Ein voller Erfolg

Autor und Bilder: Andreas Weinert, 25.02.2024

Durach - Ein voller Erfolg- in jeglicher Hinsicht! So lässt sich kurz und knapp die Bayerische Meisterschaft im Ringen des TSV Kottern vom vergangenen Wochenende in Durach bewerten. Knapp 350 Athleten kamen an beiden Tagen nach Durach ins Allgäu, um die 62 Bayerischen Meister im griechisch-römischen Stil auszukämpfen. Von vielen Seiten durften die Organisatoren Lob für die geleistete Arbeit und die Top-Organisation einheimsen. Und das Zurecht! Vom reibungslosen Ablauf über tolle Ergebnisse und Kämpfe bis hin zu einem sehr gut angenommenen Kiosk- und Grillverkauf gab es nichts zu beklagen.

Sportlich knüpften die Hausherren nahtlos an die erfolgreichen Freistil-Landesmeisterschaften von Burgebrach an und übertrafen das Superergebnis von vor zwei Wochen sogar. Insgesamt 7 Medaillen, darunter 4 Meistertitel, und dazu noch 4 weitere Urkundenplätze sprangen für die St. Manger heraus. Damit stellt der TSV Kottern 2024 insgesamt 7 Bayerische Meister im Ringen - ein solches Ergebnis gab es für die Kotterner schon sehr lange nicht mehr!

Der Samstag gehörte der C-Jugend, der A-Jugend und den Männern. Leider musste das Comeback von Alex Bögel für den TSV bei den Männern krankheitsbeding abgesagt werden, jedoch gab es auch so viele Highlights zu bejubeln.

Für einen besonderen Erfolg sorgte Florian Wirth in der C-Jugend (Jahrgänge 2012/2013) bis 50 kg. Nachdem er in Burgebrach triumphieren konnte, musste er sich diesmal mit zwei Konkurrenten um die Krone in seiner Gewichtsklasse streiten. Den ersten Kampf gab es dabei erneut gegen Leonhard Dürr aus Penzberg. Und auch diesmal behielt Flori die Oberhand und legte seinen Gegner auf die Schultern. Seinen zweiten Gegner aus Unterdürrbach konnte er sogar noch schneller schultern. Und so durfte er sich schließlichDoppel-Bayerischer-Meister nennen. Eine starke Leistung!

Das zweite Gold gab es am Sonnabend eher unverhofft zu bejubeln. Nach überstandener Krankheit trat Jonah Müller in der A-Jugend (Jahrgänge 2007-2009) diesmal in der leichteren Gewichtsklasse bis 60 kg an. Trotz der widrigen Vorzeichen zeigte der Nachwuchskämpfer diesmal eindrucksvoll, was alles in ihm steckt. Von seinen drei Gruppenkämpfen gewann er zwei vorzeitig auf Schulter und einen nach Punkten. Danach stand er im Finale um Gold und Silber. Dort musste er sich dem anderen Gruppensieger aus Burghausen stellen. Auch diesen konnte er gut beherrschen und gewann nach Punkten. Dies bedeutete für ihn den ersten Landestitel in seiner Karriere.

Zu diesen beiden Erfolgen kam am Samstag auch noch ein weiteres Edelmetall. Jens Wörmann stellte sich in der A-Jugend bis 92 kg insgesamt vier Gegnern. Dabei gab es ein Auf und Ab bei seinen Kämpfen. Nach einer vorzeitigen Niederlage konnte er einen deutlichen Schultersieg landen. Den dritten Kampf musste er erneut vorzeitig abgeben, bevor er seinen letzten Gegner wieder schultern konnte. Nach diesem Wellenbad der Gefühle war die Freude über den Vizetitel umso größer!

Aufs Treppchen hat es Bruno Bielmeier in der C-Jugend bis 38 kg diesmal leider nicht geschafft. Nach einem Auftakt nach Maß wartete erneut Gerald Stadler, sein Dauer-Rivale aus Anger. Zunächst konnte er den Kampf, wie in Burgebrach, für sich gestalten. Dann drehte der Oberbayer aber auf und konnte am Ende nach Punkten gewinnen. Nach einem weiteren Sieg ging es im vierten Kampf um Platz 2 in der Gruppe. Leider musste Bruno sich auch hier nach hartem Kampf nach Punkten geschlagen geben. Im Kampf um Platz 5 ließ er sich den Sieg dann aber nicht nehmen und schulterte seinen Gegner frühzeitig. Auch auf diesen Urkundenplatz darf er stolz sein.

Etwas unglücklich lief die Bayerische für Leonard Fleischmann in derselben Alters- und Gewichtsklasse. Nach einem Auftaktsieg gegen Mannschaftskamerad Hugo Bielmeier musste er sich zweimal unglücklich geschlagen geben. So reichte es „nur“ für den 4. Platz im Pool und somit gerade nicht mehr für die Platzierungskämpfe. Im Gesamtklassement wurde er Achter. 

Hugo Bielmeier musste sich leider auch in seinem zweiten Kampf geschlagen geben. Es war dennoch toll zu sehen, wie er sich in seiner noch jungen Ringerkarriere den Gegnern stellte. Von diesen Erfahrungen wird er in Zukunft nur profitieren! Er belegte am Ende Platz 14.

Etwas unglücklich verlief der Wettkampftag auch in der A-Jugend für Emilian Weinert, Julian Rust und Linus Finkenzeller. Alle drei traten mit dem Titelträger Jonah in der Gewichtsklasse bis 60 kg an. Linus konnte seinen ersten Kampf lange ausgeglichen gestalten und hatte durchaus die Chance auf den Sieg. Schließlich schlug das Pendel aber leider mit 5:4 für seinen Gegner aus. Im zweiten Kampf war er dann vorzeitig unterlegen. Julian und Emilian mussten beide je zwei Niederlagen vor Ende der Kampfzeit hinnehmen. Somit reichte es leider bei keinem der drei für die Platzierungskämpfe. Linus wurde Siebter, Julian Achter und Emilian Elfter. Alle drei zeigten trotz alledem einen tollen Kampfgeist auf der Matte.

So ging man insgesamt mit einem guten Gefühl in die „Pause“und freute sich auf den Sonntag. Und dieser sollte gleich noch einige weitere Glanzlichter parat haben.

So wollte es Leo Weinert in der B-Jugend (Jahrgänge 2010/2011) am Liebsten seinem Mannschaftskameraden Flori Wirth gleichtun, und nach dem Sieg in Burgebrach auch in „Griechisch“ triumphieren. Wie es der Zufall wollte, traf er auf dieselben Gegner wie bei den Freistilmeisterschaften. Seinen ersten Kampf gewann er vorzeitig. Danach konnte er seinen nächsten Gegner beobachten und am Ende ging es gegen Florian Dürr aus Penzberg um Gold. Nach einer überlegenen ersten Runde kam der Kämpfer aus dem Oberland nochmals auf und zog kurz vorbei. Leo setzte noch eine entscheidende Aktion und schaffte es, diesen Vorsprung über die Zeit zu bringen. So gab es den zweiten Doppel-Champion am Wochenende für Kottern zu bejubeln. Ein wohlverdienter Erfolg!

Bis 48 kg wollte Giuliano Perri in der B-Jugend nach den Medaillen greifen. Dafür musste er gegen fünf Gegner antreten. Sein erster Kampf war noch in der ersten Runde vorzeitig für ihn entschieden. Beim zweiten gegen Maxim Kremer aus Westendorf ging es nicht so einfach. Ein hochspannendes Match konnte er am Ende mit einer tollen 2er-Wertung in der letzten Sekunde noch für sich entscheiden. Nach einer deutlichen Niederlage gegen den späteren Sieger, gab es den dritten Sieg zu feiern. Im letzten Kampf ging es dann um Silber und Bronze. Auch hier musste die ganze Kampfzeit herhalten, leider diesmal mit dem besseren Ende für seinen Gegner aus Nürnberg. Dennoch war die Freude über die Bronzemedaille danach riesengroß!

Als dritter in der B-Jugend ging Niklas Rudolph bis 44 kg auf die Matte. Nach zwei Niederlagen in der Gruppe konnte er sich dennoch für den Kampf um Platz 5 qualifizieren. Hier ging es über die volle Kampfdistanz, aber am Ende hatte sein Gegner von den Nürnberger Grizzlys leider die Nase vorn. Die Urkunde für den 6. Platz ist dennoch ein guter Erfolg!

Spontan entschieden sich noch Jens Wörmann, Julian Rust und Linus Finkenzeller, auch am Sonntag bei den Junioren (Jahrgänge 2004-2007) anzutreten. Und dieser Entschluss sollte sich lohnen!

Jens Wörmann traf in seinem Finalkampf bis 97 kg auf seinen älteren Gegner aus Hallbergmoos. Auch hier entwickelte sich gleich ein spannender Schlagabtausch. Dann bekam Jens aber die Oberhand und konnte noch vor der Hälfte der ersten Runde überlegen gewinnen. Damit wurde er an einem Wochenende Bayerischer Meister und Vizemeister. Dazu kommt noch die Silbermedaille aus Burgebrach. Eine sehr stolze Ausbeute!

Bis 60 kg traten Julian und Linus an. Gegen ihren Gegner aus Nürnberg konnten beide leider nicht viel ausrichten. Dieser gewann am Ende auch überlegen den Titel. Den weiteren Mitstreiter aus Westendorf kannten beide schon aus Kämpfen in der A-Jugend in den letzten Jahren. Und sie wollten zeigen, welche Fortschritte sie seither gemacht haben. Diese waren auch deutlich zu sehen. Dennoch konnte beide Male der Ostallgäuer gewinnen. So stritten die beiden im vereinsinternen Duell die Bronzemedaille aus. Es ist natürlichnie schön, gegen einen Trainingskollegen anzutreten, dennoch zeigten beide tolles Ringen. Das bessere Ende hatte diesmal Linus. Dieser durfte sich so die Bronzemedaille umhängen lassen, Julian freute sich aber auch über die Urkunde für Platz 4.

Bei den jüngsten in der D-Jugend (Jahrgänge 2014/2015) trat erneut Niklas Bickel bis 38 kg an. Im zweiten Kampf in seiner Gruppe konnte er seinen ersten Sieg bei einer Bayerischen sowie im Kotterner Trikot feiern. Damit qualifizierte er sich als Gruppendritter für den Platzierungskampf um Platz 5. Diesen ging er gewohnt engagiert an, zog am Ende aber doch den Kürzeren. Dennoch gab es so die Urkunde für Platz 6, was ein sehr gutes Ergebnis für das erste Jahr bei der Bayerischen ist! 

Sein Debüt bei Bayerischen Meisterschaften feierte Tim Knobloch in der D-Jugend bis 29 kg. Auch er hatte in diesem Jahr schon mit Krankheiten zu kämpfen, dennoch ging er gewohnt engagiert und aggressiv in seine Kämpfe. Im ersten Duell sah er schon wie der sichere Sieger aus, musste dann aber doch eine unglückliche Schulterniederlage einstecken. Da der zweite Kampf auch verloren ging, konnte er leider nicht in die Platzierungskämpfe eingreifen. Somit wurde er am Ende Siebter.

So ging ein ereignisreiches Ringerwochenende in Durach mit vielen und ausschließlich positiven Eindrücken zu Ende. Auch von Verbandsseite war man hochbegeistert: „Wir haben in Durach optimale Rahmenbedingungen vorgefunden und sind daher auch in Zukunft hier gerne zu Gast!“, so BRV-Präsident Florian Geiger. Die Vereinsoberen waren auch voll des Lobes für alle Helfer, konnten sich aber auch selbst auf die Schulter klopfen und waren über alle Maße stolz auf das erfolgreiche Abschneiden bei der Heim-Bayerischen. Der 9. Platz in der Mannschaftswertung rundet diesen Gesamteindruck noch zusätzlich ab. Zwar hat man nicht vor, ein solches Event vor Ort zeitnah zu wiederholen, jedoch hat man von Kotterner Seite gesehen, dass man dies doch sehr gut stemmen kann. Daher kann es durchaus sein, dass in den nächsten Jahren wieder einmal hochklassiger Ringsport im Raum Kempten zu sehen sein wird.

Nun gilt jedoch die volle Konzentration der Trainer und Sportler der anstehenden Turniersaison. Hier will man den Schwung auf jeden Fall mitnehmen und die tollen Ergebnisse am besten bestätigen.

 

 

 

Es ist angerichtet!

Autor: Andreas Weinert

Es ist angerichtet, die Spannung steigt! Wenn am kommenden Wochenende (24./25.02) die Bayerische Meisterschaft im Ringen (Griechisch-Römisch) in der DuracherDreifachturnhalle stattfindet, ist die Ringerabteilung des TSV Kottern Gastgeber dieses sportlichen Highlights. Die Anspannung und die Vorfreude sind greifbar in der gesamten Abteilung. „Natürlich ist viel zu tun, aber wir freuen uns auch sehr auf dieses „Heimspiel“! Es könnte nur endlich losgehen!“, so Vorstand Bernd Eschbaumer. Die erfolgreiche Ausbeute bei den Freistilmeisterschaften vor gut einer Woche in Burgebrach (drei Bayerische Meister, ein Vizetitel), bringt natürlich noch zusätzliche Motivation. Außerdem muss noch erwähnt werden, dass durch die Vergabe dieser Landesmeisterschaften ins Allgäu (alle sieben Jahre hat der Bezirk Schwaben eine Bayerische Meisterschaft auszurichten) ein weiteres Event in den Blickpunkt rückt: Der Hauptverein des TSV Kottern wird in diesem Jahr 150 Jahre! Auch dieses Jubiläum soll an diesem Wochenende nicht unerwähnt bleiben.

Doch was erwartet Besucher bei den anstehenden Meisterschaften? Fast 500 Sportler von rund 40 Vereinen aus ganz Bayern haben sich für diesen Wettkampf angemeldet (und damit fast 50 mehr als bei den vorjährigen Meisterschaften in Berchtesgaden). Somit wird mit Betreuerstab, Fans usw. die Dreifachturnhalle in Durach an ihre Kapazitätsgrenze kommen. Hoffentlich treibt dieser „Hexenkessel“ die Athleten dann auch zu Höchstleistungen an! Drei Matten werden für die Kämpfe bereitstehen. Die Kämpfer treten ab der D-Jugend (Jahrgang 2015) bis in den erwachsenen Männerbereich hinein gegeneinander an. Pro Altersstufe kann es bis zu 10 Gewichtsklassen geben, die vom BRV (Bayerischer Ringerverband) vorgegeben sind. Für Betreuer, Fans und Besucher wird so ein breites Bild des Ringsports zu sehen sein. Von jungen Kämpfern, die ihre ersten Mattenerfahrungen sammeln und leidenschaftlich die Sieger ausfighten bis hin zu erfahrenen Ringveteranen, die bereits nationale und internationale Erfahrungen vorweisen können. So sind auch Kämpfe auf absolutem Topniveau zu erwarten.

Und was ist aus Kotterner Sicht möglich? Nach den guten Ergebnissen beim Freistilevent sind die Erwartungen natürlich gestiegen. Aber man darf sich nicht zu sicher sein und manche Titel schon fest einplanen. „Beim Ringen kommt es viel auch auf die Tagesform an. Es ist ein Fight eins gegen eins, da können Kleinigkeiten entscheiden. Außerdem ist Griechisch-Römisch eine ganz andere Sache als Freistil!“, warnt Jugendcheftrainer Alfredo Santangelo. Da liegt er ganz auf der Wellenlänge mit seinen Trainerkollegen bei den Männern, Dominik Hauber und Thomas Freudling. „Die eine oder andere Medaille wäre schön“, da sind sich die Verantwortlichen einig. Und die Voraussetzungen dafür stehen ja nicht schlecht. Die Titelträger der letzten Woche, Leo Weinert, Florian Wirth und Bruno Bielmeier, sind ebenso erneut am Start, wie Jens Wörmann, der in Burgebrach Silber gewann. Außerdem wollen die ebenfalls in Burgebrach aktiven Julian Rust (seines Zeichens Titelverteidiger im griechisch-römischen Stil), Linus Finkenzeller, Giuliano Perri, Elias Thaumiller, Niklas Rudolph, Leonard Fleischmann und Niklas Bickel versuchen, sich weiter vorne im Klassement zu platzieren. Und schließlich hat der TSV bei der „Bayerischen dahoam“ noch weitere Eisen im Feuer: so treten hier auch Jonah Müller, Emilian Weinert, Hugo Bielmeier und Tim Knobloch an, von denen der ein oder andere Ambitionen und Möglichkeiten auf Urkunden- oder sogar Medaillenplätze hat. Darüber hinaus gibt im Männerbereich Alex Bögel sein Comeback. In den letzten Jahren durch Corona und mehrere Verletzungen zurückgeworfen, möchte er an seine zuletzt erfolgreiche Serie bei Bayerischen Meisterschaften anknüpfen: 2018, 2019 und 2020 (sein bisher letzter Auftritt bei einem Turnier) gewann er jeweils die Landestitelkämpfe im griechisch-römischen Stil.

Und was sollte man sonst noch wissen? Der Eintritt ist frei! Der TSV Kotten würde sich daher über viele Besucher freuen, die sich am Wochenende sportliche Höchstleistungen in der Region anschauen wollen und die Aktiven anfeuern. Für das leibliche Wohl wird dabei, wie gewohnt, bestens gesorgt sein! Außerdem werden Betreuer aus dem Verein bereitstehen, um „Neulingen“ die Regeln und den Ablauf des Wettkampfs zu erläutern (einfach beim Kiosk nachfragen). Bei diesem Ereignis dürfen aber natürlich auch Gäste aus lokaler Politik und Sport nicht fehlen, die zum Teil auch bei der Begrüßung zu Wort kommen. Mit Kampfbeginn ist am Samstag gegen 10:00 Uhr und am Sonntag gegen 9:30 Uhr zu rechnen. Der letzte Kampf wird am Samstag wohl auf jeden Fall gegen 18 Uhr und am Sonntag gegen 16 Uhr über die Matte gehen.

„Wir freuen uns, dass wir dieses ringerische Großereignis nach Durach holen konnten und hoffen, so den Ringsport noch populärer in der Gegend machen zu können.“, so Vorstand Bernd Eschbaumer. Im Allgäu hat der Ringsport durchaus eine große Tradition. Neben dem Bezirksstützpunkt in Westendorf gibt es allein im Raum Kempten drei Vereine, die auch Mannschaften für die im Herbst beginnende Saison stellen: SV 29 Kempten, TSV Sulzberg und eben TSV Kottern. Alle drei Vereine sind auch am Wochenende mit Athleten vertreten. In Kottern blickt man beim Ringen außerdem auf eine über 100jährige Tradition und Geschichte zurück.

Man sieht also, wie eingangs erwähnt, es scheint alles angerichtet für ein großes sportliches Fest, das für jeden etwas zu bieten hat. Bleibt nur zu hoffen, dass alle Sportler verletzungsfrei bleiben, sie von vielen begeisterten Zuschauern angefeuert werden und die erhofften sportlichen Erfolge feiern können!

