
- 18.04.2012: Vorbericht HSG Dietmannsried/Altusried : SG Kempten/Kottern (Samstag, 21.04.2012, Sporthalle Dietmannsried)
- 18.04.2012: Spielbericht SG Kempten/Kottern : TSV Gilching 22:37
- 12.04.2012: Vorbericht SG Kempten/Kottern : TSV Gilching (Samstag, 14.04.2012 16:30 Uhr Sporthalle Westendstraße)
- 28.03.2012: Starke Teamleistung führt Kottern zum Sieg
- 22.03.2012: Vorbericht TSV Murnau : SG Kempten/Kottern (Sonntag, 25.03.2012 16:30 Uhr Sporthalle Murnau)
- 19.03.2012: Spielbericht SG Kempten/Kottern : TSV Herrsching 23:26 (9:13)
HSG spielt weiter Bezirksoberliga – SG steigt ab in die Bezirksliga
32:17 Kantersieg für die HSG im entscheidenden Derby
Dietmannsried/Kempten (lama/ar)
Es knisterte richtig in der Halle vor dem entscheidenden Abstiegsderby zwischen der HSG Dietmannsried/Altusried und der SG Kempten/Kottern. Die Dietmannsrieder Dreifachsporthalle war proppevoll gefüllt um ihre jeweiligen Teams in diesem wichtigen Spiel lautstark zu unterstützen und beide Mannschaften liefen mit vollem Kader auf, obwohl die SG Kempten/Kottern dennoch auf die Stammspieler Bastian Leismann, Markus Silverio und kurzfristig ihren Toptorschützen Marvin Mundt verletzungsbeidingt verzichten mussten. Dafür lief bei den Kemptener Vater Holger (47) und Sohn Alex Stöhr (17) erstmalig gemeinsam in einer Mannschaft auf. Vor allem Alexander sollte in seiner Premiere im Seniorenbereich trotz seines Doppeleinsatz an diesem Tage (A-Jugend) ein starkes Spiel bieten. Die HSG nahm die Routiniers Gabor Egyed und Axel Bauschmid mit in den Kader. Beide Mannschaften waren motiviert bis in die Haarspitzen und alle konnten es kaum erwarten bis es endlich losging. Die Partie war trotz dieser Brisanz sehr fair und die beiden Unparteiischen, Jacob und Niederlöhner, leiteten das Derby ganz souverän. Die Hausherren legten los wie die Feuerwehr und führten bereits nach 8 Spielminuten mit 5:0. Dariusz Chryplewicz war gezwungen die erste Auszeit zu nehmen, da die Gäste absolut kein Mittel fanden gegen die starke HSG Abwehr. Nach der Auszeit lief es im SG Angriff etwas besser und die Gäste erzielten ab der 10. Minute die ersten Treffer. Die HSG lies aber im Angriff nicht locker und sie hielten die Führung konstant auf 4-5 Toren. So gingen auch beide Mannschaften beim Stand von 12:8 in die Halbzeitpause.
Die HSG kam auch in Halbzeit zwei besser ins Spiel und baute bis zur 41. Minute die Führung auf 20:10 aus. Dies war auch möglich, da Torwart Moritz Seitzer wieder einen absoluten Sahnetag erwischte und ein ganz wichtiger Rückhalt für die HSG Youngstars war. „Wir haben heute im Angriff und auch in der Abwehr ganz stark gespielt und gezeigt, dass wir absolut Bezirksoberliga tauglich sind. Wegen der Doppelbelastung der jungen Spieler (A-Jugend Bayernliga und Herren) war es eine ganz schwere Saison für uns, bei der wir jetzt am Ende bei den Herren mit einem blauen Auge davon gekommen sind und bei der A-Jugend die Bayernligameisterschaft feiern konnten“ so der sehr zufriedenen HSG Trainer Thomas Kohler, für den es zugleich das letzte Spiel als Herrentrainer der HSG war. Die Partie war damit schon früh entschieden und der Vorsprung der Hausherren wurde bis zum Ende des Spieles weiter ausgebaut. Am Ende gewannen die HSG`ler auch in dieser Höhe verdient mit 32:17. SG Kempten/Kottern-Routinier stellte sich seinen Abschied aus dem aktiven Handballgeschehen sicher anders vor: „Der Abstieg ist sicherlich schade. Gerade zu Beginn unserer Spielgemeinschaft. Die schwache Hinrunde (nur 4 der 15 Punkte) brach uns das Genick. Unser junges Team hat aber großes Potential und das gilt es nun in der Bezirksliga weiter auszubilden. Zur Zeit reicht es einfach noch nicht für die Bezirksoberliga. Gerade die Rückrunde stimmt mich dennoch zuversichtlich“.
Für die HSG spielten: Seitzer, Struve (beide im Tor), Horvath 4, Egyed, Sandholzer 2, Bauschmid 3, Fleschutz 3, Reffler 6, Haas 2, Meggle, Kreuzer 4, Rucht 2, Wilken 3/1, Haggenmüller 3.
Für die SG spielten: Ruh, Frick, Stöhr H. (alle im Tor), Schwetz, Schiehlen, Strumm, Wacker 1, Jocham, Weiske 3, Rettinger 5/1, Schneider, Stöhr A. 3, Mazur 5.
