Pflicht wurde erfüllt

Autor: Helmut Schneider, 04.12.2022

Kempten – St. Mang: Die Forderung der Kotterner Ringerfans, endlich einen Heimsieg zu landen, wurde von den Ringern bei ihrem, vor leider nur 130 Zuschauern, überzeugenden 23:14 Sieg, gegen den SV Untergriesbach voll befriedigt. Das war doch ein Kampfabend, wie aus dem Bilderbuch. Schon das Ambiente stimmte von Anfang an. Dafür verantwortlich war in erster Linie Kottern`s Starkoch, Andi Sulzer mit seinem Kollegen Thomas Loidold. Was die beiden jedes Mal auf den Grill zaubern, ist ligaweit einmalig. Am Samstag sorgte ein köstliches Salciccia für die perfekte Stimmung. Jetzt mussten die Athleten der St. Manger nur noch gewinnen. Das taten sie dann auch. Vor allem in der ersten Hälfte des Kampfes boten die Kotterner eine ganz tolle Leistung und gingen mit einer geradezu unglaublichen 15:4 Führung in die Pause. Als dann anschließend Kotterns Kontingentringer, Daniel Veszeli bei seinem 18:2 Sieg, gegen Marvin Music ein wahres Feuerwerk aus Technik, Kraft und Schnelligkeit abbrannte und auf 19:4 erhöhte, waren die Zuschauer außer sich, vor Freude. Denn wenn im nächsten Kampf, Markus Mair nur 2 Punkte abgibt, ist Kottern der Sieg nicht mehr zu nehmen. Mair nutzte die gute Stimmung aber voll für sich und schulterte Johann Lenz in einem äußerst spannenden Kampf nach 5 Minuten 20 Sekunden. Somit hatten die St. Manger 23 Punkte und lagen uneinholbar in Führung. Aber in dieser Saison muss bei Kottern immer noch was passieren. Diesmal erwischte es Dominik Hauber, der im nächsten Kampf mit einer Platzwunde ins Krankenhaus musste. Ganz entscheidend für den Kotterner Sieg am Samstag waren die 8 Punkte von den Routiniers Markus Mair und Alfredo Santangelo, die letzte Woche noch krank waren.

Nicht so gut lief es im Vorkampf für die Schüler. Sie mussten sich 20:43 gegen SC Isaria Unterföhring geschlagen geben.

 

 

Ein Sieg ist Pflicht

Autor: Helmut Schneider, 29.11.2022

St. Mang: So lautet die Forderung der Fans an die Kotterner Ringer, wenn es am Samstag um 19.30 Uhr in der Gustav-Stresemann-Schulturnhalle gegen den SV Untergriesbach auf die Matte geht. Es kann nicht sein, dass die einst so heimstarken St. Manger erst einen Heimkampf gewonnen haben. Es ist also höchste Zeit, dass Kottern`s Ringer ihre Heimbilanz aufbessern. Wenn man die Tabelle der Bayernliga Süd heranzieht, wirkt dieses Vorhaben geradezu vermessen, denn Untergriesbach belegt mit 17:5 Punkten den zweiten Platz. Bewertet man aber den Hinkampf als Grundlage, dann sieht die Sache ganz anders aus. Äußerst knapp, mit 17:19 Punkten verloren die Kotterner den Auswärtskampf in Griesbach. Das bedeutet für den Heimkampf am Samstag, dass es eine Auseinandersetzung auf Augenhöhe wird, deren Ausgang höchste Spannung verspricht. Wenn die Zuschauer zahlreich erscheinen und mit ihrer Anfeuerung zum „11.“ Athleten werden, ist ein Sieg durchaus möglich.

Auch die Schüler des TSV Kottern fiebern dem Samstag entgegen, denn ab 18.00 Uhr geht es im Vorkampf gegen den Nachwuchs von SC Isaria Unterföhring auf die Matte.

 

 

Da gab`s nichts zu holen

Autor: Helmut Schneider, 27.11.2022

Kelheim – St. Mang: 14:24 unterlagen die Kotterner Ringer am Samstagabend in Kelheim. Außer Spesen nichts gewesen, war der allgemeine Tenor auf der Heimreise. Ganz so schlimm war es aber auch nicht, der ATSV führte zur Pause nur 12:8, denn Vincent Graf und Libor Milichovsky zeigten ihre Klasse und holten jeweils 4 Punkte. Als dann nach der Pause Daniel Veszeli sogar das 12:12 machte, wurden die 150 Zuschauer in Kelheim schon etwas gedämpft. Doch Kottern war auf 71kg unbesetzt und somit führte Kelheim wieder 16:12. Im einzigen Kampf des Abends, der über die volle Distanz ging, bewies Dominik Hauber einmal mehr, dass er ein exzellenter Ringer ist. Er siegte mit 9:4 und verkürzte auf 16:14. Aber danach zeigte Kelheims Kontingentringer, Raimund Zuraj seine Extraklasse, er schulterte Robert Schneider noch in der ersten Runde. Damit war der Kampf entschieden, der ATSV Kelheim stand als Sieger fest. Trainer Dominik Hauber`s Fazit war aber dennoch positiv. „Wenn man bedenkt, dass Kottern mit zwei 15- und einem 14-jährigen angetreten ist, war das Ergebnis durchaus respektabel.“ Die verletzungs- bzw. krankheitsbedingten Ausfälle der Routiniers, Markus Mair und Alfredo Santangelo sind einfach nicht so leicht zu kompensieren.