 

 

 

Bayerische Meisterschaft Freistil in Burgebrach

Autor & Bilder: Andreas Weinert, 13.02.2024

Burgebrach - Nach den ersten „kleinen“ Turnieren im Jahr 2024 stand am vergangenen Wochenende das erste richtige Highlight der Saison für die Kotterner Nachwuchsringer an. Nach 2022 fand in diesem Jahr erneut die Bayerische Meisterschaft im freien Stil in Burgebrach statt. Diese landesweiten Meisterschaften dienten natürlich auch als Generalprobe für die in knapp zwei Wochen stattfindenden Titelkämpfe im griechisch-römischen Stil, bei denen der TSV Kottern der Gastgeber in der Dreifachsporthalle Durach sein wird. Und diese ist durchaus geglückt. Mit 11 Kämpfern ging es nach Franken, mit drei Titelträgern und einem Vizemeister kehrte man ins Allgäu zurück.

Zum zweiten Mal nach 2022 (damals im griechisch-römischen Stil) konnte sich Bruno Bielmeier in der C-Jugend (Jahrgänge 2012/2013) bis 38 kg zum Bayerischen Meister krönen. In einer der mit am stärksten besetzten Gewichtsklasse des Turniers (insgesamt 24 Teilnehmer) musste er erst sechs Kämpfe in seinem Pool (Gruppe) siegreich bestreiten, um anschließend ins Finale einzuziehen. Insbesondere die Siege gegen seine Konkurrenten aus Anger und Neustadt/Wildenheid verlangten Bruno alles ab, zeigten aber auch seine gute Entwicklung. Im Finale ließ er dann nichts mehr anbrennen und gewann vorzeitig auf Schulter.

In derselben Gewichtsklasse ging auch Leonard Fleischmann an den Start. Der Auftakt ins Turnier gelang ihm mit einem Punktsieg. Auf die Niederlage im nächsten Kampf folgte der zweite Sieg im Pool, diesmal vorzeitig auf Schulter. Leider reichte dies bei der großen Teilnehmerzahl noch nicht zum Weiterkommen in die Platzierungskämpfe. Im entscheidenden Kampf musste er sich dann leider dem Finalgegner von Bruno geschlagen geben. Dennoch kam er auf einen sehr beachtlichen 8. Platz und war somit besser als 2/3 seiner Gegner in der Gewichtsklasse.

Zum ersten Mal für ganz oben bei den Bayerischen Meisterschaften reichte es diesmal für Florian Wirth in der C-Jugend bis 50 kg. Er musste sich mit insgesamt 5 Gegnern messen und konnte jeden davon vorzeitig auf die Schultern legen. Bei keinem seiner Kämpfe musste er dabei in die zweite Runde gehen. Damit war der Tagessieg mehr als verdient.

Ebenfalls erstmals Bayerischer Meister wurde Leo Weinert in der B-Jugend (Jg. 2010/2011) bis 68 kg. Er kämpfte mit zwei Gegnern die Plätze auf dem Treppchen aus. Trotz kurzerSchreckmomente in beiden Kämpfen konnte er diese dennoch vorzeitig gewinnen, einmal technisch überlegen und einmal auf Schulter. So freute er sich am Ende zurecht über die Goldmedaille.

Ebenfalls aufs Treppchen schaffte es Jens Wörmann in der A-Jugend (Jg. 2007-2009) bis 92 kg. Zwar konnte er seinen Triumph von 2022 (ebenfalls in Freistil) nicht wiederholen, am Ende war er mit dem Vizetitel aber auch sehr zufrieden. Seine drei Poolkämpfe gewann er allesamt souverän vorzeitig. Im Finale wartete dann sein langjähriger Kontrahent aus Hallbergmoos. Beide boten einen großen Kampf, die Führung wechselte hin und her, am Ende hatte der Oberbayer aber die Nase nach Punkten vorne.

Bei den B-Jugendlichen trat auch Giuliano Perri für die Allgäuer an (bis 48 kg). Das Turnier startete für ihn etwas unglücklich mit einer Schulterniederlage. Danach fing er sich jedoch und gewann die beiden weiteren Duelle vorzeitig und zeigte dabei sehr gute Ringkämpfe. So trat er im „kleinen Finale“ um Platz 3 an. Leider konnte er dann seinem Gegner aus Amberg nicht mehr viel entgegensetzen. Mit dem 4. Platz kann er aber auch sehr zufrieden sein.

Sein Debüt für den TSV Kottern und bei Bayerischen Meisterschaften feierte Niklas Bickel in der D-Jugend (Jg. 2014/2015) bis 38 kg. Von Nervosität war bei ihm aber nichts zu spüren. Couragiert ging er in seine Kämpfe. Leider musste er sich seinen ersten beiden Gegnern dann doch geschlagen geben, weshalb er nach diesen Duellen aus dem Pool ausgeschieden war. Am Ende wurde er 14. bei 16 Teilnehmern, konnte aber wertvolle Erfahrungen für die Zukunft sammeln.

In der B-Jugend gingen noch Niklas Rudolph bis 41 kg und Elias Thaumiller bis 44 kg für Kottern auf die Matte. Beide hatten leider etwas Lospech. Bei jeweils 7 Teilnehmern in ihren Gewichtsklassen kamen beide in den 4er-Pool. So mussten sie um die Teilnahme an den Platzierungsrunden kämpfen. Beide zeigten dabei gute Leistungen. Elias ging bei seinen beiden Kämpfen jeweils über die volle Distanz, musste sich aber beide Male nach Punkten geschlagen geben. Niklas musste sich in seinen ersten beiden Kämpfen ebenfalls geschlagen geben, hatte aber noch die Chance, in einem dritten Kampf Platz 3 im Pool zu belegen. Obwohl er alles gab, zog er auch hier den Kürzeren. Am Ende wurden beide Siebte in ihren Gewichtsklassen.

In der A-Jugend trafen Linus Finkenzeller und Julian Rust in der Gewichtsklasse bis 60 kg auf 22 Mitkontrahenten. Somit mussten beide ebenfalls mit vielen Kämpfen rechnen, wenn sie was erreichen wollten. Sehr gut startete Linus mit einem Sieg in das Turnier. Danach musste er leider eine Niederlage gegen einen Westendorfer Gegner hinnehmen. Jedoch war immer noch alles möglich. Im dritten Kampf wartete ein Starter aus Regensburg. Hier schenkten sich beide nichts, es war ein Duell auf Augenhöhe. Bei Punktgleichstand schaffte es der Oberpfälzer dann doch, Linus auf die Schultern zu drücken. Damit war für ihn der Kampftag beendet. Julian Rust startete leider gleich mit einer Niederlage gegen einen Westendorfer, konnte dann aber einen Schultersieg „aus dem Nichts“ feiern, als er schon mit 8 Punkten gegen seinen Neumarkter Kontrahenten zurücklag. Im dritten Kampf konnte er dann leider nicht mehr punkten, weshalb auch er sein Ringertrikot für diesen Tag ausziehen konnte. Am Ende wurde Julian 12., Linus 14.

Vier Medaillen, Platz 17 von 49 teilnehmenden Vereinen – mit dieser Ausbeute und den gezeigten Leistungen waren die Trainer und Vereinsverantwortlichen sehr zufrieden. Natürlich könnte es immer mehr sein, aber so geht man mit breiter Schulter in die „Heim-Bayerische“ in knapp zwei Wochen. Über 450 Aktive starteten schließlich in Burgebrach, so ist auch in Durach mit „vollem Haus“ zu rechnen. Darüber hinaus würde man sich natürlich auch über viele Zuschauer freuen, die die Aktiven begeistert anfeuern.

Die Ergebnisse im Überblick:

A-Jugend: Jens Wörmann – 2. Platz (bis 92 kg), Julian Rust – 12. Platz (bis 60 kg), Linus Finkenzeller – 14. Platz (bis 60 kg)

B-Jugend: Leo Weinert – 1. Platz (bis 68 kg), Giuliano Perri – 4. Platz (bis 48 kg), Elias Thaumiller – 7. Platz (bis 44 kg), Niklas Rudolph – 7. Platz (bis 41 kg)

C-Jugend: Bruno Bielmeier – 1. Platz (bis 38 kg), Florian Wirth – 1. Platz (bis 50 kg), Leonard Fleischmann – 8. Platz (bis 38 kg)

D-Jugend: Niklas Bickel – 14. Platz (bis 38 kg)

 

 

 

Allgäu-Cup Westendorf 2024

Autorin & Bild: Beate Wirth, 29.01.2024

Westendorf - 13 Ringer des TSV-Kottern machten sich am Sonntag, 28.01.2024, auf den Weg nach Westendorf zum 18. Allgäu Cup, darunter sieben, die ihr Debüt auf der Matte feiern durften.

Insgesamt reisten 18 Vereine, darunter Mannschaften aus Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen und Österreich, ins Ostallgäu, um sich miteinander zu messen.

In der E-Jugend (Jahrgänge 2016-2018) gab Yusuf Deng bis 25 kg (Platz 6) und in der D-Jugend (Jg. 2014/2015) Lion Velisandro bis 28 kg (Platz 7) und Milena Rudolph bis 27 kg (Platz 6) ihr Bestes. Beherzt gingen sie in ihre Kämpfe und sammelten wertvolle erste Erfahrungen. Sie konnten dabei auch schon zeigen, was sie im Training alles gelernt haben, leider konnte keine/r von ihnen einen Kampf gewinnen. Spaß hatten sie trotzdem und die Kämpfe oft lange spannend halten, bis in die zweite Kampfrunde hinein. 

Hanna Hofer (E-Jugend bis 21 kg) konnte sogar einen Kampf gewinnen und schaffte es somit auf Platz 5. 

Milan Hagel (E-Jugend bis 24 kg) durfte gleich zweimal bei seinen vier Kämpfen den Arm als Sieger in die Höhe strecken und kam dabei auf einen super 5. Platz. 

Die zwei E-Jugend-Debütanten, die bei diesem Turnier für den wohl größten Jubel im Kotterner Lager sorgten, waren Maxim Braun (bis 27 kg) und John Bielmeier (bis 23 kg). Maxim gewann seinen ersten Kampf vorzeitig auf Schulter und konnte auch den zweiten Kampf gegen Vereinskollegen David Grünwald für sich entscheiden. Somit war er Sieger in seinem Pool und musste sich anschließend nur noch Linus Fleischmann, ebenfalls vom TSV-Kottern, geschlagen geben. Somit wurde er stolzer Zweiter. 

Noch eine Schippe drauf legte John Bielmeier. Dieser konnte seine Gegner vorzeitig Schultern und den letzten Kampf technisch überlegen gewinnen. Eine reife Leistung für sein erstes Turnier. Somit konnte er sich direkt Platz 1 auf dem Treppchen sichern. 

David Grünwald (E-Jugend bis 27 kg) kämpfte mit seinem ersten Gegner aus Innsbruck die vollen 4 Minuten durch und konnte zeigen, was er im Training und in den bereits besuchten Turnieren gelernt hat. Die Punkte gingen an David. Leider waren die beiden folgenden Kämpfe weniger erfolgreich. Trotzdem konnte er sich zum Schluss über den 4. Platz freuen. 

Linus Fleischmann (E-Jugend bis 27 kg) ließ sich von seinem ersten Gegner aus Innsbruck leider vorzeitig auf die Schultern legen und musste somit den Sieg dieses Kampfes abgeben. Da Linus beim letzten Turnier in Penzberg bereits Höhenluft auf dem Treppchen schnuppern konnte, wollte er sich die Chance der Wiederholung nicht nehmen lassen. Diese nutze er dann auch und legte seine weiteren Kontrahenten vorzeitig auf die Schultern. So hieß es: Herzlichen Glückwunsch zum 3. Platz.

Ebenfalls den 3. Platz belegte Leonard Fleischmann in der C-Jugend (Jg. 2012/2013) bis 38 kg. Seinen ersten Gegner aus dem Baden-Württembergischen Appenweier zeigte er, was er zu bieten hat und besiegte ihn vorzeitig auf Schulter. Einzig seinen zweiten Kampf, den er gegen seinen Vereinsfreund Bruno Bielmeier machte, verlor er. Ansonsten konnte er seine weiteren Kämpfe für sich entscheiden und freute sich so schließlich über den 3. Platz. 

Hugo Bielmeier (C-Jugend bis 38 kg) besiegte seinen ersten Gegner vorzeitig auf Schulter. Seinem zweiten Gegner verlangte er alles ab und war zum Ende der Zeit technisch überlegen. Die restlichen Kämpfe verliefen für Hugo leider nicht mehr so gut und er musste sich einmal nach Punkten und zweimal auf Schulter besiegen lassen. Am Ende hatte er einen tollen 6. Platz von 12 Mitstreitern erzielt. 

Bruno Bielmeier (C-Jugend bis 38 kg) schulterte seinen ersten Gegner aus Kempten scheinbar mühelos und machte auch in den restlichen Kämpfen kurzen Prozess mit seinen Mitstreitern. Er legte seine Sportfreunde alle problemlos vorzeitig auf die Schultern und sicherte sich mit hervorragender Leistung verdient den 1. Platz. 

Unser heutiges Schwergewicht aus Kottern war Florian Wirth (C-Jugend bis 50 kg). Er machte innerhalb weniger Sekunden seinem Gegner aus Mering klar, wer die Oberhand hat, und legte ihn auf die Schulter. Im finalen Kampf musste er an seine Grenzen gehen und die vollen 4 Minuten ausringen. Seinem Gegner aus Sachsen war er in einem spannenden Kampf durch Punkte überlegen und auch er durfte sich über den 1. Platz freuen. 

Mit solch tollen Einzelplatzierungen durfte sich der TSV Kottern in der Mannschaftswertung am Ende über einen grandiosen 3. Platz freuen. 

Am 10. und 11. Februar geht es für einige unserer Ringer nach Burgebrach zu den Bayerischen Meisterschaften im freien Stil. Wir hoffen, dass an die Erfolge der letzten Turniereangeknüpft und so dann auch Schwung in Richtung „Heim-Bayerische“ Ende Februar in Durach aufgenommen werden kann.

 

 

 

Oberbayerische Meisterschaft 2024 in Penzberg

Autor: Andreas Weinert, 15.01.2024

Penzberg - Das neue Jahr ist noch keine zwei Wochen alt und schon ging es für die Kotterner Nachwuchsringer wieder auf die Wettkampfmatten. Wie im letzten Jahr starteten die St. Manger erneut bei den offenen oberbayerischen Meisterschaften, die diesmal in Penzberg stattfanden. Bei eisigen Temperaturen brachen 10 Ringer am frühen Samstag Morgen ins Oberland auf.

Für ein unerwartetes Highlight sorgte dort Linus Fleischmann in der E/F-Jugend (Jahrgänge 2016-2018) bis 29 kg. Seinen ersten Kampf konnte er gleich vorzeitig gewinnen. Danach ging es gegen einen starken Konkurrenten aus Unterföhring. Nach einem spannenden Kampf, bei dem Linus schon mit über 10 Punkten zurück lag, konnte dennoch das KotternerLager jubeln, da Linus aufgrund eines überragenden Endspurts noch einen knappen Punktsieg erzielt hatte. Nachdem der letzte Kampf auch noch an Linus ging, konnte er in seinem zweiten Wettkampfjahr den ersten Turniersieg feiern.

Ebenfalls erfolgreich ins neue Jahr gestartet ist Bruno Bielmeier in der C-Jugend (Jg. 2012/2013) bis 38 kg. Er traf auf insgesamt fünf Gegner und konnte alle seine Kämpfe souverän vorzeitig gewinnen. Somit wurde er seiner Favoritenrolle gerecht und durfte sich auch zum Oberbayerischen Meister küren.

Den dritten Titel für Kottern konnte sich Jens Wörmann in der A/B-Jugend (Jg. 2007-2011) bis 92 kg sichern. Da er in seiner Gewichtsklasse diesmal keinen Gegner vorfand, entschied sich Jens kurzfristig, sich auch noch für die Männer zu melden. In der Gewichtsklasse bis 97 kg zeigte er bravouröse Leistungen. Leider war hier das Turnier nach zwei verlorenen Kämpfen für ihn beendet. Am Ende belegte er den 7. Platz von 9 Teilnehmern.

Die Silbermedaille konnte sich am Ende bei der Siegerehrung Emilian Weinert (AB-Jugend, bis 62 kg) um den Hals hängen lassen. Nur gegen den späteren Sieger musste er sich geschlagen geben. Die weiteren vier Kämpfe konnte er, zum Teil auch vorzeitig, für sich entscheiden. Damit durfte er sichzurecht über seinen bisher größten Erfolg freuen.

In der A/B-Jugend bis 44 kg gab es dann noch eine Bronzemedaille zu bejubeln. Die Entscheidung hierüber viel im letzten Kampf in einem vereinsinternen Duell. Niklas Rudolph und Elias Thaumiller gingen hier an den Start. Leider gingen für beide die ersten beiden Kämpfe verloren, im direkten Duell machten sie dann den 3. Platz unter sich aus. In einem spannenden Fight bis zur letzten Sekunde war schließlich Niklas der Glücklichere, da er aufgrund der höheren Einzelwertungen den Punktsieg erringen konnte. Elias wurde dadurch am Ende Vierter.

Sehr gut ins Turnier war Leonard Fleischmann in der C-Jugend bis 35,5 kg gestartet. Zwei vorzeitige Siege brachten ihn ebenfalls in eine gute Ausgangsposition für das Medaillenrennen. Leider musste er sich danach noch dreimal, teilweise sehr unglücklich, geschlagen geben. Damit blieb für ihn am Ende „nur“ der „unglückliche“ 4. Platz. Hierüber sollte er aber nicht allzu sehr enttäuscht sein, sondern vielmehr auf den gezeigten guten Leistungen aufbauen.

In derselben Gewichtsklasse der C-Jugend ging auch Hugo Bielmeier auf die Matte. Bei ihm waren ebenfalls deutliche Fortschritte zu erkennen, und so durfte er seinen ersten gewonnen Kampf in einem Turnier bejubeln. Dass es sich hierbei gleich um einen Schultersieg handelte, machte das Ganze noch schöner. Am Ende reichte dies für den 5. Platz.

Eine Gewichtsklasse höher, bis 38 kg, startete neben Bruno Bielmeier auch Jannis Weinert. Ihm gelang ein hart erkämpfter Punktsieg. Leider konnte er keinen weiteren Kampf für sich entscheiden, auch wenn er teilweise knapp davor war. So kam auch er auf dem 5. Platz ins Ziel und durfte sich über eine Urkunde freuen.

Schließlich trat in der A/B-Jugend noch Leo Weinert bis 68 kg an. Leider hatte er etwas Lospech und musste gleich gegen die späteren Zweit- und Drittplatzierten antreten. Nachdem er sich zwar achtbar schlug, aber beide Kämpfe verloren gingen, war für ihn danach das Turnier schon beendet und er belegte Platz 7.

Jugendtrainer Alfredo Santangelo zeigte sich mit dem ersten Auftritt im neuen Jahr sehr zufrieden: „Bei jedem unserer Teilnehmer konnte ich Fortschritte erkennen. Das ist sehr erfreulich und das Wichtigste.“ Somit fällt das Fazit mit 5 Podestplätzen bei 10 Startern sehr positiv aus. Für viele war dies auch schon die Generalprobe für die im Februar anstehenden Bayerischen Meisterschaften. Sollten sich die Nachwuchsringer ähnlich gut weiterentwickeln, kann man aus Kotterner Sicht mit großer Zuversicht zu den Landesmeisterschaften aufbrechen.

Für die Jüngeren (Jg. 2012-2018) geht es in zwei Wochen noch zum alljährlichen Allgäu-Cup nach Westendorf. Dort wird es seitens des TSV Kottern wieder einige Debütanten geben, woran die weiterhin sehr gute Nachwuchsarbeit erkennbar ist.

