Die Handballsaison 2011/2012 fand für die Handballerinnen der SG Waltenhofen/Kottern ein versöhnliches Ende. Die junge Mannschaft von Trainer Dahm bezwang am vergangenen Sonntag die Gäste vom TSV SchleiÃheim mit 29:22 (17:13) und sicherte sich so aus eigener Kraft den Klassenerhalt in der Landesliga Süd.
Schon vor der Partie war die Stimmung in der Mehrzweckhalle in Waltenhofen sehr emotional. Neben den langjährigen Stammspielerinnen Julia Frank und Susanne Böhme, wurden auch Ines Lühr und Lennart Lamke verabschiedet. Dementsprechend unsicher gestaltete sich die Anfangsphase dieser alles entscheidenden Partie. Die zahlreichen Zuschauer, die ihr Team lautstark unterstützten, bekamen in der ersten Halbzeit das erwartet enge und spannende Spiel zu sehen. Bis zur 21. Minute konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Zwar gingen die Gastgeberinnen das erste Mal in der 13. Minute mit 9:8 in Führung, doch SchleiÃheim glich aus und legte seinerseits vor. Im gleichen MaÃe wie sich die Abwehr stabilisierte und die Angriffsleistung steigerte, so entwickelte sich die Spielweise der SG positiv. Dies hatte bis zur Halbzeitpause eine Vier-Tore-Führung und den Spielstand von 17:13 zur Folge.
In Durchgang zwei gelang den SGlerinnen erst nach acht Minuten der erste Treffer, da gute Chancen vergeben wurden. Allerdings gelang es SchleiÃheim nicht diese kurze Schwächephase zu eigenen Gunsten zu nutzen. Stattdessen konnten die Gastgeberinnen einen Gang hoch schalten und aus einer sicher stehenden Abwehr heraus die Führung Tor um Tor ausbauen. Bis zur 50. Minute war dann endgültig die Vorentscheidung gefallen, als die SG mit acht Toren (24:16) in Führung ging. Die Allgäuerinnen versuchten bis zum Schluss das Tempo hoch zu halten und SchleiÃheim unter Druck zu setzen. Die selbstbewusste Spielweise im alles entscheidenden letzten Saisonspiel zahlte sich aus. Die SG Waltenhofen/Kottern bezwang die Gäste vom TSV SchleiÃheim letztendlich verdient mit 29:22 und wird auch kommende Saison in der Landesliga Süd antreten. Dementsprechend zufrieden zeigte sich Trainer Dahm nach der Partie: â Wir sind alle sehr froh, dass wir dieses schwere Endspiel um den Klassenerhalt aus eigener Kraft für uns entschieden haben. Meine Mannschaft hat sich diesen Sieg sagenhaft erspielt und wahrhaft verdient.â Die SG Waltenhofen/Kottern beendet somit die Saison 2011/2012 auf dem neunten Tabellenplatz.
Es spielten:
Procher (Tor); Danner (6), Brugger (1), Frank (3/1), WaÃmann (1), Böhme (1), Seidel, Wörfel (4), Immler (7/4), Stransky (5), Strobel (1)
Am kommenden Sonntag bestreiten die Handballerinnen der SG Waltenhofen/Kottern ihr letztes Spiel der Saison und die alles entscheidende Partie um den Klassenerhalt. Um 16.30 Uhr empfangen die Dahm- Schützlinge den bereits als Absteiger feststehenden Tabellenvorletzten TSV SchleiÃheim in der Mehrzweckhalle in Waltenhofen.