 

 

Achtbar geschlagen

Autor: Helmut Schneider, 20.11.2022

Kempten – St. Mang: Es sah zwar lange nicht so aus, aber zum Schluß konnten die Kotterner Ringer trotz der 14:20 Heimniederlage gegen den Aufstiegsfavoriten und Spitzenreiter SC Isaria Unterföhring, erhobenen Hauptes von der Matte gehen. Bis zur Pause war es für die St. Manger und ihren Anhang kein schöner Kampfabend. Mit einer 4:12 Führung ging Unterföhring in die Pause. Dementsprechend gedrückt war die Stimmung unter den 150 Zuschauern. Doch nach der Pause weckte Altstar, Timo Knobloch, der seine Ringerkarriere eigentlich 2019 beendete, die Halle. In einem unglaublichen Fight, musste er beim Stand von 15:16 leider doch noch auf die Schultern. Aber jetzt war Stimmung, das nutzte Markus Mair zu einem hochverdienten Punktsieg. Als danach Dominik Hauber und Nico Wörmann, in tollen Kämpfen, ihre Gegner noch schulterten, war der Jubel grenzenlos. Leider war danach der Kampfabend beendet, denn Kottern war im letzten Kampf unbesetzt. Dafür, dass zur Zeit in erster Linie der Doktor für die Mannschaftsaufstellung verantwortlich ist, können die Kotterner wirklich stolz auf ihre Ringer sein. Trainer Hauber meinte: “Wenn 40% der Stammmannschaft (Daniel Veszeli, Robert Schneider, Alex Bögel und Andrei Adam) verletzt bzw. krank ausfallen und man irgendwie eine kampffähige Mannschaft zusammenkratzen muss, ist dieses Ergebnis mehr als respektabel.“  Vorstand Eschbaumer ging sogar soweit, dass er sagte: „Wäre unser Kontingentringer, Daniel Veszeli, gesund gewesen und hätte den von ihm zu erwarteten 4er geholt, wären die Punkte im Allgäu geblieben.“ Rechnerisch hat er auf jeden Fall recht, dann hätte Kottern 18:16 gewonnen und das ärgert einen dann trotz der tollen Mannschaftsleistung ein wenig. 

Besser als die Großen, machten es die Kleinen. Kotterns Nachwuchs gewann den Vorkampf gegen St. Wolfgang mit 48:16 Punkten.

 

 

Der Spitzenreiter kommt

Autor: Helmut Schneider, 15.11.2022

St. Mang: Mit der Isaria Unterföhring tritt am Samstag, ab 19.30 Uhr der große Aufstiegsfavorit in der Gustav-Stresemann Schulturnhalle gegen die Kotterner Ringer an. Nach dem 19:14 Auswärtserfolg in Freising, gehen die St. Manger ganz gelassen an diese nicht einfache Aufgabe heran. Da kann man einfach nichts falsch machen, meint Pressewart Schneider. Das ist wie, wenn in der Bundesliga der FC Bayern kommt. Man kann eigentlich nur positiv überraschen und den Favoriten ärgern. Dass die Unterföhringer nicht unangreifbar sind, zeigte der SV29 Kempten am letzten Samstag, bei seiner knappen 19:15 Niederlage. Wer weiß, vielleicht haben wir ja auch einmal Glück und die Punkte bleiben im Allgäu.

Erfreulicherweise findet endlich wieder ein Schülervorkampf statt. Ab 18.00 Uhr kämpft der Kotterner Nachwuchs gegen die Schüler vom TSV St. Wolfgang.

 

 

Die gute Nachwuchsarbeit zahlt sich aus

Autor: Helmut Schneider, 13.11.2022

Freising / St. Mang: Einen ganz großen Anteil am 19:14 Auswärtserfolg in Freising hatten Kotterns Nachwuchsringer Jonah Müller und Nico Wörmann. Jonah Müller eröffnete den Kampfabend mit einer 3er Wertung und legte damit den Grundstein für den St. Manger Sieg. Das Sahnehäubchen war dann in der zweiten Hälfte, der Schultersieg von Nico Wörmann in 71kg Freistil. Sein Sieg sorgte für die 15:10 Führung für Kottern. Das bedeutete, wenn Dominik Hauber und Robert Schneider ihre Gegner in Schach halten, kann Routinier, Markus Mair, den Sieg nach Hause bringen. Beide gaben ihr Bestes und ließen nur einen 2er zu. Dabei ist hervorzuheben, dass es Robert Schneider mit dem rumänischen WM und EM Teilnehmer, Norbert Molnos, zu tun hatte. Freising konnte somit nicht, wie geplant, in Führung gehen und gab Markus Mair im letzten Kampf des Abends, beim Stand von 15:14, die Chance, den Sack zuzumachen. Der Routinier lies nichts anbrennen und sorgte mit seiner technischen Überlegenheit für den 19:14 Endstand. Der Jubel unter den Kotterner war geradezu überschwenglich, denn mit diesen 2 Punkten aus einem Kellerduell, sollte der Klassenerhalt fast sicher sein. Richtig stolz auf „seine“ Truppe war Vorstand, Bernd Eschbaumer: „Es ist doch eine schöne Erkenntnis für die Abteilung, dass die Jungs vom eigenen Nachwuchs, einen Kampf mitentscheiden können.“  Auf die Frage, wer war jetzt „the man of the match?“, meint Trainer Domink Hauber: „Einer allein gewinnt gar nichts.“ Schließlich hat jeder seinen Anteil am Gesamtsieg. Wir sind ein Team. Wir gewinnen und wir verlieren zusammen. Aber am Samstag hat es Nico Wörmann mit seinem Schultersieg wirklich verdient, hervorgehoben zu werden.