Die Ergebnisse von Penzberg zusammengefasst: Jens Wörmann (A/B-Jugend bis 92 kg – 1. Platz, Männer bis 97 kg – 7. Platz), Emilian Weinert (A/B-Jugend bis 62 kg – 2. Platz), Leo Weinert (A/B-Jugend bis 68 kg – 7. Platz), Niklas Rudolph (A/B-Jugend bis 44 kg – 3. Platz), Elias Thaumiller(A/B-Jugend bis 44 kg – 4. Platz), Bruno Bielmeier (C-Jugend bis 38 kg – 1. Platz), Jannis Weinert (C-Jugend bis 38 kg – 5. Platz), Leonard Fleischmann (C-Jugend bis 35,5 kg – 4. Platz), Hugo Bielmeier (C-Jugend bis 35,5 kg – 5. Platz), Linus Fleischmann (E/F-Jugend bis 29 kg – 1. Platz).

 

 

 

Gelungener Saisonabschluss

Autor:Helmut Schneider, 10.12.2023

St. Mang: Passend zur Weihnachtszeit lieferten die Kotterner Ringer noch ein versöhnliches Ende zu dieser wirklich nicht einfachen Saison.

Mit 24:13 besiegten sie den SV Mietraching. Den Grundstein für den Sieg lieferte Nachwuchsringer Julian Rust, der im ersten Kampf des Abends (57kg griechisch), seinen Gegner schulterte. Das war ganz im Sinne der 130 Zuschauer. Dieser Sieg sorgte für die positive Stimmung, die diese junge Mannschaft braucht. Denn abgesehen von Alfredo Santangelo, war Robert Schneider mit seinen 25 Jahren, schon der „Alterspräsident“. Dass Alfredo Santangelo ein echter Routinier ist, bewies er in seinem Kampf (130kg freistil) gegen Markus Lederer (dieser war schon 3. Deutscher Meister). Er gab, nach hart umkämpften 6 Minuten, bei seiner 4:3 Niederlage, nur 1 Punkt ab. In 61kg freistil und 66kg griechisch gab es leider keine Kämpfe, da einmal Mietraching und einmal Kottern unbesetzt waren. Jens Wörmann, ebenfalls noch Jugendringer (16 Jahre), zeigte im letzten Kampf vor der Pause großen Kampfgeist. Musste aber gegen den Mietrachinger Kontingentringer, Daniel Pohlodek in der 2ten Runde auf die Schultern. Somit führte Mietraching zur Pause mit 9:8. Aber nach der Pause lief es für die St. Manger einfach traumhaft. Die ungarischen Kontingentringer Mark Jochim, in 86kg freistil und Benedek Kiss 71kg freistiel, zeigten ihre ganze Klasse und holten in tollen Kämpfen die volle Punktzahl. Somit hieß es 16:9 für Kottern. Für die perfekte Stimmung in der Halle sorgte dann Robert Schneider, als er nach seinem Schultersieg (80kg griechisch), den Jubelsalto zeigte. Denn beim Stand von 20:9 war klar, Kottern hat gewonnen. Diesem, aus Kotterner Sicht perfekten Kampfabend, setzte danach noch Matthias Becker (75kg griechisch) mit einem technisch überlegenen Punktsieg die Krone auf. Mit dem Endergebnis von 24:13, lieferten die Kotterner Ringer ihren Fans zum Abschluss der Saison noch einmal alles, was der Ringersport zu bieten hat: tolle Kämpfe, super Stimmung und das Wichtigste, endlich wieder einen Sieg.

 

 

 

Auf zum letzten Kampf

Autor: Helmut Schneider, 05.12.2023

St. Mang: Endlich geht diese, aus Kotterner Sicht, verkorkste Saison zu Ende. Das ist der erste Gedanke der den Athleten, Verantwortlichen und Fans der Kotterner Ringer im Bezug auf den letzten Kampf, am Samstagabend um 19.30 Uhr gegen den SV Mietraching, durch den Kopf geht. Aber, als hätte Hitchcock das Drehbuch geschrieben, geht es in diesem Kampf noch einmal richtig zur Sache. Den beide Mannschaften zieren punktgleich (jeweils 4 Punkte), das Tabellenende. Die St. Manger sind aufgrund des besseren Kampfpunkteverhältnisses noch Vorletzter. Aber zum Abschluss der Saison gilt der direkte Vergleich und hier hat Mietraching nach seinem 19:14 Sieg im Hinkampf die Nase vorn. Das heißt, Kottern muss unbedingt gewinnen, um nicht Letzter zu werden. Für die Zuschauer bedeutet das, dass sie auf jeden Fall einen spannenden Kampf auf Augenhöhe erwarten dürfen. Übrigens Zuschauer: als Dankeschön für die Treue und Geduld unserer Anhänger, in dieser nicht gerade einfachen Saison, hat die Abteilungsleitung beschlossen, dass am Samstag kein Eintritt kassiert wird. Bei freiem Eintritt sollten auf jeden Fall genügend Fans kommen und für die entsprechende Stimmung sorgen, die unsere Ringer für einen Sieg brauchen.

 

 

 

Schülerkämpfe in Mering

Autor: Andreas Weinert, 05.12.2023

Mering - Zum Saisonfinale machte sich die Schülermannschaft der Kotterner Ringer am Samstag auf durch das Winterwonderland nach Mering. Dort standen sogar Hin- und Rückkampf auf einmal auf dem Programm, weshalb manche Nachwuchskämpfer sogar viermal auf die Matte durften.

Neben einem guten Gefühl über die Weihnachtspause ging es für die St. Manger auch noch um die Möglichkeit, sich die Tabellenführung der Bezirksliga Oberbayern/Schwaben Gruppe B zurückzuerobern. Hierfür konnte man quasi in Bestbesetzung anreisen, jedoch boten auch die Hausherren ihre besten Ringer auf und zeigten dabei, dass auch in Mering gute Nachwuchsarbeit geleistet wird.

Ähnlich wie eine Woche zuvor in Penzberg entwickelten sich durch das hohe Leistungsniveau wieder viele spannende Duelle, bei denen manchmal nur Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage entschieden.

Diesmal wurde aber nicht erneut jeder Kampf vorzeitig entschieden, teilweise wurden die Duelle bis zur letzten Sekunde ausgefochten.

Den besseren Start erwischten jeweils die Hausherren, bis immer Bruno Bielmeier erste Punkte für die Gäste aus St. Mang einfahren konnte. Neben ihm waren vor allem die erfahrenen Schülerringer Giuliano Perri und Leo Weinert auf Kotterner Seite für die Punkte zuständig. Bruno konnte dabei vier Siege verbuchen, ebenfalls wie Leo, der sogar jeden seiner Kämpfe vorzeitig gewinnen konnte. Nur einen Sieg weniger hatte am Ende Giuliano vorzuweisen. Zwei Siege kamen dann noch von Florian Wirth bei drei Kämpfen dazu und besonders erfreulich war, dass Emilian Weinert in seinem allerletzten Schülerkampf auch noch einen Punktsieg feiern durfte. In der nächsten Saison darf er altersbedingt nur noch in der Herrenmannschaft antreten, daher stellte er sich diesmal noch ganze viermal für die Mannschaft auf die Matte, bevor es bei ihm anschließend im Männerkampf auch noch weiterging.

Erfreulich war aber, dass jeder, der mitgefahren war, zum Einsatz kam und so die gute Kotterner Nachwuchsarbeit erneut unter Beweis gestellt werden konnte.

Leider war das Matchglück an diesem Nachmittag nicht auf Seiten des TSV Kottern, da beide Kämpfe knapp mit 25:33 und 21:31 verloren gingen. Damit konnte der TSC Mering die Meisterschaft perfekt machen. Aber auch der zweite Platz am Ende für die Kotterner Nachwuchsringer ist aller Ehren wert. Ob dies schon den Aufstieg in die neue Bezirksoberliga bedeutet, wird sich erst noch zeigen. Aber auch eine Liga höher müssten sich diese Jungs nicht verstecken. So zeigten sich auch die mitgereisten Betreuer und Trainer um Alfredo Santangelo mehr als zufrieden mit ihrer Truppe. Diese haben nun zwar eine kleine Wettkampfpause. Nach der Weihnachtsfeier am nächsten Sonntag geht der Blick aber schon langsam auf die Anfang des neuen Jahres anstehend Meisterschaften, insbesondere die Bayerischen Meisterschaften im Februar.

Für den TSV Kottern traten an: Tim Knobloch (bis 29 kg, griechisch-römisch + Freistil), Hugo Bielmeier (bis 33 kg, gr.-r. + Fr.), Bruno Bielmeier (bis 37 kg + bis 41 kg, Fr.), Leonard Fleischmann (bis 37 kg + bis 41 kg, gr.-r.), Niklas Rudolph (bis 41 kg, gr.-r.), Elias Thaumiller (bis 46 kg, Fr.), Florian Wirth (bis 46 kg, gr.-r. + Fr.), Giuliano Perri (bis 51 kg, gr.-r. + Fr.), Emilian Weinert (bis 62 kg, gr.-r. + Fr.), Leo Weinert (bis 80 kg, gr.-r. + Fr.).

 

 

 

Die Trauben hingen zu hoch

Autor: Andreas Weinert, 04.12.2023

Mering - Man könnte sagen, wie erwartet hingen die Trauben beim letzten Auswärtskampf der Kotterner Ringermannschaft beim TSC Mering doch etwas zu hoch. Jedoch machte sich auch diesmal der saisonfüllende Personalmangel bemerkbar. Erneutmusste auf gestandene Bayernligaringer wie Robert Schneider, Dominik Hauber und Markus Mair verzichtet werden, so dass sprichwörtlich das „letzte Aufgebot“ bei winterlichen Straßenverhältnissen in Richtung Augsburg fuhr. Sogar Altmeister Angelo Perri stellte sich nochmals in den Dienst der Mannschaft.

Das erste Ausrufezeichen des Kampfes setzten jedoch die Allgäuer. Julian Rust (bis 57 kg, griechisch-römisch) konnte seinen ebenfalls jugendlichen Kontrahenten schnell und konzentriert auf die Matte bringen und dort auf den Schultern halten. Mit diesem Start hatten wohl nicht viele in der Halle gerechnet. Danach versuchte Alfredo Santangelo im Schwergewicht (bis 130 kg, Freistil) alles, konnte aber eine knappe Punktniederlage nicht vermeiden. Die drei Nachwuchskräfte Emilian Weinert (bis 61 kg, Freistil), der nach vier Auftritten im Schülervorkampf dennoch für die Männermannschaft nochmals alles gab, Jens Wörmann (bis 98 kg, griechisch-römisch) und Jonah Müller (bis 66 kg, Freistil) konnten trotz couragierter Auftritte leider keinen weiteren Punkt mehr für Kottern sammeln und verloren ihre Kämpfe vorzeitig. Daher blieben Julians Siegpunkte die einzigen aus St. Manger Sicht in der ersten Runde und mit einem 4:13 ging’s zum Pausentee.

Von Aufgeben war auf Kotterner Seite aber erneut nichts zu sehen. Auch nach der Pause gab’s noch ein paar Schmankerl, vor allem durch die beiden ungarischen Kontingentringer. Mark Jochim (bis 86 kg, Freistil) bot den Zuschauern einen technisch und taktisch auf höchstem Level geführten Kampf, den er durch eine Wertung in letzter Sekunde noch für sich entscheiden konnte. Benedek Kiss (bis 71 kg, Freistil) ließ ebenfalls sein Können aufblitzen und besiegte seinen Gegner nach kurzer Abtastphase noch in der ersten Runde technisch überlegen. Danach konnte leider keine Ergebniskorrektur mehr erzielt werden, da weder Angelo Perri (bis 80 kg, griechisch-römisch) bei seinem erneuten Comeback noch Nico Wörmann (bis 75 kg, Freistil), der nach seiner schweren Verletzung immer noch nicht genesen ist, etwas Zählbares erreichen konnten.

So stand am Ende ein 10:25 für die Hausherren auf der Anzeigetafel. Dieses Ergebnis war zwar grundsätzlich zu erwarten, jedoch ist erneut die große Moral der jungen Truppe hervorzuheben. Ebenfalls toll war der lautstarke Support der mitgereisten Fans, bestehend aus Eltern, Betreuern und Aktiven der im Vorkampf aktiven Schülermannschaft, die ihre Jungs von Anfang bis Ende kräftig unterstützten.

Nun kommt es im letzten Heimkampf, der zugleich das Saisonfinale darstellt, zum Aufeinandertreffen mit dem punktgleichen SV Mietraching. Die Ringer des TSV Kottern werden bestimmt nochmals alles geben, um sich ordentlich aus der Saison zu verabschieden und den treuen Fans tollen Ringsport zu zeigen.

 

 

 

Unverhofft kommt oft

Autor: Andreas Weinert, 27.11.2023

Unverhofft kommt oft – so kann man im Nachhinein fast die Auswärtsfahrt der Kotterner Ringermannschaft zum TSV Berchtesgaden überschreiben. Ohne große Erwartungen brach man aus St. Mang in Richtung Watzmann auf, nachdem sich die Hausherren dort bisher sehr heimstark gezeigt hatten und nur einen Kampf gegen Tabellenführer Kelheim knapp mit einem Punkt verloren hatten. Dass es diesmal ähnlich knapp werden würde, hätte im Vorfeld wohl niemand erwartet, zumal der TSV Kottern erneut ersatzgeschwächt die lange Fahrt angetreten war: Alfredo Santangelo, Markus Mair und Kontingentringer Benedek Kiss konnten diesmal leider nicht mitwirken.

Jedoch schien dies die junge Truppe eher zu motivieren. Zu Beginn lief fast alles, wie vorgesehen. Julian Rust (bis 57 kg) fand keinen Gegner vor und Milad Sharify (bis 130 kg) musste sich dem erfahrenen ungarischen Schwergewicht der Hausherren geschlagen geben. Jedoch gab es in der Gewichtsklasse bis 66 kg keine Punkte, da Kottern diese unbesetzt lassen musste, der Berchtesgadener Nachwuchsringer aber zu schwer war. So kam es, dass der zuvor errungene zweite Saisonsieg von Nachwuchsringer Jens Wörmann (bis 98 kg) noch mehr wert war. Ähnlich wie in Untergriesbach kämpfte Jens bis zur Pause tapfer mit und konnte das Duell ausgeglichen gestalten. Dabei wirkte er sogar als der aktivere Part auf der Matte. In der zweiten Hälfte kam er dann in Unterlage, konnte diese jedoch kontern und so einen vielumjubelten Schultersieg feiern. Damit stand zur Halbzeit ein beachtliches 8:8 auf der Anzeigetafel.

Als dann der ungarische Kontingentringer Mark Jochim (bis 86 kg) im ersten Kampf nach der Pause noch einen engen Kampf durch zwei Wertungen kurz vor Schluss in einen knappen Punktsieg drehen konnte, gingen die Gäste aus dem Allgäu auf einmal mit einem Punkt in Führung. Und es sollte bis zum Ende spannend bleiben. Nach zwei weiteren Siegen durch Dominik Hauber (bis 80 kg) in seiner Paradedisziplin griechisch und Robert Schneider (bis 75 kg griechisch), hatte die Führung auch noch vor dem letzten Kampf bestand. Dies hätte durchaus anders kommen können, da Robert noch seine längere Mattenabwesenheit anzumerken war. Jedoch kämpfte er sich gut in das Duell hinein und konnte schließlich 4 Punke sichern.

15:12 hieß es damit vor dem letzten Kampf, bei dem sich Matthias Becker (bis 75 kg) jedoch in seiner zweitbesten Stilart, in Freistil, dem heimischen Gegner stellen musste. Dieser ist im freien Stil deutlich mehr zuhause und konnte daher leider Matthias frühzeitig technisch überlegen besiegen.

Somit bleibt aber ein Achtungserfolg, dass man in Berchtesgaden „nur“ mit 16:15 verloren und bis zum Schluss um den Sieg mitgekämpft hatte. Ein großes Lob ist hier der jungen Mannschaft auszusprechen, die an solchen Erfahrungen nur wachsen und bei der man sich in Zukunft noch auf einiges freuen kann!

Nun steht im vorletzten Kampf jedoch erst noch die Auswärtsfahrt zum TSC Mering am nächsten Samstag an. Nach dem Doppelvorkampf der Schülermannschaften will man sich auch hier achtbar aus der Affäre ziehen. Dies wird aber schwer genug, da die Formkurve der Meringer steil nach oben zeigt. Auch diese haben bisher nur einen Heimkampf gegen Tabellenprimus Kelheim verloren, beim Rückkampf nun aber ein Unentschieden in Niederbayern geholt. Unsere St. Manger Jungs sollte man aber nie unterschätzen!

Für den TSV Kottern traten an: Julian Rust (bis 57 kg, Griechisch), Jonah Müller (bis 61 kg, Freistil), Nico Wörmann (bis 71 kg, Fr.), Robert Schneider (bis 75 kg, Gr.), Matthias Becker (bis 75 kg, Fr.), Dominik Hauber (bis 80 kg, Gr.), Mark Jochim (bis 86 kg, Fr.), Jens Wörmann (bis 98 kg, Gr.), Milad Sharify (bis 130 kg, Fr.).

 

 

 

Schüler Auswärtskampf Penzberg

Autor: Andreas Weinert, 27.11.2023

Penzberg - Einen offenen Schlagabtausch konnte man am Samstag Nachmittag im Schülervorkampf der Nachwuchsringermannschaften des AC Penzberg und des TSV Kottern bestaunen. Mit der bestmöglichen Aufstellung, aber leicht geschwächt, machten sich die St. Manger ins Oberland auf.

Ziel war es dennoch, die Tabellenführung zu verteidigen. Jedoch konnten die Hausherren bei diesem Kampf aus dem Vollen schöpfen. Und das merkte man auch bei derenAufstellung.

Für das Publikum bedeutete dies durchgehend spannende Kämpfe. Bis zum letzten Kampf wurden alle Mattenduelle vorzeitig entschieden, die Führung wechselte ständig hin und her. Selbstredend stand zur Halbzeit ein 16:16-Unentschieden auf der Anzeigetafel. Wie eng die Kämpfe waren zeigt u. a. auch, dass bei beiden Duellen von Tim Knobloch (bis 29 kg) jeweils rund 30 Wertungspunkte vergeben wurden, jedoch immer mit dem besseren Ende für Kottern. Auch auf die Punktegaranten Bruno Bielmeier, Leonard Fleischmann (je bis 37 kg) und Florian Wirth (bis 51 kg) war Verlass. Darüber hinaus steuerte auch Elias Thaumiller (bis 46 kg) einen Sieg in Freistil bei. Jedoch waren die Hausherren vor allem in den obersten Gewichtsklassen stark besetzt. Giuliano Perri musste in der ungewohnten Klasse bis 62 kg ran. Im Freistil sah es lange danach aus, dass er seinen Gegner dennoch besiegen könnte, musste sich am Ende aber doch zweimal vorzeitig besiegen lassen. Auch Leo Weinert, der diesmal alleine das Schwergewicht bis 80 kg bestreiten musste, konnte für keine Punkte sorgen. Nach einer schnellen Niederlage in griechisch jubelten die mitgereisten Fans und Trainer im letzten Kampf im freien Stil kurz auf, da sie den Gegner bereits auf den Schultern liegen sahen. Dieser konnte sich jedoch nochmals befreien und den Punktsieg über die Zeit bringen. 