Auch im letzten Saisonspiel müssen sich die SGlerinnen mit einer physisch wie psychisch schweren Aufgabe auseinandersetzen. Nicht nur, dass bei einer Niederlage möglicherweise der Abstieg droht, auch die Personalsituation hat sich im Vergleich zur Vorwoche nicht wirklich verbessert. Zwar steht der TSV SchleiÃheim, der spielerisch eigentlich besser ist als es der Tabellenplatz ausdrückt, bereits jetzt als Absteiger fest. Doch die SG Waltenhofen/Kottern musste sich im Hinspiel dem Aufsteiger mit 24:27 geschlagen geben und strotzt derzeit nicht gerade vor Selbstbewusstsein. Mit einem Sieg können die SGlerinnen alles klar machen und bleiben in der Landesliga Süd. Lässt man SchleiÃheim ins Rollen kommen und verliert man vor heimischem Publikum, dann wird es nochmal eng. Gewinnt nämlich Würm-Mitte gegen Ottobeuren und Oberhausen gegen Ismaning, dann würde die SG auf einen Abstiegsplatz rutschen. Von den Rechenspielen und âwas wäre, wennâ¦â dürfen sich die Schützlinge von Trainer Dahm nicht aus dem Konzept bringen lassen. Sie müssen den Fokus nur auf sich selbst und einen versöhnlichen Abschluss der Saison legen. Mit der Unterstützung des heimischen Publikums, das wiederum am letzten Spieltag eine kleine Stärkung zum Anfeuern erwarten darf, freut sich die SG Waltenhofen/Kottern auf einen hoffentlich positiven Abschluss einer anstrengenden Saison in der Landesliga Süd.
Die SG Handballerinnen sind weiterhin in akuten Abstiegsnöten. Durch eine bittere 14:28 (8:17) Niederlage beim BSC Oberhausen müssen die Landesligahandballerinnen der SG Waltenhofen/Kottern weiterhin um den Erhalt in Bayerns zweithöchster Spielklasse bangen.
Die Vorzeichen für diese schwere Auswärtspartie waren mehr als schlecht. Neben den bekannten Ausfällen Busch, Lühr, Vogler, Schillinger gesellte sich auch noch kurzfristig Isa Seidel hinzu. Während den gesamten 60 Minuten merkte man dem gastgebenden BSC Oberhausen den unbedingten Siegeswillen an, um den Klassenerhalt perfekt zu machen. Schnell führten die Gastgeberinnen mit 0:3. Die SG konnte aber in der Anfangsphase das Spiel offen gestalten und glich zum 3:3 aus. Oberhausen zog dann abermals auf 6:10 davon. In dieser Phase erhielt zu allem Ãberfluss auch noch Karo Strobel eine sehr zweifelhafte und äuÃerst fragwürdige rote Karte, was dem Befinden der SG nicht gerade zugutekam und stark zusetzte. Oberhausen baute den Vorsprung Tor um Tor aus. Bis zur Halbzeit führte der Aufsteiger aus der BOL mit 8:17.
In Halbzeit zwei zeigte sich zum Leidwesen der SG Anhänger das gleiche Bild. Oberhausen war besser und spielbestimmend. Dennoch lieà die Dahm-Truppe nicht die Köpfe hängen und kämpfte weiter. Es war aber leider wieder einmal, wie schon zu oft in dieser Rückrunde, dass zu viele klarste Tormöglichkeiten vergeben wurden. Allein sechs Siebenmeterstrafwürfe waren für die gegnerische Torfrau kein Problem. Oberhausen gewinnt die Partie verdient mit 14:28 und hat damit sogar den direkten Vergleich gegen die SG gewonnen, was in der Endabrechnung noch sehr entscheidend sein kann. Um sicher in der Landesliga zu bleiben hilft der SG nur ein Punktgewinn im letzten Saisonspiel. âEs ist jetzt leider genau das eingetreten, was wir vermeiden wollten. Wir haben ein echtes Endspiel am letzten Spieltag.â, so Trainer Dahm nach der Partie.
Es spielten:
Procher (Tor); Danner, Brugger, WaÃmann (3), Frank (4/2), Wörfel (1), Böhme (1), Stransky (3), Strobel (1), Immler (1/1).