 

 

Frust pur!

Autor: Helmut Schneider, 06.11.2022

Berchtesgaden / St. Mang: Das war das Ergebnis der anstrengenden Auswärtsfahrt nach Berchtesgaden. Die Kotterner Ringer unterlagen dem TSV Berchtesgaden mit 21:16. Dass es nicht einfach wird, war den St. Mangern von Anfang an klar. Welche Bedeutung dort das Ringen hat, ist einfach toll. Gegen Kottern waren unglaubliche 1000 Zuschauer im Alpen Congress. Der Kampfabend insgesamt war ein echtes Sportevent. Es war die Art und Weise, wie die Kotterner unterlagen, die für den Frust sorgte. Der Hauptaufreger, war der Kampf von Vincent Graf gegen Musza Arsunkaev in 98kg griechisch. Denn, obwohl Vincent seinen Gegner schulterte, musste er mit einer 16:12 Punkteniederlage von der Matte, denn der Schiedsrichter erkannte bei dieser Aktion ein Blockieren des Halses. Diese seltsame Entscheidung brachte den Kotterner Anhang auf die Palme. Selbst Vorstand, Bernd Eschbaumer, der die Schiedsrichter eher in Schutz nimmt, war außer sich. Da jedoch Jonah Müller und Libor Milichovsky ihr Kämpfe gut machten und jeder einen 4er holte, war der Kampf beim Pausenstand von 10:8 für Berchtesgaden noch lange nicht verloren. Da sich die Gemüter während der Pause wieder etwas beruhigten und Daniel Veszeli im ersten Kampf nach der Pause gleich mit 4 Punkten gewann, war Kottern wieder auf der Spur. Ganz wichtig war jetzt das Abschneiden von Alex Bögel, der zum ersten Mal in 80kg griechisch antrat. Würde Bögel einen 4er holen, könnte der bärenstarke Robert Schneider im vorletzten Kampf den Sack zumachen. Alex war auch richtig gut drauf und führte nach 2 Minuten bereits 8:0. Doch dann passierte das Unglück. Bögel knickte um und musste verletzungsbedingt aufgeben. Da half es auch nichts mehr, dass Robert danach technisch überlegen mit 4 Punkten gewann. Heuer verfolgt uns einfach das Pech. Selbst bis nach Berchtesgaden ist es gekommen, meinte Trainer, Dominik Hauber abschließend. „Das kannst nix machen, wenn`s blöd läuft, dann läuft`s blöd.

 

 

Muss man sich Sorgen machen?

Autor: Helmut Schneider, 23.10.2022

Kempten-St.Mang: Diese Frage steht bei den Kotterner Ringern nach der 13:20 Heimniederlage gegen SV Mietraching im Raum. Das ist auch schwierig zu beantworten, denn die Athleten, die zum Kampf antreten, geben ihr Bestes. Es ist also nicht fehlender Kampfgeist, oder mangelnder Siegeswille, der für die Negativserie der St. Manger Ringer verantwortlich ist. Wir haben heuer echtes Pech, meint Vorstand, Bernd Eschbauer. Kaum kommen zwei Leistungsträger, wie Markus Mair und Dominik Hauber zurück, fallen zwei andere, nämlich Daniel Veszeli und Andrei Adam wieder aus. An der prekären Personalsituation hat sich also nichts verändert und der „Krankenstand“ ist gleichgeblieben. Wenn dann der Gegner zum ersten Mal in dieser Saison, auch noch alle seine Top-Leute an Bord hat, wird`s doppelt schwierig. So war am Samstagabend die Stimmung unter den nur noch 150 Zuschauern, schon bei der Vorstellung der Kampfpaarungen etwas getrübt. Denn,während die Mietrachinger aus taktischen Gründen in 98kg Freistil gegen Vincent Graf, unbesetzt blieben, waren die Kotterner in 66kg verletzungsbedingt unbesetzt. Durch das Fehlen von Daniel Veszeli, musste Markus Mair auf 80kg ringen und traf dort auf Norbert Lukacs, der einfach eine Klasse für sich ist. Da die Mietrachinger zur Pause nur 8:7 in Führung lagen und dann Dominik Hauber mit einem 2er, Kottern in Führung brachte, besserte sich die Stimmung in der Halle. Als danach Robert Schneider den Mietrachinger Kontingentringer, Rajmund Farkas, im tollsten Kampf des Abends schulterte, waren die Fans aus dem Häuschen und die Halle tobte. Aber dann sorgte der zweite Mietrachinger Kontingentringer, Norbert Lukacs, mit seinem überlegenen Punktsieg gegen Markus Mair ganz schnell für Ruhe. Bei den noch ausstehenden 75kg Kämpfen war leider, trotz eines ganz couragierten Kampfes von Nico Wörmann, nichts mehr zu holen. Das heißt für das Derby am kommenden Samstag beim SV 29, dass es nicht nur ein Derby ist, sondern auch noch ein echtes Kellerduell.