Somit stand es am Ende 34:28 für die Hausherren, die diesen Kampf aber nicht unverdient gewonnen hatten. Jugendcheftrainer Alfredo Santangelo zeigte sich mit den gezeigten Leistungen dennoch zufrieden. Außerdem meinte er, dass er auf diesem Niveau wieder wichtige Erkenntnisse für die Trainingsarbeit der nächsten Wochen gewinnen konnte.

Nun kommt es am nächsten Samstag im Saisonfinale beim Doppelkampftag in Mering zum Showdown um den Sieg in der Schülerbezirksliga Oberbayern/Schwaben Gruppe B. Auch hier wird den Allgäuern alles abverlangt werden, jedoch fahren die Kotterner Nachwuchsringer keinesfalls chancenlos und als Außenseiter zum aktuellen Tabellenführer. Vielmehr ist wieder ein Duell auf Augenhöhe zu erwarten, hoffentlich diesmal mit dem besseren Ausgang für den TSV Kottern!

Für den TSV Kottern traten an: Tim Knobloch (bis 29 kg, Freistil und Griechisch), Hugo Bielmeier (bis 33 kg, Fr.+Gr.), Bruno Bielmeier (bis 37 kg, Fr.), Leonard Fleischmann (bis 37 kg, Gr.), Niklas Rudolph (bis 41 kg, Fr.+Gr.), Elias Thaumiller (bis 46 kg, Fr.+Gr.), Florian Wirth (bis 51 kg, Fr.+Gr.), Giuliano Perri (bis 62 kg, Fr.+Gr.), Leo Weinert (bis 80 kg, Fr.+Gr.).

 

 

 

Leider keine Überraschung

Autor: Helmut Schneider, 19.11.2023

St. Mang: Der Tabellenführer ATSV Kelheim wurde seiner Favoritenrolle gegen die Kotterner Ringer am Samstagabend voll gerecht. Mit 22:12 siegten die Niederbayern in St. Mang. Trotz dieses klaren Ergebnisses gab es für die 110 Zuschauer interessante Kämpfe zu sehen. Der Höhepunkt war dabei sicher der Punktsieg von Matthias Becker im vorletzten Kampf. Ähnlich wie einst Pasquale Passarelli, bei seinem Goldmedaillensieg von 1984 in Los Angeles, schaffte es Becker, in äußerst gefährlicher Lage eine Schulterniederlage zu vermeiden und den Kampf zu gewinnen. Das waren wohl die längsten 30 Sekunden seines Lebens, dementsprechend groß war seine Freude über den Sieg. Außer diesem Spektakel bekamen die Fans auch sonst noch tolle Kämpfe zu sehen. Dies galt besonders für die Auftritte von Alfredo Santangelo, Jens Wörmann, Dominik Hauber und Benedek Kiss. Überraschend für das heimische Publikum war die Schulterniederlage nach 57 Sekunden von Mark Jochim gegen Eldar Mansyrov. Insgesamt war es, abgesehen vom Ergebnis, ein gelungener Kampfabend. Wobei man aus Kotterner Sicht natürlich auch mal „träumen“ darf: wie wäre es wohl ausgegangen, wenn ein Nico Wörmann (Bänderiss), Markus Mair (krank), Alex Bögel (Bänderriss), Robert Schneider (beruflich verhindert), zur Verfügung gestanden hätten. Aber jammern hilft nichts, man muss es nehmen, wie es kommt. Wenn es ergebnistechnisch keine außergewöhnlichen Überraschungen mehr gibt, kommt es im letzten Heimkampf am 09.12. sowieso zum absoluten Endkampf um den Klassenerhalt. Denn dann kommt der punktgleiche SV Mietraching nach St. Mang.

 

 

 

Der Spitzenreiter kommt

Autor: Helmut Schneider, 14.11.2023

St. Mang: Mit dem Tabellenführer ATSV Kelheim (17:3 Punkte), kommt ein ganz „dicker Brocken“ am Samstagabend in die Gustav-Stresemann-Schulturnhalle nach St. Mang. Der Kampfbeginn ist um 19.30 Uhr.  Der Aufstiegsfavorit von der Donau hat in dieser Saison erst einmal verloren und letzten Samstag sogar in Berchtesgaden gewonnen. Dies bedeutet für die Kotterner Ringer, dass sie an diesem Abend ganz krasser Außenseiter sind. Aber gerade in dieser Ausgangssituation liegt auch die Chance des TSV Kottern. Die St. Manger können eigentlich nichts falsch machen. Sie können nur positiv überraschen. Mit den Fans im Rücken ist ihnen das in der Vergangenheit auch manchmal gelungen. 

Im Vorkampf bei den Schülern (Einlass 16.00 Uhr), ist die Situation genau umgekehrt. Hier sind die Kotterner Spitzenreiter und somit Favorit, wenn es gegen des Nachwuchs von SpVggFreising geht.

 

 

 

Nicht´s Neues

Autor: Helmut Schneider, 12.11.2023

Untergriesbach – St. Mang: Es gibt leider keine positiven Neuigkeiten von den Kotterner Ringern. Mit 24:10 unterlagen sie am Samstag in Untergriesbach. Die St. Manger konnten ihren tollen Auftritt vom Derby (17:17), leider nicht wiederholen. Leider fehlten mit Alfredo Santangelo und Markus Mair, zwei routinierte Leistungsträger, die derzeit einfach nicht ersetzt werden können. Für eine Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von 19,66 Jahren, haben sich die Kotterner sogar noch toll „verkauft“. Sie lieferten auch spektakuläre Kämpfe, wie Dominik Hauber gegen Marvin Music, oder Robert Schneider gegen Benedikt Pauli. Das war zwar schön für das niederbayrische Publikum (200 Zuschauer), aber bringt einfach keine Punkte. Das einzig wirklich Positive aus Kotterner Sicht war der Sieg von Jens Wörmann. Mit 12:8 besiegte der 16 jährige Nachwuchsringer in einem super Kampf, den Untergriesbacher Kontingentringer, Daniel Rowe.

 

 

 

Ostalb Ringerturnier in Aalen

Autor: Andreas Weinert, 03.11.2013

Aalen - Fast ohne Wettkampfpause ging es für 6 Aktive der KotternerNachwuchsringer am vergangenen Sonntag zum 43. Internationalen Ostalb-Ringerturnier nach Aalen. Dieses Turnier machte seinem Namen alle Ehre, da über 200 Sportler aus ganz Deutschland, Österreich, Schweiz, Belgien, Frankreich und Bulgarien angereist waren. Das Feld war hochkarätig besetzt, weshalb für die St. Manger diesmal vor allem wertvolle Wettkampferfahrungen zu sammeln waren.Einen erfreulichen Podestplatz gab es am Ende aber dennoch zu feiern.

Als ältester Kotterner Aktiver war diesmal Emilian Weinert in der A-Jugend am Start (bis 60 kg). Leider war sein Wettkampftag nach zwei Kämpfen schon beendet, und er kam auf den 15. Platz bei 20 Teilnehmern in seiner Gewichtsklasse. Dass einige Konkurrenten aus Bayern, die durchaus auch schon auf Bayerischen Meisterschaften geglänzt hatten, nur knapp vor oder sogar hinter ihm platziert waren, zeigt zum einen das dennoch respektable Ergebnis und zum anderen das starke Teilnehmerfeld.

Mehr zu holen gab es in der B-Jugend auch für Leo Weinert diesmal nicht (bis 62 kg). Er hatte ebenfalls bereits nach zwei Kämpfen Feierabend, wobei vor allem die erste Schulterniederlage sehr unglücklich war, man aber nur spekulieren kann, ob es noch hätte weitergehen können.

Die meisten Teilnehmer des TSV Kottern hatte wieder einmal die starke C-Jugend des Vereins aufzubieten. Bis 38 kg gingen hier Hugo Bielmeier und Leonard Fleischmann auf die Matte. Bei Hugo waren wieder einige Fortschritte zu sehen. Dabei ist es erfreulich hervorzuheben, dass er sich schon wie selbstverständlich einer solch starken Konkurrenz stellt, obwohl er erst in diesem Jahr sein Wettkampfdebüt gab. Nach zwei couragierten Auftritten war leider sein Kampftag schon zu Ende. Leonard hatte auch zwei sehr starke Gegner zu Beginn des Turniers, dennoch konnte er noch in einem dritten Kampf um den Einzug in den Finalkampf um Platz 5 ringen. Dieses Duell sah zunächst nach einer deutlichen Angelegenheit für Leonard aus. Eine kleine Unachtsamkeit konnte sein Gegner dann aber für einen Konter und den Schultersieg nutzen. Damit war Leonard zwar zunächst sehr enttäuscht, aber auch hier sollte er vor allem die vielen positiven Punkte für die nächsten Wettkämpfe mitnehmen.

In der Gewichtsklasse bis 49 kg erwischte diesmal Florian Wirth einen nicht ganz so guten Tag. Ungewohnt startete er mit zwei Schulterniederlagen ins Turnier. Vor allem beim zweiten Kampf hatte er sich wohl selbst mehr ausgerechnet. Dennoch konnte er sich danach nochmals sammeln und nach einer weiteren Niederlage gegen den späteren Turniersieger seinen letzten Kampf siegreich bestreiten. So fand er dennoch ein versöhnliches Ende und durfte sich ein wenig über den 4. Platz freuen.

Für das Glanzlicht sorgte diesmal Bruno Bielmeier (bis 35 kg). Gewohnt souverän ging er seine Vorrundenkämpfe im Pool an und konnte jedes der drei Duelle vorzeitig für sich entscheiden. Somit war die erste, und diesmal auch einzige, Kotterner Medaille schon mal sicher. Im Finale um den Turniersieg wartete dann der ungeschlagene Sieger des anderen Pools. Dieser vertrat die bulgarischen Farben und man sah, dass in anderen Ländern teilweise deutlich mehr in den Sport investiert wird. Brunos Gegner war zwar überlegen, jedoch konnte unser Allgäuer Kämpfer trotzdem die ein oder andere Aktion erfolgreich anbringen. Am Ende musste sich Bruno dennoch geschlagen geben, konnte sich aber über die Silbermedaille zurecht freuen.

Ergebnistechnisch konnte man so ein durchwachsenes Fazit ziehen, dennoch erschienen die Trainer um Jugendcheftrainer Alfredo Santangelo zufrieden, da sie zumindest wertvolle Erkenntnisse sammeln konnten, auf was in den nächsten Trainings der Fokus gelegt sollte.

Kurz vor Abschluss des Turniers sorgte noch ein Feueralarm für Aufregung, in dessen Folge die gesamte Halle erstmal geräumt werden musste. Zum Glück stand zu diesem Zeitpunkt kein Kotterner Ringer auf der Matte oder musste sich noch auf einen Kampf vorbereiten. So konnte man dieses Spektakel beruhigt und entspannt aus der Ferne beobachten, zumal es sich schnell zeigte, dass keinerlei Gefahr für die Anwesenden bestand.

Nun können auch diese 6 Kämpfer des TSV Kottern in die wohlverdienten Ferien gehen. Jedoch steht dann schon bald wieder die Vorbereitung auf den nächsten Mannschaftskampf in Unterföhring an, bei dem man die diesjährige Siegesserie in der Liga weiter ausbauen will.

 

 

 

Schüler Auswärtskampf Sankt Wolfgang

Autor: Andreas Weinert, 31.10.2023

Am Wochenende stand nach längerer Pause wieder ein Mannschaftskampf der Kotterner Schüler-Ringermannschaft an. Zuletzt hatte zweimal die Gastmannschaft den Kampf kurzfristig absagen müssen, weshalb der TSV Kottern immer noch ungeschlagen an der Tabellenspitze thront.

Am Samstag ging es nun ins oberbayerische St. Wolfgang.

Leider musste die St. Manger Mannschaft auch auf einzelne Akteure verzichten, da z. B. Emilian Weinert in der Herrenmannschaft aushelfen musste und Giuliano Perri noch länger verletzt ausfällt. Dennoch konnten die Allgäuer eine schlagkräftige Truppe auf die Matte schicken.

Jedoch haben die St. Wolfganger immer noch große Verletzungs- und Krankheitssorgen, weshalb bei ihnen nur 5 Schüler antreten konnten. Somit kamen zumindest einige Kotterner zu einem Kampf, jedoch war das St. Wolfganger Aufgebot zu wenig, so dass der Kampf am Ende „zu 0“ für Kottern gewertet wurde.

Trotzdem war man über die Kampferfahrungen froh und freute sich über den auch nach Kampfpunkten errungenen Sieg. Damit wurde natürlich die Tabellenführung weiterhin verteidigt.

Am Sonntag ging es für einige Kämpfer noch zum Internationalen Ostalbturnier nach Aalen, bevor man sich in die Herbstferien verabschiedet. Der nächste Kampf für die Schülermannschaft steht dann am 11.11.2023  in Unterföhring an.

 

 

 

Munich Kids Open 2023

Autorin und Bild: Beate Wirth

Kottern /  München-Ost - 5 Ringer aus der Schülermannschaft des TSV-Kottern machten sich am vergangenen Sonntag, den 22.10.23, mit ihrem Fanclub und ihren Trainern auf den Weg nach München Ost zum Munich Kids Open, bei welchem ca. 385 starke Athleten aus Bayern, Ungarn, Italien und Österreich an den Start gingen. 

In der D-Jungend bis 28,9 kg ging unser jüngster Teilnehmer Tim Knobloch gegen 15 Ringer im freien Stil an den Start. Seinem ersten, bereits bekannten Gegner aus München-Ost,musste er sich leider geschlagen geben und verlor auf Schulter. In den nächsten Kämpfen zeigte er allerdings sein Können und gab seinen Mitstreitern keine Chance. Nachdem ihm leider nochmal der Sieg knapp genommen wurde und er am Ende seinen Finalkampf nicht für sich gewinnen konnte, sicherte er sich Platz 6 und wurde mit einer Urkunde belohnt. 

Die wohl meisten Teilnehmer hatten in der C-Jugend Leonard Fleischmann und Bruno Bielmeier in der Gewichtsklasse bis 38 kg. In dieser waren es 29 Ringer. Beide traten in unterschiedlichen Pools an. Im griechisch-römischen Stil musste sich Leonard gleich zu Anfang gegen zwei sehr starke Gegner durchsetzen. Er zeigte, dass er in den letzten Jahren viel Kampferfahrung gesammelt hat und konnte sich lange durchsetzen, aber letztendlich musste er sich bei beiden geschlagen geben und somit war für ihn der Kampftag beendet. 

Bruno hatte einen guten Lauf und holte sich einen Sieg nach dem anderen. Es zeigte sich, dass auf diesem Turnier keine Amateure am Start waren, denn die Kämpfe blieben oft bis zum Schluss sehr spannend. Leider verlor Bruno den letzten Kampf in seinem Pool und musste bei seinem Finalkampf deshalb um Platz 3 oder 4 alles geben. Er machte es für sich und seine Zuschauer sehr spannend und holte sich in den letzten Sekunden die entscheidenden Punkte und somit einen Platz auf dem Treppchen. 

Ähnlich unglücklich wie bei Leonard verlief das Turnier auch bei Niklas Rudolph. In seiner Gewichtsklasse bis 42 kg (C-Jugend) hatte er 16 Gegner. Auch er hatte Pech mit der Auswahl seiner Konkurrenten und musste nach zwei guten, aber leider verlorenen Kämpfen sein Ringertrikot für diesen Tag an den Nagel hängen. 

Weniger Teilnehmer waren es bei der C-Jugend bis 46 kg, in welcher Florian Wirth antrat. Er hatte seine Gegner aus Johannis Nürnberg, Inzing und Wacker Burghausen fest im Griff und holte sich souverän den Poolsieg. Allerdings bekam er es in seinem Finalkampf mit seinem alt bekannten Ringerfreund Max zu tun und ließ sich unsanft Schultern. Dennoch konnte er sich über einen zweiten Platz und ein gelungenes Turnier freuen. 

An diesem Wochenende starten die Schüler wieder durch und werden nach dem Saisonkampf am Samstag in St. Wolfgang auch noch am Sonntag nach Aalen reisen und beim 43. Ostalb-Ringerturnier weiter ihr Bestes geben.

 

 

 

Nichts Neues

Autor: Helmut Schneider, 29.10.2023

Westendorf – St. Mang: Es gibt über die Ringer des TSV Kottern nichts Neues zu berichten. Erfolgsmeldungen sind äußerste Mangelware. So war es auch diesen Samstag beim Rückkampf in Westendorf. Die Kotterner haben mit 28:10 verloren. Besonders die erste Hälfte des Kampfabends war der reinste „Horrorfilm“, mit sage und schreibe 20:0 für Westendorf ging es in die Pause. Da war man im Lager der St. Manger restlos bedient. Dank der sehenswerten Leistungen von Dominik Hauber, Benedek Kiss und Mark Jochim, gelang in der 2. Hälfte noch der Gewinn von 10 Punkten. Somit war das Endergebnis von 28:10 sogar besser, als im Vorkampf, denn da unterlagen die Kotterner mit 29:7. Es gibt also doch noch ein positives Fazit für diesen Kampfabend. Ganz abgesehen von der Kunst, am 28.10. ein Ergebnis von 28:10 hinzubekommen.

 

 

 

Jetzt wird`s eng!

Autor: Helmut Schneider, 22.10.2023

Mietraching – St. Mang: Nicht´s war es mit dem erhofften Punktgewinn beim Tabellenletzten für die Kotterner Ringer. Mit 19:14 unterlagen sie den Athleten des SV Mietraching. Dabei fing es für Kottern gut an. Julian Rust konnte seinen Gegner nach 3:17 schultern und für eine 4:0 Führung sorgen. Als danach Alfredo Santangelo in einem sehenswerten Kampf gegen Markus Lederer nur einen 3er abgab, war die Stimmung bei den St. Mangern bestens. Das änderte sich danach schlagartig, denn bei der 1:0 Niederlage von Jonah Müller, gab es einige fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen. Enttäuschend verlief auch der nächste Kampf in 98kg Freistil, bei dem Jens Wörmann 3 Punkte abgab. Schmerzlich vermisst wurde dann Benedek Kiss, den der jugendliche Emilian Weinert natürlich nicht ersetzen konnte. Somit hieß es, trotz gutem Beginn, schon zur Pause 4:11 für Mietraching. Als nach der Pause Milad Sharify geschultert wurde, war klar, dass es nichts mehr wird mit den Punkten beim Tabellenletzten. Daran änderten auch die Siege von Mathias Becker, Dominik Hauber und Mark Jochim nichts mehr.

 

 

 

Zu viele Hoffnungen gemacht!