Am kommenden Sonntag bestreiten die Handballerinnen der SG Waltenhofen/Kottern ihr letztes Auswärtsspiel der Saison, was wohl eines der schwierigsten werden wird. Ab 15.30 Uhr treten die Schützlinge von Trainer Dahm beim Aufsteiger BSC Oberhausen an, der aktuell den 10. Platz in der Landesliga Süd belegt. Wie die Gastgeberinnen braucht die SG jeden Punkt, um den Klassenerhalt in trockene Tücher zu bringen.
Zwar gelang es der ersten Damenmannschaft der SG Waltenhofen/Kottern das Hinspiel gegen den Aufsteiger aus der Bezirksoberliga Alpenvorland deutlich mit 32:19 zu gewinnen. Doch seitdem ist die Leistung und damit die Konstanz der Allgäuerinnen, die nach wie vor den achten Tabellenplatz belegen, stetig gesunken. Der Vorteil liegt eindeutig auf Seiten von Oberhausen, vor allem da sie vergangenes Wochenende den bis dato Zweiten Freising schlagen konnten. Es wird ein psychisch und physisch schwieriges Auswärtsspiel, wenn man zudem betrachtet, dass neben den bekannten Ausfällen der Stammkräfte Sabrina Busch, Ines Lühr und Monika Vogler nun auch noch Julia Schillinger verletzungsbedingt für die letzten beiden Partien ausfällt. Dies sind alles Umstände, die die Aufgabe, die letzten entscheidenden Punkte für den Klassenerhalt zu sichern, nicht unbedingt einfacher macht.
Mit einer verdienten, aber zu hoch ausgefallenen 22:34 (16:17) Niederlage mussten sich die Landesligahandballerinnen der SG Waltenhofen/Kottern zu Hause der SV-DJK Taufkirchen geschlagen geben. Durch diese Niederlage ist der Klassenerhalt immer noch nicht in trockenen Tüchern.
Der Mannschaft um Trainer Markus Dahm war von Anfang an anzumerken, dass man gewillt war dem Tabellendritten ein Bein zu stellen. Zunächst gestaltete sich das Spiel sehr ausgeglichen. Ãber ein 0:1, 2:2 schaffte die SG erstmals mit 4:3 in Führung zu gehen. Es entwickelte sich eine sehr temporeiche und gute Landesligapartie in Halbzeit eins. Trotz doppelter Unterzahl der Allgäuerinnen lieà man sich nicht unterkriegen und konnte diese Situation gut überstehen (6:6; 9:9). In der kommenden Phase leistete man sich zu viele Ballverluste, die Taufkirchen durch GegenstoÃtore eiskalt bestrafte (10:14; 13:17). Dennoch kämpfte sich die SG Waltenhofen/Kottern bis zur Pause wieder auf 16:17 heran.
Wer dachte der Schwung aus der ersten Hälfte wird nun mitgenommen sah sich getäuscht. Diesen Schwung lieà man in der Kabine und Taufkirchen setzte sich Tor um Tor ab (17:20; 18:24; 19:30). Die SG gab sich dennoch nicht auf und kämpfte tapfer weiter. Doch man scheiterte zu oft an der guten gegnerischen Torfrau, wodurch Taufkirchen immer wieder leicht in Ballbesitz kam und schnelle Tore erzielte. Es bleibt abzuwarten, ob die SG Waltenhofen/Kottern in den letzten beiden Spiele die rettenden Punkte für den Klassenerhalt einfährt.
Es spielten:
Procher (Tor); Danner, Brugger, Seidel (2), Frank (1), Wörfel (2), Schillinger (1), Böhme (1), Stransky (6), Strobel (3), Immler (6/5).
Im Endspurt der Landesliga Süd werden die Herausforderungen für die Handballerinnen der SG Waltenhofen/Kottern nicht unbedingt einfacher. Die Schützlinge von Trainer Dahm empfangen im vorletzten Heimspiel der Saison am kommenden Samstag um 18.15 Uhr den Tabellendritten SV-DJK Taufkirchen in der Westendhalle in Kempten.