 

 

Ein Sieg muss her

Autor: Helmut Schneider

St Mang: Das ist die Forderung der Fans an die Kotterner Ringer, wenn es am Samstag, den 22.10.2022 um 19.00 Uhr in der Gustav-Stresemann-Schulturnhalle gegen den Tabellennachbarn SV Mietraching auf die Matte geht. Diese Forderung zu erfüllen, ist leichter gesagt, als getan. Der Auftritt in Untergriesbach zeigte trotz der knappen Niederlage (19:17) schon mal in die richtige Richtung. Wenn sich jetzt auch noch der Krankenstand bis Samstag bessert, sollte das mit dem Sieg eigentlich klappen. Da die Einstellung der Kotterner Ringer im Bezug auf Kampfgeist und Siegeswille bei den Heimkämpfen immer stimmt, sollten mit Unterstützung der fantastischen Fans eigentlich 2 Punkte eingefahren werden. Das wäre auch  im Bezug auf das Derby am 29.10. gut für`s Selbstvertrauen. Schließlich ist das Derby der absolute Saisonhöhepunkt.

Vorkampf gibt es leider keinen, da die Schüler auswärts in Westendorf gefordert sind.

 

 

Das war knapp

Autor: Helmut Schneider, 16.10.2022

Untergriesbach / St. Mang: Sogar ganz knapp, hieß es für die Kotterner Ringer bei ihrer 17:19 Niederlage im Auswärtskampf beim jetzigen Tabellenzweiten SV Untergriesbach. Es ist schon ärgerlich, wenn du die Hälfte der Kämpfe gewinnst und trotzdem am Ende mit leeren Händen dastehst, meinte Vorstand, Bernd Eschbaumer. Aber trotz der Niederlage können wir erhobenen Hauptes die Heimfahrt antreten, denn dieser Kampfabend war ein echtes sportliches „Spektakel“. Besonders stolz können die Kotterner auf ihre Nachwuchsarbeit sein. Ihre „jungen Wilden“, Julian Rust (Debütant), Jonah Müller und Nico Wörmann haben zwar ihre Kämpfe verloren, aber die Art und Weise ihres Auftretens war schon beeindruckend. Für große Emotionen bei den Kotterner Ringern sorgten der 14:8 Sieg von Dominik Hauber gegen Marvin Music und auch das 17:5 von Robert Schneider gegen Johannes Lenz. Besonders erfreulich war auch der 15:0 Sieg von Alfredo Santangelo im Schwergewicht. Alfi nähert sich langsam, aber sicher seiner alten Kampfstärke. Beeindruckend waren auch die 2 hohen Siege unserer Punktegaranten Vincent Graf und Daniel Veszeli, die einmal mehr ihre Gegner beherrschten und die Halle kurzzeitig verstummen ließen. Auch der großartige Kampf von Libor Milichovsky gegen den Topringer Christoph Fenzl war aller Ehren wert und wurde nur knapp verloren. Das alles macht Hoffnung auf den nächsten Heimkampf gegen den SV Mietraching. Dafür, dass die Kotterner mit dem letzten Aufgebot kämpfen mussten, war ihr Auftritt einfach super. Ebenfalls lobenswert ist die Einstellung unseres jungen Matthias Becker, der sich immer zur Verfügung stellt, damit Kottern eine vollzählige Mannschaft stellen kann. Hoffen wir, dass es ihm mit seiner Verletzung bald wieder besser geht und er auch wieder aktiv eingreifen kann. Pressewart Schneider war sogar der Meinung: „Hätten wir nicht umgestellt – Libor Milichovsky auf freistil und Jonah Müller auf griechisch – hätte man was Zählbares mitnehmen können.“ Aber das Wenn und der Hätt… und hinterher ist man klüger, hilft halt nichts. Das Fazit lautet: toll gekämpft und knapp verloren.

 

 

Munich Kids Open 2022

Autor: Andreas Weinert, 09.10.2022

Ein Wechselbad der Gefühle erlebten die Kotterner Nachwuchsringer am Wochenende, sowohl beim Heimkampf gegen den ESV München-Ost als auch tags darauf bei den Munich Kids Open 2022.

Trotz guter Einzelleistungen ging die Heimpremiere der Schülermannschaft leider verloren. Dennoch fuhr man am Morgen danach guten Mutes nach München zum letzten Nachwuchsturnier des Jahres.

Doch bereits nach der 1. Runde war die Stimmung teilweise sehr getrübt. Aber schön der Reihe nach:

Sein Kämpferherz stellte bei den Jüngsten in der E-Jugend wieder einmal Tim Knobloch unter Beweis. In der Klasse bis 26 kg durfte er gleich 5mal auf die Matte, wobei er 3 Kämpfe siegreich gestalten konnte. So konnte er erneut das Treppchen erklimmen und den Pokal für den 3. Platz mit nach Hause nehmen.

Erneut stark vertreten war der TSV Kottern in der D-Jugend. Bis 34 kg trafen wieder einmal zwei Vereinskameraden aufeinander. Bruno Bielmeier kämpfte sich gewohnt unaufhaltsam durch das Turnier und wurde unangefochten Erster. Aber auch Leonard Fleischmann zeigte sehr ansprechende Leistungen und konnte zwei seiner Gegner besiegen. Damit kam er auf den sehr guten 4. Platz.