Autor: Helmut Schneider, 15.10.2023

St. Mang: Das war wohl nix. Nichts war`s mit Spannung und Kampf auf Augenhöhe. Mit 10:23 kassierten die Kotterner Ringer am Samstagabend eine äußerst unangenehme Heimniederlage gegen den TSC Mering. Bis auf Mannschaftkapitän, Dominik Hauber und den beiden Kontingentringern, Benedek Kiss und Mark Jochim, konnte kein anderer Athlet der St. Manger gewinnen. Bei einem Pausenstand von 2:13 für Mering, war schon klar, dass es nichts mehr wird, mit dem dringend benötigten Sieg. Dabei waren die Kämpfe, trotz des eindeutigen Punktestands durchaus sehenswert. Unsere Nachwuchsringer, Julian Rust, Jonah Müller und Jens Wörmann haben alles gegeben, aber es hat trotzdem nicht gereicht. Besonders Jens Wörmann (98kg freistil), hat einfach Pech mit seinen Gegnern. Woche für Woche hat er es mit ausländischen Topringern zu tun, da muss man schon den Hut ziehen, dass er überhaupt noch auf die Matte geht. Nach dieser deutlichen Niederlage geht es jetzt für die Kotterner Ringer nur noch um den Klassenerhalt und der wird schwer genug.  
 

 

 

Das wird spannend

Autor: Helmut Schneider, 12.10.2023

Auf einen heißen Kampf können sich die Anhänger der Kotterner Ringer am Samstagabend um 19:30 Uhr in der Gustav-Stresemann Schulturnhalle freuen. Mit dem TSC Mering ist nämlich ein direkter Tabellennachbar zu Gast. Nur 1 Punkt trennt die beiden Kontrahenten (Mering 4P., Kottern 3P.). Es ist also ein Kampf auf Augenhöhe. Dieser Kampfabend wird somit richtungsweisend. Entweder Anschluss nach Oben oder Abstiegskampf. Das ist, um einen Begriff aus dem Fußballsport zu nutzen, ein sogenanntes 6 Punktespiel!

Dies bedeutet, die Kotterner brauchen die absolute Unterstützung ihrer Fans, denn wenn die Halle, wie ein Mann, hinter den Athleten steht, werden die Kotterner Ringer absoluten Kampfgeist zeigen und mehr als nur 100% Leistung abrufen.

Einlass für diesen so wichtigen Kampf ist bereits um 16:00 Uhr, da die äußerst erfolgreichen Kotterner Schüler einen Doppelkampf (Hin- und Rückkampf) gegen München Ost haben.
 

 

 

Überlegene Gäste

Autor: Helmut Schneider, 08.10.2023

St. Mang: Keine Überraschung gab es am Samstagabend bei den Kotterner Ringern. Die Gäste aus Berchtesgaden wurden ihrer Favoritenrolle bei Ihrem 24:11 Sieg gerecht. Zunächst fing es für die Kotterner ganz gut an, denn Berchtesgaden war in 57kg Freistil unbesetzt, somit bekam Linus Finkenzeller 4 Punkte. Danach bewies Alfredo Santangelo, in 130kg griechisch, dass heuer wieder mit ihm zu rechnen ist, denn er gab gegen Berchtesgadens Kontingentringer, Adolf Bazso nur 2 Punkte ab. Jonah Müller (61kg griechisch) und Jens Wörmann (98kg freistil), beides sind Nachwuchsringer, hatten dann aber mit Tobias Küpper und Musza Arsunkaev zwei Top Bayernligaringer als Gegner und mussten 8 Punkte abgeben. Trotz ihren Niederlagen wurden sie von den ca. 120 Zuschauern gefeiert, denn sie zeigten ein großes Kämpferherz und versuchten ihr Bestes. Man muss vor unseren Nachwuchsringern sowieso den Hut ziehen, denn aufgrund der angespannten Personalsituation müssen sie jeden Samstag kämpfen. Ohne ihren vorbildlichen Einsatz könnten die Kotterner derzeit gar keine Mannschaft stellen. Eine Augenweide war der letzte Kampf vor der Pause, als Benedek Kiss bei seinem technisch überlegenen Punktsieg zeigte, was beim Freistilringen alles möglich ist. Als nach der Pause Dominik Hauber in 86kg griechisch, 2 Punkte abgeben musste, war klar, dass Berchtesgaden als Sieger von der Matte geht. Denn jetzt kamen zum Schluß in 75kg freistil und griechisch nicht Markus Mair und Robert Schneider, sondern ein von seinem Bänderriss immer noch nicht wieder vollständig genesenen Nico Wörmann und in 75kg griechisch war man sogar unbesetzt.

 

 

 

Berchtesgaden kommt

Autor: Helmut Schneider, 04.10.2023

Mit dem TSV Berchtesgaden kommt am Samstagabend um 19:30 Uhr ein Aufstiegsfavorit in die Gustav Stresemann Schulturnhalle nach St. Mang. Wie stark die Berchtesgadener einzuschätzen sind, zeigt ein Blick auf die Ergebnisse vom letzten Samstag, die Berchtesgadener besiegten den bisher ungeschlagenen Tabellenführer Westendorf II mit 22:12 und führen jetzt punktgleich mit Westendorf und Kelheim die Bayernliga an. Es wird also für die Kotterner Ringer kein einfacher Kampfabend. 

Aber in heimischer Halle und der Unterstützung ihrer tollen Fans sind die Kotterner immer für eine Überraschung gut. Das bewiesen sie am dritten Kampftag, als sie dem letztjährigen Vizemeister Untergriesbach ein Unentschieden abtrotzten. 

Ganz entscheidend wird wieder einmal das Geschick vom Trainerduo Dominik Hauber und Thomas Freudling sein. Wenn es ihnen wieder gelingt, den Gegner mit Aufstellungsvarianten zu überraschen, ist durchaus ein spannender Kampfabend zu erwarten.

Leider findet kein Schülervorkampf statt, da St. Wolfgang kurzfristig absagen musste.
 

 

 

Alpenlandturnier in Penzberg

Autor: Andreas Weiner, 03.10.2023

Penzberg - Mit 9 Teilnehmern nutzte die Nachwuchsabteilung der Kotterner Ringer das kampffreie Wochenende, um beim traditionsreichen Alpenlandturnier anzutreten. Bereits zum 44. Mal war der AC Penzberg hierbei Gastgeber, und knapp 400 Athleten folgten der Einladung. Dabei kamen die Sportler aus Deutschland (Bayern und Baden-Württemberg), Österreich, Schweiz und Ungarn ins Oberland angereist, um sich im freien Stil zu messen. Somit fand man ein Topniveau vor, das durchaus mit der Bayerischen Meisterschaft verglichen werden kann.

Die Ergebnisse der St. Manger lesen sich auf den ersten Blick zwar durchwachsen, jedoch muss man die große Leistungsdichte des Teilnehmerfelds sehen. Teilweise fanden sich bis zu 20 Sportler in den Gewichtsklassen und es konnten dabei auch einige Rivalen aus Bayern und dem Bezirk hinter sich gelassen werden.

Am erfolgreichsten schnitten Florian Wirth und Bruno Bielmeier in der C-Jugend (Jahrgang 2011, 2012) ab. In der Gewichtsklasse bis 46 kg traten dabei mit Florian insgesamt 9 Ringer an. Drei Kämpfe musste er in seiner Gruppe (Pool) bestreiten. Diese konnte er allesamt vorzeitig beenden und seine Gegner auf die Schultern legen. Somit stand er im Finale. Bei Bruno waren es in der Gewichtsklasse bis 38 kg sogar 20 Teilnehmer. Daher musste er sogar 4 Kämpfe im Pool bestreiten. Aber auch hier gingen alle vorzeitig an den Allgäuer. Somit standen zwei Kotterner in den Finals. Leider gingen beide nach ihren Vorrundenkämpfen angeschlagen in die entscheidenden Duelle. Dies ließen sie sich jedoch auf der Matte nicht anmerken. Beide kämpften aufopferungsvoll gegen ihre österreichischen Kontrahenten, mussten sich dann aber geschlagen geben. Bei diesem Wettkampf bedeuten die beiden Silbermedaillen dennoch ein Superergebnis!

Ebenfalls in der C-Jugend traten Elias Thaumiller (bis 42 kg), Hugo Bielmeier, Leonard Fleischmann und Jannis Weinert (je bis 38 kg) an. Bei Elias gab es ein Auf und Ab in den Kämpfen. Auf eine deutliche Niederlage im ersten Kampf folgte ein Schultersieg im zweiten Kampf. Im dritten Kampf in der Gruppe hielt Elias zunächst sehr gut mit, musste sichjedoch schließlich seinem oberbayerischen Gegner geschlagen geben. Damit kam er im Pool auf Platz 4 und verpasste die Platzierungskämpfe denkbar knapp. Am Ende wurde er Siebter.

Jannis und Hugo konnten in ihrer Gewichtsklasse weiter sehr wertvolle Kampferfahrungen sammeln. Leider gingen für beide ihre ersten zwei Kämpfe verloren, weshalb sie dann schon ausgeschieden waren. Damit belegten beide den geteilten 14. Platz von 20 Teilnehmern.

Einen rabenschwarzen Tag erwischte Leonard. Er ging sehr engagiert und konzentriert in seinen ersten Kampf. Leider verletzte er sich bei einer Aktion am Knie, sodass er diesen Kampf auf Schulter verloren geben musste. Die Verletzung war dann auch so schmerzhaft, dass an diesem Tag an kein weiteres Mattenduell zu denken war. Daher musste er letzten Endes aufgeben. Es bleibt zu hoffen, dass Leonard beim nächsten Mannschaftskampf in einer Woche oder beim nächsten Turnier in drei Wochen wieder einsatzbereit ist.

Bei den Jüngsten in der E-Jugend (Jg. 2015-2017) vertrat Linus Fleischmann in der Gewichtsklasse bis 25,2 kg die Kotterner Farben. Dabei fand er insgesamt 5 Gegner in seiner Gruppe vor, mit denen er sich messen konnte. Gleich bei seinem ersten Kampf sahen ihn die Trainer auf der Siegerstraße. Leider musste eine Aktion durch den Mattenrichter abgepfiffen werden. Dies nutzte sein Gegner, um den Spieß nochmals herumzudrehen. Am Ende konnte er keinen seiner Kämpfe siegreich bestreiten, zeigte aber deutliche Fortschritte auf der Matte. So lässt der erste Sieg von Linus bestimmt nicht mehr lange auf sich warten.

Die Veteranen der Mannschaft stellten diesmal die Brüder Emilian und Leo Weinert in der B-Jugend (Jg. 2008-2010) dar. Beide gingen in der Gewichtsklasse bis 62 kg, jedoch in unterschiedlichen Pools, an den Start. Emilian startete stark in den Wettkampf und verlangte seinem ersten Gegner alles ab. Erst mit der letzten Aktion konnte dieser einen knappen Punktsieg feiern. Den zweiten Kampf musste er nach hartem Kampf vorzeitig verloren geben. So kam er am Ende auf Platz 9 von 12 Teilnehmern, jedoch kämpfte er gegen die am Ende Zweit- und Sechstplatzierten.

Auch bei Leos erstem Kampf schenkten sich die beiden Kämpfer nichts. 7 Sekunden vor Schluss sah dabei der St. Manger noch wie der Sieger aus, jedoch konnte sein österreichischer Kontrahent dann noch eine Wertung landen. Und so ging einer der wohl punktreichsten Kämpfe des Tages (18:22) an diesen. Den zweiten Kampf konnte Leo schnell auf Schulter gewinnen. Danach hatte er gegen Diego Ulm aus Westendorf nicht viele Chancen. Es folgte schließlich noch der Kampf um den Einzug in den Kampf um Platz 5. Leider verlor er auch diesen, jedoch gingen bei ihm die verlorenen Kämpfeebenfalls gegen am Ende besser platzierte Sportler (Platz 1, 4, 5). So ist der 7. Platz als einer der jüngsten Teilnehmer in der Gewichtsklasse aller Ehren wert.

Mit zwei Medaillen und den gezeigten Leistungen konnten die mitgereisten Trainer durchaus zufrieden sein, auch wenn mit etwas Matchglück beim einen oder anderen noch mehr drin gewesen wäre.

Nun gilt die Konzentration dem nächsten Mannschaftskampf am kommenden Wochenende gegen die Schülermannschaft aus St. Wolfgang. In drei Wochen steht dann auch noch das letzte Turnier des Jahres auf dem Programm: die Munich Kids Open des ESV München-Ost. Hier möchte der TSV Kottern mit 6 Ringern auf Medaillenjagd gehen. Es bleibt zu hoffen, dass bis dahin alle Angeschlagenen ihre Verletzungen auskuriert haben.

 

 

 

Nicht`s zu holen!

Autor: Helmut Schneider, 01.10.2023

Kelheim / St. Mang: Bei der Auswärtsfahrt am Samstag nach Kelheim, gab es für die Kotterner Ringer nicht`s zu holen. Sie unterlagen mit 28:11. Doch aufgrund der angespannten Personalsituation, ist da sogar noch ein achtbares Ergebnis. Nicht nur der zuletzt so stark kämpfende Dominik Hauber fehlte, sondern auch noch der ungarische Kontingentringer, Mark Jochim. Wie eng dann die Personallage wird, zeigt die Aufstellung von vier Jugendlichen und zwei Ü-50 Ringern (Perri und Tropmann). Dank der Siege von Alfredo Santangelo 3 Punkte, Jonah Müller und Benedek Kiss, jeweils 4 Punkte, hielt sich die Niederlage noch in Grenzen.

 

 

 

Beinahe perfekt!

Autor: Helmut Schneider, 24.09.2023

St. Mang: Fast perfekt war der Matchplan, den sich das Kotterner Trainerteam, Dominik Hauber und Thomas Freudling gegen den haushohen Favoriten aus Untergriesbach am Samstagabend ausgedacht hatten. Vor knapp 200 Zuschauern gelang den Kotterner Ringern ein 18:18 Unentschieden. Eigentlich wären die Sankt Manger vor dem Kampf mit einem Unentschieden hochzufrieden gewesen und hätten den Punkt mit Freude angenommen. Aber auf Grund des Kampfverlaufs haderten sie dann doch ein bißchen mit dem Ergebnis. Da Kottern in 75kg griechisch unbesetzt war, war klar, dass Untergriesbach für den letzten Kampf 4 Punkte bekommen würde. Also war der vorletzte Kampf, in 75kg Freistil entscheidend. Kottern führte zu diesem Zeitpunkt mit 16:14. Dies bedeutete, wenn Dominik Hauber, der wieder auf 75kg „abgekocht“ hatte und zur Überraschung der ganzen Halle, als griechisch Spezialist im Freistil antrat, 3 Punkte macht, hat Kottern den Kampf gewonnen. Wenn er weniger, als 2 Punkte macht, hat Kottern verloren. Es war also für Spannung gesorgt, entsprechend „aufgeladen“ war die Atmosphäre in der Halle. Dominik Hauber machte seine Sache super. Unter den frenetischen Anfeuerungsrufen der Fans lief er zur Höchstform auf. Er führte nach der ersten Runde mit 8:0, das wären 3 Punkte, und somit der Mannschaftssieg gewesen. Aber mit Johannes Lenz, hatte er einen Gegner, der ihm was Einsatz und Kampfeswille angeht, in nichts nachstand. In der 2. Runde musste Dominik seiner Abkocherei Tribut zahlen und dem nie aufgebenden Lenz gelang es, noch einen Punkt zu erringen. Somit hieß es „nur“ noch 8:1 und Kottern bekam somit 2 Punkte. Damit war klar, der Kampfabend endet mit einem Remis von 18:18. Die Zuschauer waren, trotz des Unentschieden mehr als zufrieden, denn sie sahen tolle Kämpfe auf höchstem Niveau. Dies galt besonders für 66kg Freistil zwischen Benedek Kiss und Eduardo-Florian Citu. Aber auch der überlegene Punktsieg von Altmeister Alfredo Santangelo sorgte mächtig für Stimmung. Besonders spannend war es in 71kg griechisch, zwischen Matthias Becker und Florian Unfried, das wurde nur noch übertroffen vom letzten Kampf zwischen Dominik Hauber und Johannes Lenz. Es war also wieder mächtig was los in der Gustav Stresemann Schulturnhalle. Da ist es vielleicht ganz gut, dass es nächsten Samstag nach Kelheim geht und die heimischen Fans eine kleine Pause haben.

 

 

 

Schülerheimkampf vs. Unterföhring ll

Autor: Andreas Weinert, 24.09.2023

Nächster Heimsieg – Tabellenführung verteidigt bzw. ausgebaut. So kann man den zweiten Heimkampf der Kotterner Schülerringermannschaft zusammenfassen. Am Samstag kam die Zweitvertretung des SC Isaria Unterföhring ins Allgäu und musste mit einer 20:44-Niederlage wieder die Heimreise antreten.

Der Sieg der St. Manger war zu keinem Zeitpunkt gefährdet, da die Unterföhringer in ihrer zweiten Mannschaft vielen Athleten die Möglichkeit geben, erste Wettkampfluft zu schnuppern. Das hieß jedoch nicht, dass nur überlegene Siege der Kotterner eingefahren wurden. Vielmehr entwickelten sich, vor allem in den unteren Gewichtsklassen, durchaus ansehnliche und spannende Kämpfe.

So blieben die Nachwuchsringer gut im Kampfrhythmus. Dies ist durchaus wichtig, da am nächsten Samstag kampffrei ist. Dafür fahren einige am Sonntag zum traditionsreichen Alpenlandturnier nach Penzberg, um dort auf Medaillenjagd zu gehen. Eine Woche darauf wartet dann schon wieder der nächste Heimkampf auf die Schülermannschaft des TSV Kottern, diesmal gegen die Mannschaft aus dem oberbayerischen St. Wolfgang.

Die Kotterner Nachwuchsringer traten wie folgt an: Tim Knobloch (bis 29 kg; 2 Siege – 8 Punkte), Hugo Bielmeier (bis 33 kg; 2 Siege), Bruno Bielmeier (bis 37 kg; 1 Sieg – 4 Punkte), Leonard Fleischmann (bis 37 kg), Niklas Rudolph (bis 41 kg), Elias Thaumiller (bis 41 kg), Florian Wirth (bis 46 kg; 2 Siege – 8 Punkte), Giuliano Perri (bis 51 kg; 2 Siege – 8 Punkte), Leo Weinert (bis 62/80 kg; 2 Siege – 8 Punkte), Emilian Weinert (bis 62/80 kg; 2 Siege – 8 Punkte).

 

 

 

Untergriesbach kommt

Autor: Helmut Schneider, 21.09.2023

Sankt Mang: Am Samstag haben die Ringer des TSV Kottern schon wieder einen Heimkampf. Mit dem SV Untergriesbach kommt ein ganz harter Brocken um 19.30 Uhr in die Gustav- Stresemann-Schulturnhalle. Die Niederbayern wurden in der letzten Saison hinter dem Aufsteiger, SC Isaria Unterföhring, Tabellenzweiter. Somit ist klar, wer die Favoritenrolle innehat. Das muss aber die St. Manger nicht entmutigen. Denn gerade letzten Samstag, beim Derbysieg, gegen den SV 29 haben sie bewiesen, dass sie vor heimischem Publikum mit entsprechendem Kampfgeist, immer für eine Überraschung sorgen können. Besonders gespannt dürfen die Fans auf die Mannschaftsaufstellung sein. Was hat das Trainerteam, Dominik Hauber und Thomas Freudling diesmal ausgeheckt, welche Trümpfe können sie noch aus dem „Ärmel schütteln?“ Genaueres erfährt der Zuschauer erst am Samstagabend nach dem offiziellen Wiegen. Allein diese Geheimniskrämerei macht Lust auf den Kampfabend. Wenn es dann auch noch sportlich zu spannenden Kämpfen mit Siegen für die Kotterner kommt, können die treuen Fans wieder hochzufrieden feiern. 