Bei noch drei Spielen und sechs zu vergebenden Punkten hat die erste Damenmannschaft der SG Waltenhofen/Kottern fünf Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Mit einem Sieg und zwei rettenden Punkten wäre alles klar und der Klassenerhalt endgültig gesichert. Mit Sicherheit gäbe es leichtere und auch realistischere Erfolge als gegen den aktuellen Tabellendritten der Landesliga Süd. Doch im Kampf um den Klassenerhalt zählt jeder Punkt, und vor allem die vor heimischem Publikum. Doch mit dem SV-DJK Taufkirchen haben die SGlerinnen die Mannschaft zu Gast, der es gelang Meister und Bayernligaaufsteiger Ottobeuren zwei Mal zu schlagen. Zudem mussten die Gäste in der Rückrunde lediglich fünf Punkte abgeben und haben sich kontinuierlich ans Tabellendrittel hochgearbeitet. Die SG Waltenhofen/Kottern braucht nach den zuletzt nicht zufriedenstellenden Ergebnissen endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis, um das Selbstvertrauen für die letzten Partien nochmals stärken und sich den Klassenerhalt erkämpfen zu können.
In einer 45. Minuten lang ausgeglichenen Partie mussten sich die Handballerinnen der SG Waltenhofen/Kottern der HSG Würm-Mitte mit 32:27 (15:15) geschlagen geben. Somit bescherte man den abstiegsgefährdeten Gastgeberinnen den bisher einzigen Sieg in der Rückrunde und schaffte es im Gegenzug nicht den Klassenerhalt vorzeitig zu sichern.
Beiden Mannschaften merkte man schon zu Beginn der Partie den hohen Druck an. Würm-Mitte braucht die Punkte unbedingt, um sich gegen den Abstieg zu wehren und die SGlerinnen sollten gewinnen, um den Verbleib in der Landesliga Süd unter Dach und Fach zu bringen. Dementsprechend eng war die erste Halbzeit. Zwar gingen die Gastgeberinnen zunächst in Führung, doch ab dem 2:2 (3.) legte die SG stets ein Tor vor. In der 12. Minute konnte diese Führung sogar auf drei Tore ausgebaut werden (5:8). Doch durch Ballverluste und Nachlässigkeiten gab man Würm die Chancen durch leichte Treffer aufzuholen und zum 11:11 (22.) auszugleichen. Bis zum Halbzeitpfiff gestaltete sich die Partie ausgeglichen und spannend, weshalb man sich mit 15:15 in die Kabinen verabschiedete.
Die Anfangsphase von Durchgang zwei war geprägt durch permanente Führungswechsel, doch keines der Teams schaffte es sich abzusetzen. âBeim Stand von 22:22 (44.) wurden wir durch einen Drei-Tore-Lauf von Würm und einer eigenen Zweiminutenstrafe so verunsichert, dass der spielerische Faden meiner Mädels aus unerklärlichen Gründen nahezu verloren ging.â, so Trainer Dahm zum Knackpunkt der Partie. Durch drei verworfene Siebenmeter in der Schlussphase, Wurfpech und fehlende Konsequenz in der Defensive konnte der Rückstand nicht mehr verkürzt werden. Stattdessen bauten die Gastgeberinnen die Führung weiter aus. Nach 60 Minuten mussten sich die Spielerinnen der SG Waltenhofen/Kottern mit 32:27 geschlagen geben und warten weiterhin auf die noch fehlenden und endgültig rettenden Punkte.
Es spielten:
Procher, Schultz (Tor); Strobel (3), Danner, Immler (4), Stransky (3/1), Seidel, Frank (1), Wörfel (5), Schillinger (9), Böhme (2/2), Brugger