Mit leichten Leistenproblemen, welche er sich beim Schülerkampf zuzog, ging Florian Wirth an den Start. Diese waren ihm dann aber auf der Matte nicht anzumerken. In kürzester Zeit schulterte er seine beiden Kontrahenten in der Klasse bis 45 kg und holte sich damit nach dem Alpenlandturnier gleich den 2. Turniersieg in Folge.

Einige Punkte konnte sich diesmal auch Elias Thaumiller bei seinen Auftritten in der C-Jugend bis 38 kg erkämpfen, wodurch er am Ende auf dem 8. Platz von 10 Teilnehmern landete.

Einen unguten Verlauf nahm das Turnier gleich im 1. Kampf für Giuliano Perri. Bei einer Aktion landete er unglücklich auf dem Daumen der rechten Hand. Zwar konnte er nach einer Verletzungsunterbrechung den Kampf noch siegreich beenden, ein weiterer normaler Kampf war jedoch nicht mehr möglich. Durch diesen Willenssieg gelang es ihm aber, noch den 6. Platz von 9 Teilnehmern in der Klasse bis 42 kg zu belegen. Es bleibt zu hoffen, dass nach den weiteren Untersuchungen keine längere Ausfallzeit diagnostiziert wird.

Ebenfalls verletzungsbedingt musste Leo Weinert seinen 1. Kampf aufgeben und konnte zum zweiten erst gar nicht mehr antreten. Doch am Ende konnte er sich noch ein wenig mit dem Pokal für den Drittplatzierten in der Gewichtsklasse bis 58 kg trösten.

Als ältester Aktiver ging diesmal Emilian Weinert in der B-Jugend bis 57 kg auf die Matte. Er durfte sich gleich 5mal mit seinen Gegnern messen und zeigte dabei beherzten Einsatz. Doch auch er musste am Ende eine Blessur am Knie mit nach Hause nehmen. Schließlich sprang für ihn der 6. Platz heraus.

So konnte man am Ende durchaus stolz auf die Resultate sein, da trotz allem 4 Podestplätze heraussprangen. Aber natürlich hätten die Trainer am liebsten keine Verletzungssorgen mit nach Kempten genommen. So bleibt zu hoffen, dass alleKotterner Nachwuchsringer am nächsten Wochenende wieder fit und einsatzbereit für den nächsten Schülerkampf sind.  

 

 

Wieder Nichts

Autor: Helmut Schneider, 09.10.2022

Kempten – St. Mang: Nichts wurde es mit der Rehabilitation im Heimkampf gegen Kelheim für die Kotterner Ringer. Sie unterlagen dem ATSV Kelheim mit 16:21 vor 180 Zuschauern. Eigentlich hatte man geglaubt, dass durch den Schülervorkampf mehr Zuschauer kommen würden. Aber am Samstagabend war eben auch das Bundesligaspitzenspiel BVB gegen FCB.

Die Schüler machten es im Vorkampf auch nicht besser als die Großen, sie verloren 20:43 gegen ESV München Ost.

Dass Kelheim mit einem Punkt Vorsprung, beim Stand von 8:9, in die Pause ging, hatten sie einem taktischen Kniff zu verdanken, denn sie ließen Libor Milichovsky ins „Leere“ laufen (in 61 kg war Kelheim unbesetzt) und setzten ihren Spitzenmann Dzigua Goga auf Andrei Adam an. Die Taktik ging auf, Goga gewann technisch überlegen. Dieser Pausenrückstand von 8:9 wäre für die Kotterner eigentlich nicht weiter schlimm gewesen, denn in der zweiten Hälfte sind die St.-Manger normalerweise bärenstark. 

Normalerweise wohlgemerkt, denn wenn Corona zuschlägt , hast du mit Robert Schneider und Daniel Veszeli, nur noch zwei, anstatt 4 Trümpfe in der Hand. „Da kann man nix machen und wenn dann deine Ersatzleute auch noch angeschlagen (Matthias Becker und Alexander Tropmann) auf die Matte müssen, holt man keine Punkte mehr “ meinte Interims Trainer, Thomas Freudling. Mit vollständigem Personal hätten die St. Manger ihrem Publikum sicher das übliche Sportspektakel bieten können, so war aber auch die Stimmung in der Halle etwas getrübt. Nichts desto Trotz, man muss es nehmen, wie es kommt, war das Fazit von Vorstand, Bernd Eschbaumer: „Man muss nach Vorne schauen und hoffen, dass beim Auswärtskampf nächsten Samstag in Untergriesbach wieder einmal alle Mann an Bord sind." Aber selbst dann hängen die Trauben beim Tabellendritten sehr hoch.

 

 

Kopf hoch – positiv denken

Autor: Helmut Scneider, 04.10.2022

St.Mang: Das muss die Devise der Kotterner Ringer am Samstag, den 08.10.22 um 19.00 Uhr sein, wenn sie gegen den ATSV Kelheim in der Gustav-Stresemann-Schulturnhalle auf die Matte gehen. Die Niederlage vom vergangenen Samstag gegen den SC Isaria Unterföhring darf keine Rolle mehr spielen. Dass die St. Manger den Kampf gegen Kelheim richtig angehen, dafür sorgt schon das entsprechende Ambiente in ihrer Halle. Dieses Mal werden sogar noch mehr Zuschauer erwartet, als sonst, denn der sehr erfolgreiche Nachwuchs (Tabellenführer) feiert sein Heimkampfdebüt. 