Der Kampfabend beginnt bereits um 18.00 Uhr, mit dem Vorkampf der Schüler der TSV Kottern. Sie empfangen den Nachwuchs der SC Isaria Unterföhring II.

 

 

 

Traumstart der Schülermannschaft

Autor: Andreas Weinert, 17.09.2023

Sankt Mang - Am Samstag stand nun auch das Saison- und Heimdebüt der Schülermannschaft der Kotterner Ringer an. Und diese erwischte einen Traumstart in die Gruppe B der Bezirksliga Oberbayern/Schwaben.

Die Gäste des AC Penzberg kamen zwar in voller Mannschaftsstärke, jedoch konnte auch der TSV Kottern eine volle Mannschaft aufbieten. So boten sich den bereits zahlreich anwesenden Zuschauer (rund 100 aufgrund des darauffolgenden Derbys der Männermannschaft gegen den SV 29 Kempten) viele interessante Kämpfe der Nachwuchsringer. Lediglich in der Gewichtsklasse bis 33 kg war bereits vorab klar, dass Kottern die Punkte abgeben musste. Hier trat Hugo Bielmeier, der eigentlich für die Gewichtsklasse bis 37 kg eingeplant ist, mit Übergewicht an. Jedoch konnte er sich bei den Kämpfen Selbstvertrauen durch zwei Schultersiege holen.

In den leichteren Gewichtsklassen waren die St. Manger den Gästen aus dem Oberland überlegen. Die Mittelgewichte waren umkämpfter, hier konnten beide Mannschaften ihre Siege einfahren. Im Schwergewicht konnten die Brüder Emilian und Leo Weinert drei von vier Kämpfen siegreich gestalten, wobei einer ihrer Gegner rund 10 kg schwerer als die beiden war.

So stand am Ende ein ungefährdeter 37:18-Heimsieg auf der Anzeigetafel. Dieser ist gleichbedeutend mit der Tabellenführung. Diesen Schwung wollen die Kotterner Nachwuchsringer am besten nächsten Samstag mitnehmen, wenn die Zweitvertretung des SC Isaria Unterföhring ins Allgäu reist.

So traten die Kotterner Nachwuchsringer an: Tim Knobloch (bis 29 kg; 2 Siege – 8 Punkte), Hugo Bielmeier (bis 33 kg; 2 Siege – 0 Punkte wegen Übergewicht), Bruno Bielmeier (bis 37 kg; 1 Sieg – 4 Punkte), Leonard Fleischmann (bis 37 kg; 1 Sieg – 4 Punkte), Niklas Rudolph (bis 41 kg; kein Sieg), Elias Thaumiller (bis 41 kg; kein Sieg), Florian Wirth (bis 46 kg; 2 Siege – 8 Punkte), Giuliano Perri (bis 51 kg; 1 Sieg – 4 Punkte), Leo Weinert (bis 62 kg und bis 80 kg; 2 Siege – 8 Punkte), Emilian Weinert (bis 62 kg und bis 80 kg; 1 Sieg – 1 Punkt).

 

 

 

Derbysieg

Autor: Helmut Schneider, 17.09.2023

St. Mang: Das erste Saisonziel haben die Ringer des TSV Kottern erreicht. Sie gewannen den „wichtigsten“ Kampf der Saison, das „Derby dahoam“ mit 19:13. Das Derby ist seiner einmaligen Sonderstellung erneut gerecht geworden.

Dass es spannend war, beweist schon der Punktestand zur Pause, 8:9 für den SV 29. Die Atmosphäre, bei diesem Derby ist eigentlich gar nicht zu beschreiben. Mit was fängt man an, mit was hört man auf? Eine Sonderstellung nimmt hier die Motivation der Athleten ein. Beim Derby gibt jeder wirklich alles, das sieht man besonders an den Verlierern. Ganz toll machte es Alfredo Santangelo, der letztes Mal von Axel Bückle geschultert wurde und diesmal nur einen Punkt abgegeben hat. Aber großen Respekt auch vor Alexander Tropmann, der sich mit 50 Jahren immer noch in den Dienst der Mannschaft stellt. Dies gilt auch für Felix Bückle, der dem ungarischen Kontingentringer, Mark Jochim alles abverlangte und nur einen 3er abgab. Auch die Schmucker Brüder gingen gegen die erfahrenen „Punktesammler“ Markus Mair und Dominik Hauber über die volle Distanz und ließen keinen 4er zu. Natürlich stehen die Sieger, auch zurecht, im Rampenlicht. Hier waren für Kottern vor allem die Siege von Jonah Müller (SS) und Mathias Becker (3 Punkte), ganz wichtig. Aber das größte Lob an diesem Abend verdiente sich das Trainerteam. Was sich Dominik Hauber und Thomas Freudling ausdachten, war einfach genial. Besonders Dominik Hauber, der erst diese Woche beruflich aus China zurückkam und dann gleich noch 8kg abnahm, und in 75kg griechisch für die Überraschung des Abends sorgte, schockte den SV 29. Damit hatte niemand gerechnet. Ein besonderes Lob gilt auch Markus Mair, der für das Derby seine intensive WM Vorbereitung unterbrach, um für die Kotterner zu kämpfen. Es hat an diesem Abend einfach alles gepasst, von der tollen, super Stimmung in der Halle, bis zum Ergebnis. Aber das allerschönste war, trotz der unglaublichen Rivalität, waren nach dem Kampf alle Beteiligten, von den Trainern, über die Athleten, bis zu den Fans, einer Meinung: „Das Derby war wieder einmal absolute Extraklasse.“ Deshalb werden beide Vereine alles dafür tun, dass dieses einmalige Sportereignis für Kempten erhalten bleibt.

 

 

 

Das Derby kommt!

Autor: Helmut Schneider, 13.09.2023

St. Mang: Diese einmalige Konstellation, die es nur in Kempten gibt, elektrisiert die Ringerfans jede Saison auf`s Neue. Nur in Kempten gibt es ein echtes Stadtderby im Ringen. Wenn sich die Athleten des SV 29 Kempten und des TSV Kottern auf der Matte begegnen, „knistert“ die Luft in der Halle. Es ist sowohl für die Kämpfer, als auch für die Zuschauer ein echtes Highlight. Wie Martin Spöttle vom SV 29 schon im Saisonvorbericht formulierte: „Der Gewinn des Derby`s ist eines der Hauptziele in der Saison.“ Dies gilt natürlich auch für den TSV Kottern. Wenn es also am Samstag um 19.30 Uhr in der Gustav-Stresemann-Schulturnhalle zum Derby kommt, darf man spannende Kämpfe mit hochmotivierten Athleten erwarten. Für alle Ringer des TSV Kottern kommt das Derby heuer auf Grund der angespannten Personalsituation etwas zu früh. Wer am letzten Samstag die Niederlage gegen TSV Westendorf II miterlebt hat, blickt mit einer deutlich gesunkenen Erwartungshaltung auf das bevorstehende Wochenende. Es ist nicht zu erwarten, dass eine völlig runderneuerte Kotterner Mannschaft auf der Matte steht. Das heißt, das Kotterner Team wird in erster Linie von den Nachwuchsringern getragen werden. Gelingt dem einen, oder anderen von ihnen ein Überraschungssieg, ist durchaus ein positives Ergebnis für den TSV Kottern möglich. Unterliegt die Aufstellung einer Ringermannschaft (wer ringt in welchem Stil und in was für einer Gewichtsklasse) im Vorfeld schon immer allerhöchster Geheimhaltungsstufe, so gilt das für das Derby erst recht. Hier wird gepokert bis zur Waage. Interessant wäre es einmal zu ermitteln, wieviel kg Körpergewicht von allen Athleten zusammen zu- bzw abgenommen werden. Aber wie schon erwähnt, ist aufgrund der prekären Personalsituation beim TSV Kottern das Pokerspiel diesmal sehr überschaubar. Kurzum, der SV 29 geht am Samstag als Favorit auf die Matte. Aber manchmal kommt es anders, als man denkt. Schließlich ist das ein Heimkampf und mit unseren super Fans im Rücken ist alles möglich.

Wie es sich für`s Derby gehört, gibt es am Samstag um 18.00 Uhr noch einen Vorkampf der Schüler des TSV Kottern gegen den AC Penzberg.

 

 

 

Chancenlos

Autor: Helmut Schneider, 10.09.2023

St. Mang: Chancenlos waren die Ringer des TSV Kottern beim Saisonstart am Samstag gegen den Aufsteiger Westendorf II. Wie erwartet, zeigte sich Westendorf von seiner besten Seite, mit Simon Einsle und Nasrat Nasratzada waren auch 2 höherklassige Ringer dabei. Während bei Kottern praktisch alles fehlte: Vincent Graf ist weg (Unterföhring), Markus Mair, Dominik Hauber, Robert Schneider, Alex Bögel, Nico Wörmann und Andrei Adam standen nicht zur Verfügung. Das ist praktisch das Gerüst und die Punktelieferanten der Mannschaft der letzten Saison. Wenn man das weiß, überrascht die 7:29 Auftaktniederlage nicht. Natürlich ist es nicht schön, vor eigenem Publikum (120 Zuschauer) so zu verlieren, aber außer Altmeister Alfredo Santangelo und dem ungarischen Kontingentringer Mark Jochim, hat kein Kotterner gewonnen. Trotz dieser schwierigen Situation werden die Ringer des TSV Kottern ihrer Linie treu bleiben und es mit dem eigenen Nachwuchs versuchen, so Interimstrainer Thomas Freudling. Dass man von den Nachwuchsringern (Linus Finkenzeller, Julian Rust, Jonah Müller und Jens Wörmann) keine Wunderdinge erwarten kann, ist auch klar. Wenn dann noch, wie bei Jens Wörmann, ein Simon Einsle als Gegner auf der Matte steht, dann werden einem schon deutlich die Grenzen aufgezeigt. Aber das ist eben so und da müssen die Nachwuchsringer durch. Schön wäre es, wenn dem ein, oder anderen eine Überraschung gelingen würde. Vielleicht schon am nächsten Samstag im Derby gegen den SV 29. Thomas Freudling sagt: “Die Einstellung und der Kampfgeist bei den Jungen ist super, und das ist für einen Trainer die Hauptsache“. Was will man mehr.

 

 

 

Schwäbische Meisterschaft 2023

Autor: Andreas Weinert, 17.07.2023

Kempten - Große Hitze – großer Sport. So könnte man das Treiben am vergangenen Samstag in der Westendhalle gut umschreiben. Vom SV 29 Kempten ausgerichtet, fand dieses Jahr in Kempten die Schwäbische Meisterschaft im Ringen statt. Dieses Quasi-Heimspiel ließ sich auch der TSV Kottern nicht entgehen und ging mit einer Riesentruppe von 19 Aktiven an den Start. Da sich über 100 Sportler angemeldet hatten, zog sich die Veranstaltung doch deutlich in den Nachmittag hinein, wodurch mit zunehmender Zeit neben den Gegnern die Hitze zum größeren Widersacher wurde. Doch auch diesem trotzten die Kämpfer und zeigten großartige Mattenaction. Sehr zufrieden konnte man am Ende auch beim TSV Kottern sein, da insgesamt sechs Schwäbische Meistertitel, vier 2. und drei 3. Plätze heraussprangen.

Damit jeder Teilnehmer auf seine Kämpfe kam, wurden die Gewichtsklassen erst nach dem Wiegen eingeteilt, die A- und B-Jugend wurde sogar zusammengelegt. Dies war natürlich des einen Freud, des anderen Leid. Entmutigen ließ sich hiervon jedoch niemand.

In der E-Jugend traten für die Kotterner insgesamt drei Nachwuchsringer an. In der Gewichtsklasse bis 25 kg gab es ein vereinsinternes Duell, nicht das einzige an diesem Tag. Das bessere Ende hatte dabei David Grünwald für sich. Er belegte am Ende den 4. Platz. Tapfer kämpfte auch Linus Fleischmann und kam so auf den 6. Rang.

Seinen Siegeszug setzte Tim Knobloch in der Gewichtsklasse bis 27 kg fort. Fünf Siege bei fünf Kämpfen, dabei vier vorzeitig, bedeuteten am Ende den unangefochtenen 1. Platz.

Alleiniger Kotterner Starter in der D-Jugend war Raoul Steffenhagen. In der Gewichtsklasse bis 41 kg kämpfte er sich bravourös auf den Bronzerang.

Ganze acht Aktive schickten die St. Manger in der C-Jugend auf die Matte. Salvatore Petralia hatte dabei in der Gewichtsklasse bis 33 kg nur einen Gegner zugelost bekommen. Leider konnte er diesen Kampf nicht erfolgreich beenden, jedoch gab es zum Trost seine erste Silbermedaille bei Bezirksmeisterschaften.

Die Gewichtsklasse bis 35 kg wurde vom TSV Kottern dominiert. Leonard Fleischmann konnte drei Kämpfe siegreich beenden. Nur im Finalkampf gegen seinen Vereinskameraden Bruno Bielmeier zog er den Kürzeren. Dieser wiederum konnte jeden seiner vier Kämpfe vorzeitig gewinnen. Damit zierten die ersten beiden Plätze auf dem Podest hier der TSV Kottern.

Auch bis 38 kg traten zwei Kotterner an, jedoch in verschiedenen Gruppen. Für Hugo Bielmeier war das Turnier leider nach den ersten beiden Kämpfen beendet. Diese verlor er gegen die späteren Erst- und Drittplatzierten, zeigte aber jeweils schon sein Können. Im zweiten Pool konnte Jannis Weinert einen Kampf auf Schulter für sich entscheiden und kam somit in den Platzierungskampf um Platz 3. Leider konnte er sich dabei gegen seinen Westendorfer Kontrahenten nicht durchsetzen, somit belegte er am Ende Platz 4.

Die Gewichtsklasse bis 45 kg bestand dann sogar fast nur aus Kotterner Nachwuchsringern. Drei von vier Teilnehmern kamen aus St. Mang. Den Tagessieg holte sich dabei Florian Wirth, der erneut alle Kämpfe erfolgreich bestreiten konnte und dabei jeden Gegner auf die Schultern legte. Einen Sieg im vereinsinternen Duell der beiden weiteren Kotterner Starter holte sich Elias Thaumiller, was für ihn am Ende die Bronzemedaille bedeutete. Niklas Rudolph hatte diesmal leider weniger Matchglück und konnte sich in seinen Kämpfen nicht durchsetzen. Damit stand für in Platz 4 zu Buche.

Die kombinierte A-/B-Jugend war ebenfalls mit sieben Kotterner Ringern stark besetzt. Bis 49 kg ging dabei Giuliano Perri auf die Matte. Auch er konnte einen Kampf siegreich beenden, womit er sich die Bronzemedaille redlich verdient hatte.

Julian Rust fühlte sich in der Gewichtsklasse wie bei den Bayerischen Meisterschaften wieder in seinem Element. Zweimal musste er in seinen Kämpfen über die volle Distanz gehen, konnte aber jedes Mal nach Punkten gewinnen. Den dritten Kampf gewann er vorzeitig. So kann er sich in diesem Jahr nicht nur Bayerischer sondern auch Schwäbischer Meister nennen.

Linus Finkenzeller und Emilian Weinert gingen in der Gewichtsklasse bis 58 kg an den Start. Einen tollen Turnierverlauf hatte dabei Linus. Nur gegen den späteren Sieger musste er sich geschlagen geben, alle anderen Kämpfe konnte er gewinnen. Damit hatte er den sehr guten Vizetitel errungen. Emilian merkte man seine kurze Verletzungs- und Krankheitspause an, da ihm anfangs etwas die Kraft fehlte. Er kämpfte sich aber tapfer durch das Turnier, holte noch einen Sieg und kam so auf Platz 4.

Eine Gewichtsklasse höher, bis 60 kg, gab es wieder eine doppelte Kotterner Beteiligung. Und auch hier sprang zumindest ein Podestplatz heraus. Jonah Müller musste sich ebenfalls nur dem Tagessieger aus Hörbranz geschlagen geben, welcher jedoch außer Konkurenz antrat, bei allen anderen Duellen konnte er sich durchsetzen. Damit gewann er am Ende hochverdient die Goldmedaille. Leo Weinert sammelte als jüngster Teilnehmer in dieser Gewichtsklasse wieder wertvolle Erfahrungen und gab nie auf. Ein Sieg sprang am Ende auch für ihn heraus, somit belegte er Platz 5.

Bei den „schwersten Jungs“ bis 100 kg gab es einen schier epischen Fight zwischen Jens Wörmann und seinem Kemptener Konkurrenten. Erst am Nachmittag bei drückender Hitze fand dieser einzige Kampf in dieser Gewichtsklasse statt. Beide Gegner schenkten sich nichts und kämpften sich über die volle Kampfdistanz durch. Das bessere Ende hatte dabei Jens Wörmann und gewann den Kampf deutlich nach Punkten. Somit gab es auch für ihn Gold.

Nach diesem erfreulichen Ergebnis können die KotternerNachwuchsringer in die kurze Sommerpause gehen. Doch nach den Sommerferien steht dann schon die Mannschaftssaison vor der Tür, weshalb in der Zwischenzeit noch am Feinschliff hierfür gearbeitet wird.

Bei der Männerkonkurrenz der Schwäbischen Meisterschaft war der TSV Kottern leider diesmal nicht vertreten, da es zu kurzfristigen Verletzungsausfällen kam. Auch im Männerbereich richten sich daher nun alle Augen und die volle Konzentration auf die Anfang September beginnende Saison in der Bayernliga, in der man am Ende hoffentlich wieder zumindest den Klassenerhalt feiern kann.

 

 

 

Foeldeak-Turnier in Burgebrach

Autor: Andreas Weinert, 03.07.2023

Burgebrach - Drei Talente des Kotterner Ringernachwuchses brachen am Samstag zum Jean-Foeldeak-Turnier nach Burgebrach auf. Hierbei handelt es sich um ein Sichtungsturnier für den Bayernkader, bei dem auch stets die entsprechenden Landestrainer vor Ort sind. Damit ist aber auch starke Konkurrenz anwesend, da sich natürlich jeder präsentieren möchte. Das Teilnehmerfeld war somit mindestens so stark wie bei Bayerischen Meisterschaften, zusätzlich waren diesmal auch noch Gäste aus Tschechien angetreten. Gerungen wurde in diesem Jahr im freien Stil, jedes Jahr wechselt bei diesem Turnier sowohl die Stilart als auch der Ausrichter.

Mit einem „ganz schlechten Bauchgefühl“ ging Florian Wirth in der C-Jugend bis 46 kg in den Wettkampf. Dieses wurde auch nicht besser, als er gleich im ersten seiner fünf Kämpfe gegen seinen Freund aus Penzberg antreten musste. Der Beginn des Kampfes war dann dementsprechend nervös und die ersten Sekunden gehörten dem Oberbayern. Doch danach drehte Flori auf und konnte seinen Gegner schultern. Daraufhin war die Nervosität überwunden und mit jedem weiteren Kampf, was gleichbedeutend mit jedem weiteren Sieg war, wurde auch das Gefühl besser. Am Ende standen für Flori fünf Schultersiege zu Buche, womit er in beeindruckender Manier dieses prestigeträchtige Turniererstmals gewinnen konnte.