Um 18.00 Uhr startet der Vorkampf gegen München Ost, auch hier können sich die Zuschauer auf spannende Kämpfe freuen. Das heißt für alle Fans, dass am Samstag alles bereit ist, für ein weiteres sportliches Event, bei bester Stimmung.

 

 

43. Internationales Alois Meier Alpenland Turnier in Penzberg

Autor und Bilder: Andreas Weinert, 04.10.2022

Trotz der am Wochenende gestarteten Mannschaftskampfsaison, welche erfolgreich mit einem Auswärtssieg beim TSV St. Wolfgang tags zuvor begonnen hatte, ließ es sich der Kotterner Ringernachwuchs nicht nehmen, am diesjährigen Alpenlandturnier in Penzberg teilzunehmen. Insgesamt 11 Kämpfer schickte man in das Feld aus Athleten der B- bis E-Jugend, in dem Sportler aus dem gesamten Bundesgebiet sowie aus Österreich vertreten waren.

Auf einer Erfolgswelle schwammen dabei weiterhin Bruno Bielmeier (D-Jugend bis 32 kg), Florian Wirth (D-Jugend bis 44 kg) und Leo Weinert (C-Jugend bis 58 kg). Nicht nur, dass sie ihre Gewichtsklassen eindeutig gewannen, sie holten dabei auch jeweils die schnellsten, vorzeitigen Siege in ihrer Gruppe.

Ebenfalls sehr zufrieden konnten Ben Stetter (D-Jugend bis 36 kg) und Tim Knobloch (E-Jugend bis 25 kg) mit ihrem Abschneiden sein. Ben musste sich nur dem späteren Gruppensieger geschlagen geben, konnte aber alle weiteren Kämpfe siegreich bestreiten und sich damit die Silbermedaille sichern. Für Tim startete der Wettkampf zunächst eher ungut, da er zwei Niederlagen einstecken musste. Danach kämpfte er sich aber in das Turnier und besiegte seine drei weiteren Gegner. Dies war gleichbedeutend mit dem Bronzerang am Ende.

Mit zwei Kämpfern war Kottern in der B-Jugend bis 57 kg vertreten. Nach einer unglücklichen Niederlage im 1. Kampf und einer weiteren gegen die späteren Turnier-3. bzw. -2. konnte Emilian Weinert keine weiteren Kämpfe in seinem Pool bestreiten und belegte Platz 9. Etwas besser lief es da für Linus Finkenzeller im anderen Pool. Nach 3 Siegen und 1 Niederlage stand für ihn schließlich der Kampf um Platz 3 in dieser Gewichtsklasse an. In diesem musste er sich leider geschlagen geben, durfte sich aber dennoch über den sehr guten 4. Platz bei 11 Startern freuen.

In der C-Jugend bis 38 kg hatte Elias Thaumiller an diesem Tag leider etwas weniger Glück in seinen Kämpfen. Bei allen 3 Mattenstarts musste er sich geschlagen geben, was am Ende Platz 8 für ihn bedeutete.

Michael Dyk und Leonard Fleischmann traten in der D-Jugend bis 34 kg an. Auch hier fehlte zunächst jeweils das Matchglück, weshalb jeweils die ersten 4 Kämpfe verloren gingen. Im letzten Kampf der beiden trafen sie dann aufeinander. In einem hart aber fair geführten Kampf triumphierte schließlich Michael durch einen Schultersieg und wurde damit 5. in der Gruppe vor seinem Vereinskameraden. Von Missgunst war aber keine Spur. Nach dem Kampf umarmten sich beide herzlichst, was für den tollen Teamgeist in der Truppe spricht!

Schließlich trat in der D-Jugend bis 36 kg neben Ben Stetter auch noch Timo Chergkianidis an. Leider konnte er diesmal keinen Kampf für sich entscheiden, wobei es im letzten durchaus auch anders hätte ausgehen können. Somit konnte er sich aber am Ende über die Urkunde für Platz 6 freuen.

Auch am nächsten Wochenende kommt es für einige Nachwuchsringer des TSV Kottern zu einer „Doppelbelastung“: nach dem Heimkampf gegen München-Ost steht am Sonntag das Turnier Munich Kids Open, bei demder ESV München-Ost Ausrichter ist, auf dem Programm. Auch hier wird wieder versucht werden, vorne mitzumischen.

 

 

Satz mit X…

Autor: Helmut Schneider, 02.10.2022

Unterföhring – St. Mang: … war wohl nix, oder außer Spesen nix gewesen. Das könnten die Schlagzeilen sein, die die Ringer vom TSV Kottern von ihrem Auswärtskampf beim SC Isaria Unterföhring mit nach Hause brachten. Bei der deutlichen 26:12 Niederlage konnten nur Kotterns Vorzeigeathlet, Vincent Graf und die beiden Kontingentringer, Libor Milichovskyund Daniel Veszeli gewinnen. Alle anderen Kämpfe gingen verloren. Wobei Alfredo Santangelo bei seiner Schulterniederlage Pech hatte, dass der Mattenrichter die Beinarbeit seines Gegners nicht ahndete. Auch der Kampf von Markus Mair war ganz knapp. Aber das hilft alles nichts, wenn die Punkte der Gegner macht, meinte Trainer, Dominik Hauber. Dass er bei seinem Trainerdebüt in diese Saison gleich eine Niederlage einstecken musste, war natürlich kein guter Einstand. Ganz entspannt sah das Vorstand , Bernd Eschbaumer: “Wenn du beim Ligafavoriten in 71kg unbesetzt bist und mit Alex Bögel und Robert Schneider zwei absolute Leistungsträger fehlen, kannst du nicht gewinnen“. Die beiden sind nicht so leicht zu ersetzen, so einfach ist das. Aber wir freuen uns jetzt schon auf den 19. November, denn in eigener Halle mit unseren super Fans in Rücken und dann mit hoffentlich stärkerer Aufstellung, werden die „Karten neu gemischt“. 

Besser, als die Großen, machten es die Kleinen. Die Kotterner Schüler siegten in St.Wolfgangmit 40:24 und sind damit Tabellenführer.

 

 

Zum „Showdown“ nach Unterföhring

Autor: Helmut Schneider, 27.09.2022

Dass sich gleich die erste Auswärtsfahrt der Kotterner Ringer zum „High Noon“ der Bayernliga Süd entwickelt, hätte vor Saisonbeginn auch niemand erwartet. Aber es hat sich so ergeben, dass die beiden, noch ungeschlagenen Ringermannschaften von SC Isaria Unterföhring und des TSV Kottern am Samstag in Unterföhring auf einander treffen. Hier darf natürlich niemand einen „Pflichtsieg“, wie am vergangenen Samstag erwarten, meint Interimstrainer Thomas Freudling. Aber etwas mit nach Hause nehmen, wollen wir eigentlich schon. Schade, dass es Auswärts ist, denn dann fehlt uns der 12te Mann, unser super Publikum. Wenn aber jemand von den Ringerfreunden mitmöchte, soll er sich an den Vorstand, Bernd Eschbaumer wenden. Denn der TSV Kottern fährt, dank der Fa. Berchtold, mit dem Bus nach Unterföhring.

 

 

Pflicht erfüllt!

Autor: Helmut Schneider, 25.09.2022

Kempten-St. Mang: Aber unter welchen Umständen? Mit Libor Milichovsky (Corona) und Daniel Veszeli (ungarische Meisterschaftskämpfe), fehlten beide Kontingentringer  beim TSV Kottern. Außerdem war Kottern in 66kg Freistil unbesetzt. Da ist man dann als Trainer in einer schwierigen Situation. Thomas Freudling machte alles richtig und Kottern gewann 23:10. Besonders der Schachzug, Alex Bögel auf 80kg freistil und Robert Schneider auf 71kg griechisch als „Bremse“ für den 4er Punkte Garanten Csongor Knipli zu setzen, zahlte sich aus. Bögel holte im freien Stil einen 4er und Schneider sorgte im kämpferischen Glanzpunkt des Abends dafür, daß Knipli nur 2 Punkte holte. Ein Highlight des Abends vor wieder 200 Zuschauern war allerdings das „Come back“ des Jahres, von Altmeister Markus Mair. Er „zerlegte“ den Freisinger Kontingentringer Jasurbek Ubaidulloev geradezu mit seinem technisch überlegenen Sieg von 16:0. Danach war der Jubel groß, denn mit diesem Sieg war klar, dass Kottern gewinnt. Für noch mehr Stimmung sorgte dann der letzte Kampf von Nico Wörmann, der mit seinem bildsauberen 16:0 Sieg die Halle zum Beben brachte. Wer war jetzt der Vater des Sieges? Denn dieser Erfolg war bei einem Zwischenstand von 11:10 nach 7 Kämpfen noch lange nicht gewiss. War es wieder Nachwuchsringer Jonah Müller, der Kottern 2:0 in Führung brachte, war es Andrej Adam, der einen 4er holte, war es Alfredo Santangelo, der mit all seiner Cleverness 1 Punkt holte, oder war es Robert Schneider, der nur einen 2er abgab. Das ist schwierig zu beurteilen. Herausragend war sicher der 16:0 Sieg von Markus Mair. Alles richtig gemacht hat auf jeden Fall Interimstrainer, Thomas Freudling und natürlich die vielen Zuschauer, die wieder einmal bei den Ringern ein absolutes Sportevent erleben durften.

 

 

Jetzt Nachlegen!

Autor: Helmut Schneider, 20.09.2022

Die gute Stimmung und die Freude über den gelungenen Saisonstart mitnehmen, das muss das Motto sein, unter dem die Kotterner Ringer diesen Samstag, den 24. September, um 19.00 Uhr die SpVgg Freising in der Gustav-Stresemann-Schulturnhalle empfangen. Dies sieht auch Interimstrainer, Thomas Freudling so. Er meint: „Wir können auf Grund der im letzten Samstag gezeigten Leistung, mit ganz breiter Brust auf die Matte gehen.“ Außerdem hat Thomas den Vorteil, dass er diesmal nicht „pokern“ muss. Er kann sich an den Ergebnissen des Lokalrivalen vom SV 29 orientieren, da man die Kampfstärke der Athleten der Kemptener ganz gut einschätzen kann, ist das natürlich ein großer Vorteil, für die Aufstellung gegen Freising. Wenn dann noch unsere tollen Fans für die nötige Stimmung sorgen, ist ein Sieg für die Kotterner Ringer eigentlich Pflicht.