Eine starkbesuchte Gewichtsklasse fand erneut Bruno Bielmeier in der C-Jugend bis 34 kg vor. Insgesamt 14 Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eigenen Ambitionen an diesem Tag waren Bruno von Anfang an anzusehen. Konzentriert konnte er alle vier Gruppenkämpfe vorzeitig auf Schulter gewinnen. Damit stand er als Gruppensieger fest und durfte im Finale um den Turniersieg antreten. Dort wartete erneut sein langjähriger Kontrahent aus Hallbergmoos. Wie erwartet entwickelte sich ein spannender Kampf, bei dem sich keiner von beiden deutlich absetzen konnte. Jedoch konnte sich der Kämpfer aus Oberbayern im Kampfverlauf einen kleinen Vorsprung herausholen, den er bis zum Schluss auch nicht mehr abgab. Bruno gab sich zwar nie auf und kämpfte bis zum Schluss, er musste sich aber leider nach Punkten knapp geschlagen geben. Doch der Vizetitel bei diesem Turnier ist auch aller Ehren wert.

Eine Silbermedaille konnte Leo Weinert im letzten Jahr ebenfalls in der C-Jugend bei diesem Turnier gewinnen. Heuer trat er in der B-Jugend bis 62 kg an. Auch bei ihm gab es zwei Gruppen, hier mit je vier Ringern. Beherzt ging er in seine beiden Gruppenkämpfe, aber es war zu merken, dass er zu den Jüngsten seiner Klasse gehörte. Jedoch gab er nie auf und konnte in jedem Kampf punkten. Am Ende gingen aber beide verloren, wodurch er sich leider nicht für die Platzierungsrunde qualifizieren konnte. Die gewonnenen Erfahrungen kann er jedoch bei den nächsten Turnieren bestimmt gut einsetzen.

Mit einem Sieg, dem zweiten für Kottern in Folge bei diesem Turnier (im letzten Jahr gewann Bruno Bielmeier in der D-Jugend bis 34 kg, nachdem man in Kottern zuvor jahrelang auf einen Titel hierbei warten musste), und einem Vizetitel wurden die Erwartungen mehr als übertroffen. Die St. Manger Nachwuchstalente konnten sich somit hervorragend auf dieser großen Bühne präsentieren und es bleibt zu hoffen, dass sie weiterhin so erfolgreich bleiben und der ein oder andere auch demnächst bzw. weiterhin Einladungen zu Kadertrainings bekommt.

Für die gesamte Ringerabteilung stehen in zwei Wochen noch die Schwäbischen Meisterschaften in Kempten als Highlight vor der kurzen Sommerpause an. Hier möchte der TSV Kottern mit einer großen Truppe antreten und möglichst an die Erfolge der letzten Wochen und Monate anknüpfen.

 

 

 

German Masters 2023

Autor: Andreas Weinert, 26.06.2023

Gelenau - Eine Delegation von vier matten- und kampferprobten Ringerveteranen des TSV Kottern hatte sich zu den German Masters aufgemacht, die in diesem Jahr durch den sächsischen RSK Gelenau ausgetragen wurden. Den Austragungsort hatte man schon von vorherigen Masters-Wettkämpfen in guter Erinnerung, weshalb die rund 500 km lange Anfahrt gerne in Kauf genommen wurde.

Aktiv ins Ringgeschehen haben dieses Jahr Markus Mair (Altersklasse C: 46-50 Jahre), Alexander Troppmann (Altersklasse C) und Andrei Adam (Altersklasse D: 51-55 Jahre) eingegriffen, am Mattenrand wurden Sie unterstützt von Thomas Freudling.

Die Vorbereitung lief für die drei Aktiven äußerst unterschiedlich. Markus Mair hat sich sehr gewissenhaft auf seinen ersten Auftritt in der Altersklasse C vorbereiten können, Alexander Troppmann konnte wegen mehrerer Blessuren nur eingeschränkt ins Training gehen und Andrei Adam war nach einer langen Verletzungspause fast ohne Training in den Wettkampf gestartet, bei dem auch er sein erstes Jahr in der neuen Altersklasse (D) hatte. So unterschiedlich die Voraussetzungen, so ähnlich waren die Ziele: Das Treppchen sollte es mindestens sein, am Besten so weit oben wie möglich.

Am ersten Kampftag standen die Freistilentscheidungen an. Beim Freistilspezialist Markus Mair, der eigentlich, wie oben beschrieben, mit gutem Gefühl ins Turnier ging, lief der Start dann unerwarteter Weise alles andere als geplant. In seinenersten Kampf kam er gar nicht richtig hinein und er musste eine Wertung nach der anderen gegen sich ergehen lassen. Auch ein letztes Aufbäumen kurz vor Ende der Kampfzeit kam zu spät, so stand eine 0:4-Punkteniederlage auf der Anzeigetafel. Eigentlich müsste man meinen, dass nun sämtliche Siegambitionen begraben werden konnten. Jedoch sammelte sich Markus Mair anschließend wieder und er ging bei den letzten beiden Kämpfen im Pool „all-in“. Hier wartete aber kein Fallobst, sondern beide Gegner waren bereits bei Masters-Weltmeisterschaften aktiv und mit nationalen Titeln (Iran) dekoriert. Im zweiten Kampf kontrollierte Markus Mair das Geschehen und brachte schließlich einen 3:0-Punktsieg nach Hause. Nun hieß es im letzten Kampf, alles geben und so hoch wie möglich gewinnen, damit noch der Poolsieg und damit die Chance auf das Finale herausspringen konnten. Und auf einmal klappte auch alles. Die erste Wertung ging zwar noch nach einer Aktivitätszeit an den hessischen Kontrahenten, danach drehte aber unser Allgäuer Ringer auf und gewann den Kampf technisch überlegen. Und so hatte sich Markus Mair doch noch den 1. Platz im Pool gesichert. Im Finale wartete dann ein Gegner aus Aichhalden, der durchaus für eine härtere Gangart bekannt ist. Dies schreckteunseren Kämpfer aber nicht ab, Markus Mair kann sich da sehr gut angleichen. So gingen dann auch nach anfänglichem Geplänkel die Wertungen zunächst allesamt nach Kottern. Kurz vor Ende hatte man dann schon den Jubelschrei auf den Lippen, da man von einem Schultersieg ausging. Nach einer Challenge durch den gegnerischen Trainer wurde der Kampf dann aber doch noch fortgesetzt. Mehr als eine 1-Punkte-Wertung sprang aber für den Gegner nicht mehr heraus und so konnte sich Markus Mair Deutscher Meister in der Altersklasse C bis 70 kg nennen. Das i-Tüpfelchen folgte dann noch nach der eigentlichen Siegerehrung: Markus Mair wurde zusätzlich als „bester Kämpfer“ der gesamten Altersklasse C ausgezeichnet.

Etwas Pech hatte Alexander Troppmann bei seinen Auftritten in der Gewichtsklasse bis 88 kg der Altersklasse C. Im ersten Kampf konnte er noch lange Gegenwehr leisten, jedoch war gegen den späteren Sieger aus Sachsen leider kein Kraut gewachsen. Der Kampf ging kurz vor der Pause technisch überlegen verloren. Im zweiten Kampf viel Alexander Troppmann dann bei einer Aktion unglücklich. Für den Kampf bedeutete dies leider eine Schulterniederlage. Viel schlimmer war aber das Ergebnis für Alexander Troppmann selbst: zwei Rippen hatte er sich (an-)gebrochen, was nun eine mehrwöchige Trainings- und Wettkampfpause nach sich zieht. So ist auch der Start bei den Masters-Weltmeisterschaften im Oktober in Gefahr. Zumindest konnte er sich an diesem Tag noch mit der Bronzemedaille trösten. Viel wichtiger ist aber, dass er wieder auf die Füße kommt und fit wird, damit er in diesem Jahr nochmals auf die Matte zurückkehren kann.

Wie schon dargestellt, hatte Andrei Adam bereits eine lange Verletzungspause hinter sich. Dennoch ließ er es sich nicht nehmen, in der Altersklasse D bis 62 kg anzutreten. Bei seinem einzigen Kampf an diesem Tag war ihm dann diese Pause auch anzumerken. Zwar versuchte er alles, um den Kampf ausgeglichen zu gestalten und dann das bessere Ende auf seiner Seite zu haben. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, beide Kämpfer schenkten sich nichts. Jedoch gingen die Wertungen vermehrt auf die gegnerische Seite. Schließlich musste sich Andrei Adam nach einer Konterserie kurz vor Kampfende dann doch noch durch eine Schulterniederlage geschlagen geben. Zwar war hier die Silbermedaille ebenfalls ein schönes Trostpflaster, aber man merkte auch ihm an, dass er gerne etwas mehr herausgeholt hätte.

Dennoch konnte das Kotterner Trio um Trainer Thomas Freudling insgesamt zufrieden sein, und so ließ man den Abend auch entspannt ausklingen.

Am zweiten Tag folgten die Kämpfe im griechisch-römischen Stil. Bei diesen verzichtete Markus Mair auf einen Start. Aufgrund der Verletzung an den Rippen konnte auch Alexander Troppmann nicht mehr antreten, obwohl er lieber in dieser Stilart aktiv gewesen wäre. So wurde er am Ende auf dem 4. Platz gelistet.

Andersherum lief es bei Andrei Adam. Hier trat der Konkurrent vom Vortag nicht mehr an, somit krönte er sich kampflos zum Deutschen Meister der Altersklasse D bis 62 kg.

Damit konnten auf Kotterner Seite am Ende zwei 1. Plätze, ein 2. Platz und ein 3. Platz bei fünf Starts verbucht werden. Hinzu kam noch die Auszeichnung von Markus Mair als bester Kämpfer. Somit fällt das Fazit durchweg positiv aus, auch wenn manch Kampf natürlich hätte besser laufen können und man gerne auf die Verletzung von Alexander Troppmann verzichtet hätte.

Alle vier Fahrer der St. Manger Ringer empfanden das Wochenende aber als rundum gelungen, was auch an den gemütlichen Ausklängen nach den Kampftagen lag. Neben der Saison im Herbst liegt nun der Fokus auch auf der Masters-Weltmeisterschaft, die im Oktober in Griechenland stattfindet. Hier wird der TSV Kottern ebenfalls mit einer kleinen Mannschaft vertreten sein.

 

 

 

Karl-Heinz-Buchter Gedächtnisturnier - Baienfurt

Autor: Andreas Weinert, 20.06.2023

Baienfurt - Zu Acht brachen am vergangenen Sonntag die Kotterner Nachwuchsringer zum traditionellen Karl-Heinz-Buchter-Gedächtnisturnier nach Baienfurt auf. Erstmals seit 2019 trat man bei den württembergischen Nachbarn wieder an und konnte sich dort mit anderen Ringern aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Bayern und Österreich messen. Am Ende sprangen ein Tagessieg und drei weitere Podestplatzierungen heraus, womit sich die Trainer durchaus zufrieden zeigten.

Für den größten Erfolg sorgte diesmal Bruno Bielmeier in der C/D-Jugend bis 35 kg. In der vollbesetzten Gruppe musste er gegen insgesamt fünf Kontrahenten antreten und konnte dabei jeden vorzeitig auf die Schulter legen. So war ihm der Sieg in dieser Klasse nicht zu nehmen.

Mit Bruno in der Gruppe kämpfte auch Leonard Fleischmann. Er startete ebenfalls optimal mit einem Schultersieg in das Turnier. Bei den weiteren vier Duellen konnte er nochmals einen Sieg einfahren. Leider reichte das nicht ganz für das Podest, er reihte sich aber gleich dahinter auf dem guten 4. Platz ein.

Etwas besser lief es da bei Jonah Müller in der A/B-Jugend bis 60 kg. Zwei Siege gegen österreichische Kontrahenten konnte er einfahren. Leider musste er sich erneut seinem Westendorfer Dauerkonkurrenten nach Punkten geschlagen geben und auch gegen den Tagessieger hatte er das Nachsehen. Am Ende kam Jonah aber als Drittplatzierter auf das Treppchen.

Auch Linus Finkenzeller konnte sich über die Bronzemedaille freuen. In der Gewichtsklasse bis 58 kg der A/B-Jugend gelang ihm zunächst ein Traumstart in das Turnier, indem er seinen Westendorfer Gegner schultern konnte. Leider hatte er bei den nächsten beiden Kämpfen das Nachsehen, den 3. Platz hatte er sich aber redlich verdient.

Zu zwei Siegen bei vier Kämpfen kam auch Giuliano Perri in der B/C-Jugend bis 50 kg. Nach einem Schultersieg zu Beginn musste er sich leider nach Punkten geschlagen geben. Danach wechselten sich wieder Sieg und Niederlage ab, so kam er am Ende auf den 3. Platz.

Ohne Einzelsieg blieb diesmal leider Elias Thaumiller in der B/C-Jugend bis 40 kg. Bei jedem seiner vier Kämpfe gab er alles, konnte sich jedoch gegen seine starken Gegner nicht durchsetzen. Damit belegte er am Ende den 5. Platz.

Ohne Kampfglück war auch der jüngste Starter aus St. Mang. Dreimal ging Linus Fleischmann in der E-Jugend bis 26 kg auf die Matte. Zweimal musste er eine Schulterniederlage einstecken. Beim letzten Kampf gab er nochmals Alles und dem Gegner Paroli, jedoch ging auch dieser Kampf leider verloren. So durfte er am Ende die Urkunde für den 4. Platz entgegennehmen.

Dieses Turnier war für viele die letzte Standortbestimmung vor der Schwäbischen. Zwar konnten die Trainer mit den gezeigten Leistungen zufrieden sein, jedoch gibt es natürlich auch immer etwas zu verbessern. So heißt es nun nochmals rund vier Wochen hart trainieren, damit bei der Bezirksmeisterschaft hoffentlich wieder ein tolles Ergebnis eingefahren werden kann.

 

 

 

Allgäu-Cup 2023

Autor und Bild: Andreas Weinert, 23.05.2023

Westendorf - Nach einer kurzen Wettkampfpause durften die Jüngsten der Kotterner Nachwuchsringer am vergangenen Sonntag beim Westendorfer Allgäu-Cup wieder auf die Matte gehen und zeigen, was sie im Training gelernt haben. Dieses Turnier fand nur für die E- bis C-Jugendlichen, somit für die 6- bis 12-jährigen statt. Neben so manchem Debütanten kamen auch bereits arrivierte Kämpfer zum Einsatz. So ist die Ausbeute von insgesamt 9 Podestplätzen (dreimal 1. Platz, zweimal 2. Platz und viermal 3. Platz) sehr beachtlich und brachte am Ende den 3. Platz in der Mannschaftswertung bei 13 teilnehmenden Vereinen.

Ganz oben auf dem Treppchen landete erneut Tim Knobloch (E-Jugend, bis 27 kg). Diesmal hatte er es mit zwei Gegnernzu tun, die er beide vorzeitig auf die Schultern legen konnte.

Ebenfalls den Titel in seiner Klasse holte sich Florian Wirth (C-Jugend, bis 46 kg). Im entscheidenden Kampf gegen seinen Kontrahenten aus Anger musste er zwar sein ganzes Können aufbieten, konnte am Ende aber dennoch einen Schultersieg feiern.

Leider ohne Gegner und somit weitere Kampferfahrung blieb Salvatore Petralia (C-Jugend, bis 29 kg). Auch für einen Freundschaftskampf fand sich kein passender Gegner, so kamer erst am Ende zum Einsatz, als er den Siegerpokal entgegennehmen durfte.

In der erneut meistbesetzten Gewichtsklasse traten zwei Kotterner Ringer an: Bruno Bielmeier und Leonard Fleischmann (C-Jugend, bis 34 kg). Beide wurden unterschiedlichen Gruppen zugelost, so kam es nicht zum direkten Aufeinandertreffen. Leonard startete exzellent mit einem Schultersieg ins Turnier, musste sich anschließend aberzweimal geschlagen geben. So ging es für ihn in den Kampf um Platz 5, den er wieder vorzeitig für sich entscheiden konnte. Für Bruno lief die Vorrunde optimal: 4 Kämpfe – 4 Siege. So kam es im Finale zum Zweikampf mit einem Dauerkonkurrenten aus Anger. Es entwickelte sich ein schier epischer Fight, der über die volle Distanz ging. Es wogte hin und her, lange sah Bruno wie der Sieger aus. Am Ende musste er sich leider knapp nach Punkten geschlagen geben.

Gleich zwei Medaillen holten die St. Manger in der C-Jugend bis 42 kg. Hier kam es zu einem vereinsinternen Duell. Das glücklichere Ende hatte dabei Niklas Rudolph. Durch diesen Sieg konnte er sich am Ende die Silbermedaille sichern. Zwar war Elias Thaumiller zunächst verständlicherweise enttäuscht ob dieser Niederlage, konnte sich aber schließlich mit dem Pokal für den Drittplatzierten trösten.

Ebenso aufs Stockerl kam Raoul Steffenhagen (D-Jugend, bis 39 kg). Leider konnte er seine Konkurrenten aus Mering und Anger nicht besiegen, brachte aber als Drittplatzierter auch noch einige Punkte für die Mannschaftswertung ein.

Gleich beim Debüt eine Medaille konnte sich David Grünwald bei den Jüngsten sichern (E-Jugend, bis 24 kg). Auch er konnte mit einem Schultersieg ins Turnier starten. Diesen Schwung nahm er mit, musste sich dann aber noch zweimal geschlagen geben. Somit durfte er sich auf dem Bronzeplatz bei der Siegerehrung einreihen.

Ebenfalls Platz 3 hieß es am Ende für Linus Fleischmann (E-Jugend, bis 25 kg). Er kämpfte wieder hart und tapfer mit und hat sich so seinen Pokal mehr als verdient.

In der C-Jugend bis 38 kg trafen erneut zwei Teamkameraden aufeinander. Hugo Bielmeier gab dabei sein Wettkampfdebüt und Jannis Weinert konnte nach einjähriger Pause sein Comeback feiern. Beide zeigten sehr ansprechende Leistungen gegen die Mitkonkurrenten und konnten so manche Aktion anbringen. Beim Kampf gegeneinander schenkten sie sich nichts, schließlich musste sich aber Hugo geschlagen geben. Leider reichte es für beide nicht ganz fürs Treppchen, jedochkamen sie gleich danach auf die Plätze 4 (Jannis) und 5 (Hugo).

Im Gesamtergebnis war dies ein erfreulicher Aufgalopp der Jüngsten der Nachwuchsringer. Von Mattenangst keine Spur und viele positive Ergebnisse – so kann es weitergehen! Nach den Pfingstferien stehen noch 1-2 Turniere an, bevor es dann in die heiße Phase vor der Schwäbischen Meisterschaft geht, die Mitte Juli in Kempten ausgetragen wird.

 

 

 

Eugen-Roller-Gedächtnisturnier 2023

Autor: Andreas Weinert, 19.04.2023

Herbrechtingen - Die letzte Station der ersten Turnierserie nach den Bayerischen Meisterschaften führte den KotternerRingernachwuchs am letzten Feriensonntag zum Internationalen Eugen-Roller-Gedächtnisturnier ins württembergische Herbrechtingen. Dieses fand traditionell, im Gegensatz zu den meisten anderen Turnieren, im griechisch-römischen Stil statt. Diese Umstellung bereitete den Allgäuern aber keine größeren Probleme, und so konnten sie auch im Nachbarbundesland an die letzten Erfolge anknüpfen. Dabei mussten sie sich gegen ca. 200 Teilnehmer aus Baden-Württemberg, Bayern, Thüringen und Italien durchsetzen. Auf Kotterner Seite gingen dabei neben einigen „alten Hasen“ auch wieder zwei Debütanten auf die Matte.

In der E-Jugend wurden die Kotterner Farben erstmals von Linus Fleischmann in der Gewichtsklasse bis 25 kg vertreten. Von Lampenfieber war bei ihm aber kaum etwas zu spüren. So stellte er sich mutig seinen Gegnern und konnte sich in seinen drei Kämpfen sehr achtbar schlagen. Am Ende durfte er sich über die Urkunde für den 4. Platz freuen.

Nach seinem Debüt in Aichach sammelte Raoul Steffenhagen (D-Jugend, bis 40 kg) diesmal im griechischen Stil weitere Turniererfahrung. Mit zwei Siegen startete er glänzend in das Turnier und konnte dabei auch erstmals einen Gegner schultern. Leider musste er sich seinen drei weiteren Gegnern geschlagen geben, jedoch hatte er sich mit seinen Siegen den bravourösen 4. Platz erkämpft.

Ebenfalls einen Mattennovizen gab es in der C-Jugend: Salvatore Petralia gab in der Gewichtsklasse bis 30 kg erstmals seine Visitenkarte ab. Und auch er ließ gleich mal aufhorchen. In seinen ersten beiden Kämpfen gehörte ihm jeweils die erste Wertung, leider musste er sich schließlichdann doch jeweils geschlagen geben. Auch im dritten Kampf hielt er sehr gut mit und blieb nicht punktlos. Trotz aller Gegenwehr ging dieser Schlagabtausch ebenfalls verloren. So stand am Ende der 7. Platz, gepaart mit vielen wertvollen Erfahrungen.

Sehr gut ins Turnier startete Leonard Fleischmann (C- Jugend, bis 35 kg) mit zwei Schultersiegen. Der Kampf um den Gruppensieg ging dann jedoch leider verloren. Dennoch lebte noch der Traum von einer Medaille im „kleinen Finale“. Noch einmal gab Leonard alles, konnte sich am Ende aber gegen den starken Gegner aus Unterelchingen nicht durchsetzen. Mitden gezeigten Leistungen kann er aber sehr zufrieden sein, zumal er erneut in einer der am zahlreichsten besetzen Gewichtsklasse antreten musste (insgesamt 10 Teilnehmer).

In der Gewichtsklasse bis 43 kg sah man, dass auch Niklas Rudolph (C- Jugend) schon erste Erfahrungen in Aichach gesammelt hatte. So konnte er seinen ersten Kampf in der Gruppe schnell „auf Schulter“ gewinnen. Bei den anderen beiden Kämpfen in der Gruppe musste er zwar Lehrgeld bezahlen, jedoch konnte er sich durch den einen Sieg für den Kampf um Platz 5 qualifizieren. Diese Chance ließ er sich nicht nehmen und schulterte den Lokalmatador in kürzester Zeit.

Keine Gnade mit seinen Gegnern zeigte erneut Florian Wirth (C-Jugend, bis 46 kg). Seine ersten drei Kämpfe gewann er überlegen auf Schulter. Die Losfee hatte diesmal ein glückliches Händchen: in seinem letzten Kampf kam es zur Entscheidung über den Tagessieg, da auch sein Gegner bis dahin alle anderen Kontrahenten vorzeitig besiegen konnte. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, leider mit dem knapp schlechteren Ende für Flori. Nachdem der erste Ärger verraucht war, konnte er sich schließlich doch über die wohlverdiente Silbermedaille freuen.

Bei den B-Jugendlichen hatte Leo Weinert fünf Gegner zugelost bekommen (bis 57 kg). Nachdem er sich zunächst dem späteren Sieger schnell geschlagen geben musste, konnte er sich gut in das Turnier kämpfen und gewann die nächsten beiden Duelle. Nach einer weiteren Niederlage ging es im letzten Kampf um die Bronzemedaille. Die beiden Ringer bekämpften sich bis zur letzten Sekunde, mit dem besseren Ende für Kottern. So machte Leo am Ende die zweite Medaille für die St. Manger klar.

Damit kam man am Ende auf einen respektablen 15. Platz von 27 Mannschaften, die angereist waren. In der „ewigen Tabelle“ des Turniers konnten sich die Kotterner sogar auf den 3. Platz (von 87 gelisteten Mannschaften) vorschieben und damit die bisherigen drittplatzierten Westendorfer, die diesmal nicht teilnahmen, überholen. Mal sehen, ob man nächstes Jahr den Platz auf dem Podest verteidigen kann.

Nach dieser Turnierserie zeigten sich die Schülertrainer um Alfredo Santangelo durchweg zufrieden mit den gezeigten Leistungen und den erzielten Ergebnissen. Von Turnier zu Turnier war immer eine gewisse Steigerung zu sehen, die Debütanten zeigten keine Startschwierigkeiten und passten sich in jeglicher Hinsicht gut in das Mannschaftsbild ein. Nun gilt es, die gewonnenen Eindrücke und Erfahrungen in den nächsten Wochen in den Trainings zu nutzen und zu versuchen, daraus zu lernen. Jedenfalls blicken die Trainer wie die Sportler schon gespannt und mit Vorfreude auf die nächsten Turniere voraus, die ab Mitte Mai anstehen.

 

 

 

Turnier in Unterföhring

Autor: Andreas Weinert, 11.04.2023

Unterföhring - Vor der Ostereiersuche stand für 7 Kotterner Nachwuchsringer am Karsamstag erstmal noch ein großer Kampf um Medaillen und Platzierungen an: Sie fuhren nach Unterföhring, um beim Internationalen Andi-Walter-Gedächtnisturnier an den Start zu gehen. Fast 400 Ringer*innen hatten sich für die Teilnahme gemeldet, die Teams kamen aus Bayern, Sachsen, Österreich und der Slowakei. Ein hochkarätig besetztes Feld wurde somit erneut angetroffen, doch wieder einmal konnten sich die St. Manger gut durchsetzen und beachtliche Ergebnisse erzielen.

Aufgrund verletzungs- und krankheitsbedingter Ausfälle trat in der A-Jugend lediglich Emilian Weinert in der Gewichtsklasse bis 60 kg an. Zu Beginn musste er sich den späteren Erst- und Drittplatzierten geschlagen geben. Das letzte Duell in der Gruppe konnte er dann souverän nach Punkten für sich entscheiden, so stand er schließlich im Kampf um Platz 5. Diesen ließ er sich auch nicht nehmen und konnte so eine Urkunde mit nach Hause nehmen.

In der U14 kämpfte sich Giuliano Perri bravourös durch seine Gruppe (bis 48 kg). Zwei Schultersiege konnte er in drei Kämpfen feiern, einen Kampf musste er aber leider verloren geben. Dennoch durfte er so in das „kleine Finale“ um Platz 3 einziehen, in dem er sich schließlich die Bronzemedaille sicherte.

Ebenfalls im Kampf um Platz 3 stand am Ende Leo Weinert (bis 57 kg). Diese Medaillenchance hatte er sich nach einem Sieg und einer Niederlage in der Gruppe erkämpft. Leider konnte er dann seinen slowakischen Kontrahenten nicht besiegen, weshalb für ihn erneut Platz 4 heraussprang.

Ein starkes Teilnehmerfeld mit insgesamt 17 Startern in seiner Gewichtsklasse fand Leonard Fleischmann vor (C-Jugend bis 34 kg). Seinen ersten Kampf gestaltete er sehr ausgeglichen und hatte sogar die Chance auf einen Schultersieg. Leider musste er sich am Ende nach Punkten geschlagen geben. Da auch der zweite Kampf verloren ging, konnte er nicht mehr in den Kampf um Medaillen und Urkunden eingreifen. Für ihn sprang am Ende der 13. Platz heraus.

Weiterhin gut drauf zeigte sich Elias Thaumiller (bis 42 kg). Bei seinen drei Vorrundenkämpfen in der Gruppe konnte er erstmals einen Punktsieg feiern. Dies brachte ihn in den Kampf um Platz 5. Auch hier schlug er sich wieder wacker und kämpfte mit seiner Gegnerin aus Untergriesbach über die volle Zeit um den Sieg. Leider musste er sich nach Punkten geschlagen geben, jedoch nahm er so eine Urkunde als Andenken an diesen Wettkampf mit ins Allgäu.

Wenig Mitleid mit seinen Gegner*innen zeigte erneut Florian Wirth (bis 46 kg). Zwei schnelle Schultersiege brachten ihn in eine sehr gute Ausgangslage in der Gruppe. Leider konnte er seinen Leipziger Kontrahenten nicht besiegen. Dieser wurde am Ende auch Tagessieger. Flori machte dafür auch im kleinen Finale kurzen Prozess und sicherte sich so wiederum eine Medaille bei einem sehr gut besetzten Turnier.

Nicht aufzuhalten war an diesem Tag erneut Tim Knobloch bei den Jüngsten (E-Jugend bis 26 kg). Gegen 5 Gegner musste er sich durchsetzen, die aus ganz Bayern und Österreich nach Unterföhring gekommen waren. Allesamt konnte er vorzeitig besiegen und musste dabei nur einen technischen Punkt abgeben. So konnte hier nur einer den Siegerpokal hochhalten: unser Tim!

Das Gesamtergebnis kann sich somit wieder mehr als sehen lassen: Ein 1., zwei 3., drei weitere Urkundenplätze, das bedeutete am Ende Platz 15 in der Mannschaftswertung bei 34 teilnehmenden Vereinen, und bestplatziertes Team aus dem Raum Schwaben/Allgäu. Lange auf den Lorbeeren ausruhen ist aber erneut nicht angesagt: schon am nächsten Sonntag geht’s weiter, diesmal beim Internationalen Eugen-Roller-Gedächtnisturnier um den Sparkassen-Cup 2023 im baden-württembergischen Herbrechtingen.

 

 

 

Wittelsbacher Land Turnier 2023

Autor: Andreas Weinert, 27.03.2023

Aichach - Nach nur knapp einer Woche waren die Kotterner Nachwuchsringer schon wieder unterwegs. Diesmal war die Strecke nicht ganz so weit: es ging zum Wittelsbacher-Land-Turnier nach Aichach. Dieses wurde erstmals nach der Coronapause wieder ausgetragen und es wurde gleich wieder gut angenommen: ca. 300 Ringer*innen aus Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt, Österreich, Italien und Tschechien kämpften um Siege, Pokale und Urkunden. Der TSV Kottern selbst war diesmal mit 11 Jungs vertreten.

Bei den Jüngsten in der E-Jugend konnte zunächst Tim Knobloch (bis 27 kg) seine beeindruckende Siegesserie vom letzten Sonntag fortsetzen, seine ersten drei Gegner mussten sich vorzeitig auf die Schulter legen. Beim Kampf um den Gruppensieg musste er sich aber leider nach vier hartumkämpften Minuten nach Punkten geschlagen geben. Für den Kampf um Platz 3 konnte er aber wieder alle Kräfte mobilisieren und sich so die Bronzemedaille sichern.

Sein Debut feierte in der D-Jugend Raoul Steffenhagen in der Gewichtsklasse bis 38 kg. Beherzt ging er in seine ersten Mattenkämpfe. Leider war sein Kampftag nach zwei Niederlagen in seiner Gruppe schon zu Ende, am Ende stand für ihn der geteilte 7. Platz zu Buche. Die gewonnenen Erfahrungen werden ihm jedoch bestimmt bei den nächsten Turnieren helfen.

Auch in der C-Jugend gab es einen Debutanten: In der Gewichtsklasse bis 42 kg gab Niklas Rudolph seinen Einstand. Er musste ebenfalls bei seinen beiden Gruppenkämpfen vorzeitig auf die Schultern, steckte aber nie auf. So kam er schließlich auf den geteilten 10. Platz. Garantiert wird aber auch er von diesen ersten Eindrücken bei seinen nächsten Kämpfen profitieren.

In der C-Jugend gingen neben Niklas auch noch die bekannten „alten Hasen“ an den Start:

Bis 46 kg konnte Florian Wirth erneut seine ersten beiden Kämpfe schon in der ersten Runde vorzeitig gewinnen. Aber auch er musste sich im entscheidenden Gruppenkampf leider geschlagen geben. Den Pokal für den 3. Platz wollte er sich dann aber doch nicht nehmen lassen, und so musste sein Kontrahent aus Burghausen eben eine Schulterniederlage hinnehmen.

Eine Leistungssteigerung war wieder bei Elias Thaumiller in der Gewichtsklasse bis 38 kg zu sehen. Einen Kampf in der Gruppe konnte er technisch überlegen gewinnen, die beiden anderen gingen leider verloren – keiner davon jedoch vorzeitig. Leider reichte dies nicht ganz für die Platzierungskämpfe, aber er wurde insgesamt guter Achter bei 13 Startern.

Ähnlich erging es Leonard Fleischmann in der Gewichtsklasse bis 34 kg. Seinen ersten Gegner aus Westendorf konnte er noch auf die Schulter schicken. Dann musste er aber zwei Niederlagen einstecken. Somit genügte es auch für ihn nicht für die Platzierungsrunde und er kam am Ende auf den 8. Platz.

Deutlich besser verlief es in dieser Gewichtsklasse für das Geburtstagskind des Tages, Bruno Bielmeier. Verlustpunktfrei kämpfte er sich durch seine Gruppe und konnte vier Schultersiege feiern. Im Finale beherrschte er dann auch seinen Gegner aus Unterföhring nach Belieben und feierte einen weiteren Schultersieg. Somit machte er sich mit dem 1. Platz gleich noch das schönste Geburtstagsgeschenk selbst.

Bei den B-Jugendlichen gab in der Gewichtsklasse bis 48 kg Giuliano Perri seine Visitenkarte ab. In seiner Gruppe gelangen ihm zwei Schultersiege, jedoch musste er sich seinem österreichischen Kontrahenten geschlagen geben. Damit ging es als Gruppenzweiter ins kleine Finale. Dort konnte er zwar lange mit seinem Gegner aus Anger mithalten, musste sich dann aber doch geschlagen und mit Platz 4 zufriedengeben.

Mit zwei technisch überlegenen Siegen startete Leo Weinert in der B-Jugend bis 57 kg ins Turnier. Im letzten Gruppenkampf setzte es dann eine Niederlage. So durfte auch Leo im kleinen Finale noch auf den Bronzepokal hoffen. Jedoch ließ ihm sein Gegner aus Halle wenig Chancen und so musste auch er sich am Ende mit Platz 4 begnügen. Ein kleiner Trost war es jedoch, dass er in der Gruppe den späteren Turniersieger geschlagen hatte.

Bei den Ältesten in der A-Jugend kämpften in der Gewichtsklasse bis 60 kg Jonah Müller und Emilian Weinert um das Podest. Es kamen spannende Kämpfe zustande. Nicht zu schlagen war am Ende Jonah, der sich so ganz oben auf dem Stockerl wiederfand. Mit beherzten Auftritten kam Emilian schließlich auf Platz 3 und konnte sich so über den Gewinn des kleinen Pokals freuen.

Mit insgesamt fünf Podestplätzen, darunter zwei Tagessiege, und zwei weiteren Urkundenplätzen fiel das Ergebnis erneut sehr positiv für den Kotterner Ringernachwuchs aus. Ebenso waren die erkennbaren Fortschritte bei allen Teilnehmern und die beiden Wettkampfdebuts sehr erfreulich.

Nun haben die Mattenkämpfer aus St. Mang zwei Wochen Zeit, sich für das nächste Turnier vorzubereiten: am Karsamstag steht das Internationale Andi-Walter-Gedächtnisturnier in Unterföhring an. Dort werden die Kotterner auch wieder mit einer starken Truppe an den Start und auf Medaillenjagd gehen.

 

 

 

Oberbayerische Meisterschaft 2023

Autor: Andreas Weinert, 21.03.2023

St. Wolfgang: Am Wochenende startete für die Kotterner Ringerjugend der Turniermarathon nach den Bayerischen Meisterschaften. Als erstes gingen die Allgäuer „fremd“ und traten bei den Offenen Oberbayerischen Meisterschaften in St. Wolfgang an. Mit sieben Kämpfern fuhr man schon in den frühen Morgenstunden los.

Am Vormittag gingen zunächst vier Ringer auf die Matte. In der kombinierten A/B-Jugend starteten sowohl die Brüder Emilian und Leo Weinert in der Gewichtsklasse bis 57 kg sowie Giuliano Perri bis 48 kg. Emilian und Leo konnten in ihrem ersten Kampf jeweils gleich einen Sieg holen. Leo konnte anschließend noch einen weiteren Kampf für sich entscheiden und durfte daher im Finale um den Meistertitel antreten. Emilian verlor leider die folgenden beiden Kämpfe, hatte aber noch einen Auftritt beim Platzierungskampf und den 5. Rang. Nach jeweils hartem Kampf mussten sich beide geschlagen geben, wurden so aber sehr guter Zweiter und Sechster von neun Startern in dieser Klasse.

Giuliano hatte bereits zu Beginn die zwei stärksten Gegner seiner Gruppe vor der Brust und musste leider beide Male diesen den Sieg überlassen. Im abschließenden Kampf besiegte er aber den Lokalmatador und sicherte sich so hochverdient die Bronzemedaille.

Bei den Jüngsten in der kombinierten E/F-Jugend war Tim Knobloch in der Gewichtsklasse bis 27 kg nicht aufzuhalten. Jeden seiner fünf Gegner konnte er dominieren und gab nur in einem Kampf ein paar wenige Punkte ab. So krönte er sich zum Oberbayerischen Meister, als einziger der Kotterner Starter.

Am Nachmittag schlug dann die Stunde der C-Jugendlichen. In der Klasse bis 42 kg hatte Elias Thaumiller gleich den Finalkampf, da nur zwei Ringer in dieser Gewichtsklasse angetreten waren. Er verlangte seinem Hallbergmooser Gegner alles ab und kämpfte sich über die gesamte Zeit durch. Leider hatte sein Kontrahent das bessere Ende für sich. Jedoch konnte sich Elias mit der Silbermedaille trösten.

Nur einmal auf die Matte legte sich Florian Wirth in der Gewichtsklasse bis 46 kg. Dies war zwar gleich im ersten Kampf. Von diesem Schock erholte er sich aber sofort und schulterte anschließend selbst alle drei weiteren Gegner in kürzester Zeit. Da sich aber auch seine Kontrahentin vom ersten Kampf schadlos hielt, sprang am Ende der sehr gute Vizetitel heraus.

Sehr überzeugend kämpfte sich Bruno Bielmeier in der Gewichtsklasse bis 34 kg durch seine Gruppe und durfte so als Gruppenerster im Finale um den Meistertitel antreten. Dort wartete erneut ein langjähriger Konkurrent aus Hallbergmoos. Diesmal sollte es leider nicht sein, und der Oberbayer behielt die Oberhand in einem spannenden Kampf. Jedoch konnte sich so auch Bruno am Ende über die Silbermedaille freuen.

Alles in allem kann sich die Bilanz mit einem Meistertitel, fünf weiteren Medaillen und einem Urkundenplatz bei sieben Startern in jedem Fall sehen lassen.

Bereits am nächsten Wochenende geht es für den Kotterner Ringernachwuchs weiter, dann beim international besetzten Wittelsbacher-Land-Turnier in Aichach. Die Trainer hoffen, dass ihre Schützlinge dort ähnlich engagiert und erfolgreich auf die Matte treten werden.