 

 

Das „Pokerspiel“ gewonnen

Autor: Helmut Schneider, 18.09.2022

Kempten-St.Mang: Hoch zufrieden war Interimstrainer Thomas Freudling, nach dem hart erkämpften 21:16 Heimsieg der Kotterner Ringer gegen den TSV Berchtesgaden. Seine Taktik ging voll auf, dem Schachzug, Robert Schneider auf 71kg zu setzen. Somit stachen die drei Trümpfe, Daniel Veszeli, Robert Schneider und Alex Bögel in der zweiten Kampfhälfte mit dem Maximum von 12 erkämpften Mannschaftspunkten. Mehr als zufrieden, ja sogar total begeistert, waren die ca. 200 Zuschauer in der gut besetzten Gustav-Stresemann-Schulturnhalle, denn der TSV Berchtesgaden erwies sich als der erwartet, ganz schwere Gegner, sie bekamen Sport vom Feinsten geboten. Das zeigte sich besonders im Kampf von Kotterns Ausnahmeringer Vincent Graf (3. Deutscher Meister) im Kampf gegen den amtierenden Juniorenvizeweltmeister Musza Arsunkaev. Dieser brachte Vinc trotz einer 10:0 Führung, kurz vor der Pause, in eine äußerst gefährliche Lage.  Nur der Pausengong rettete Graf vor der Schulterniederlage. Doch davon gut erholt, marschierte Vinc weiter nach vorne und holte einen ganz wichtigen 19:4 Sieg, der 4 Mannschaftspunkte einbrachte. Ein anderer Grund für die Euphorie der Fans, war das Finale des Kampfabends. Denn die Berchtesgadener hatten aus einem 17:8 Rückstand noch auf 17:16 aufgeholt. Es war, wie schon so oft beim Ringen, der letzte Kampf entscheidet. Aber für diese Fälle haben die Kotterner ja ihren Alex Bögel. Er ist anscheinend der Mann ohne Nerven. Mit einem Untergriff, Marke Lehrbuch, leitete er seinen viel umjubelnden Schultersieg ein und sorgte somit für den Endstand von 21:16. Wie verrückt die Kotterner Ringer ticken, wenn es um ihren TSV geht, bewies „Urgestein“ Angelo Perri. Mit dem „zarten“ Alter von 55 Jahren, stellte er sich noch zum Kampf. Diese super Einstellung wurde von den Fans, trotz Schulterniederlage mit Sonderapplaus gewürdigt. Wer aber war nun Mann des Abends? Diese Frage wurde noch  bei der Siegesfeier im Gasthaus zur Reblaus heiß diskutiert. Es zeichnete sich ein etwas überraschendes Ergebnis ab. Die meisten Ringersachverständigen waren der Meinung: „Man of the Match“ war der gerade erst 15 jährige Nachwuchsringer, Jonah Müller. Er hatte bei seinem grandiosen Debüt in der Männermannschaft mit einem Schultersieg schließlich für das Fundament des späteren Sieges gesorgt. Dieser unglaublich spannende Kampfabend der Marke Hitchcock, macht natürlich Lust auf mehr. Die Chance dazu haben die Fans des TSV Kottern bereits am nächsten Samstag, wenn die SpVgg Freising kommt. Wenn die Mundpropaganda nach diesem irren Abend funkioniert, werden sicher noch mehr Zuschauer kommen.

 

 

Die Matte ist endlich frei

Autor: Helmut Schneider, 15.09.2022

so lautet die Devise am Samstag, den 17.09.2022, wenn die Ringer des TSV Kottern ab 19.00 Uhr in der Gustav-Stresemann-Schulturnhalle den TSV Berchtesgaden empfangen.

Es darf wieder gerungen werden! Endlich ist es wieder so weit. Nach zwei pandemiebedingten Ausfalljahren mit lediglich 2 Heimkämpfen hoffen alle Beteiligten, dass es heuer klappt, mit einer kompletten Saison.

Mit Berchtesgaden kommt gleich ein bekanntes „Schwergewicht“ nach Kottern. Der ehemalige Oberligaverein (2019 Tabellenplatz 6) wird den Kotterner Athleten alles abverlangen.

,Wie sieht es aus mit den Kotterner Ringern? Sind die üblichen Punktesammler Alfredo Santangelo, Alex Bögel, Robert Schneider usw. in Form? So genau wissen sie dass selber nicht, denn die letzten 2 Jahre waren kampftechnisch „für die Katz“! Erfreuliche Ausnahme ist Vincent Graf, der mit seinem tollen 3. Platz  bei der Deutschen Meisterschaft im griechisch römischen Stil seine Ausnahmestellung in der Mannschaft unter Beweis stellte. Bei allen anderen weiß man noch nichts Genaues. Es wird sich erst am Samstag zeigen.

Über den Kader der Kotterner Ringer wird auch nichts verraten, denn bis zur Waage ist ein Ringerkampf auch ein Pokerspiel! Wer ringt in welchem Gewicht? Wer hat „abgekocht“? Wer ist eine Gewichtsklasse höher gegangen? Das sind Informationen, die über Sieg und Niederlage entscheiden können. 

Wer es genau wissen will, sollte am Samstagabend einfach in die Halle kommen. Eines wird aber jetzt schon verraten, die Stimmung in der Halle wird super sein, denn dafür sind die St. Manger Fans in ganz Bayern bekannt. Mit der tollen Unterstützung ihrer treuen Fans im Rücken hoffen die Ringer auf einen gelungenen Saisonstart.

Ein Vorkampf findet leider nicht statt, da die Schüler ihren ersten Kampf am 01.10. in St. Wolfang haben.