Handball Derby und Abstiegskampf – spannender geht’s nicht
HSG Dietmannsried/Altusried empfängt SG Kempten/Kottern
Dietmannsried/Altusried/Kempten/Kottern (Lama + AR)
Das Handball Derby zwischen der HSG Dietmannsried/Altusried und der SG Kempten/Kottern sorgt eigentlich schon immer für ordentlich Anspannung in beiden Lagern vor den Spielen. Dieses mal ist es nochmals um einiges spannender als sonst, wenn die HSG am kommenden Samstag um 19.00 Uhr in der Dietmannsrieder Dreifachsporthalle, die SG empfängt. Abstiegskampf pur – wer bleibt in der Bezirksoberliga und wer steigt ab in die Bezirksliga?
Die lange Handball Bezirksoberliga Saison neigt sich dem Ende, letzter Spieltag ist am kommenden Samstag. Während der Aufsteiger schon fest steht, HSG Wuerm-Mitte, ist in Sachen Abstieg bis jetzt nur klar, dass der SV Pullach als Tabellenzwölfter sicher absteigt. Die restlichen Absteiger stehen erst am kommenden Samstag Abend fest. Ob es am Ende 3 oder 4 Absteiger aus der Bezirksoberliga gibt, klärt sich dann auch erst eine Woche später, wenn klar ist welche Teams aus der Landesliga in die Bezirksoberliga Alpenvorland absteigen. Derzeit fix ist der TSV Landsberg. Der TV Immenstadt kämpft als Tabellenelfter von 14 Teams noch um den Klassenerhalt (3 Absteiger). Die Lage aus der Sicht der SG Kempten/Kottern: Die Mannschaft um Trainer Dariusz Chryplewicz hat es nicht mehr selber in der Hand. Bei einer Niederlage und einem Unentschieden gegen die HSG steigen sie definitiv ab, bei einem Sieg muss auf die Ergebnisse der anderen Spiele gewartet werden und wahrscheinlich auch noch auf die endgültige Entscheidung in der Landesliga am 28.04.12. Die Lage aus der Sicht der HSG Dietmannsried: Bei einem Sieg und einem Unentschieden bleiben die Mannen um die Trainer Uli Raab und Thomas Kohler sicher in der Liga, egal wie viele Absteiger es am Ende in der Landesliga in die BOL Alpenvorland gibt. Bei einer Niederlage gegen die SG wird es ganz kompliziert für die HSG und es muss jedes Spiel der Konkurrenten Mindelheim, Marktoberdorf und Gröbenzell betrachtet werden. Hier kommt es dann bei Punktgleichheit zwischen den betroffenen Mannschaften zu direkten Vergleichen. Diese Situation wird derzeit von der spielleitenden Stelle geprüft und es gibt, Stand heute, noch keine klare Aussage zu dieser Situation obwohl diese eigentlich in der Spielordnung des BHV klar beschrieben ist. Egal wie das Spiel am Ende ausgeht, eine oder auch beide Mannschaften werden sofort nach dem Schlusspfiff auf die Ergebnisse der anderen Spiele schauen müssen um Klarheit über die verzwickte Situation zu haben. So spannend war es auf jeden Fall noch nie und das macht es für die Spieler beider Mannschaften nicht leichter. Der Druck in diesem letzten Saison Spiel ist auf jeden einzelnen ziemlich groß und man darf gespannt sein, wie vor allem die jungen Spieler in beiden Mannschaften das Wegstecken. Im Hinspiel war die HSG über weite Strecken der Partie die bessere Mannschaft und kassierte kurz vor Schluss trotz einer 3 Tore Führung noch den glücklichen Ausgleichstreffer der SG. Das Spiel endete 27:27. Beide Vereine freuen sich natürlich über zahlreiche und lautstarke Unterstützung von ihren Fans. Der Abstiegsshow Down kann beginnen. Beide Mannschaften gehen mit vollem Kader ins Derby.
Klassererhalt nicht mehr aus eigener Kraft zu schaffen
TSV Kottern unterliegt TSV Gilching deutlich mit 22:37
Die Bezirksoberliga-Handballer des TSV Kottern unterlagen am vergangenen Samstag beim Tabellenvierten TSV Gilching mit 22:37. Durch die Niederlage rutschten die Kemptner wieder auf den vorletzten Platz der Tabelle ab und haben nun den Klassenerhalt nicht mehr in eigener Hand.
Noch in der Kabine nahm sich das Team um Trainer Dariucz Chryplewicz vor einen großen Schritt in Richtung dem Klassenerhalt zu gehen, der so wichtig ist für die Pläne der SG Kempten/Kottern. Entsprechend motiviert gingen die Spieler schließlich auch aufs Feld zum Warmmachen. Die Voraussetzungen für ein tolles Spiel waren durch einen kompletten Kader und eine volle Kulisse gegeben. Die ersten 10. Minuten konnten die Kemptener schließlich auch ausgeglichen gestalten ehe dann jedoch der Faden riss und die Hausherren komplett ihr Konzept verloren. Dies machte es Gilching leicht einfache Tore zu erzielen. Ein 9 Tore Rückstand zur Halbzeit war die logische Konsequenz. In der zweiten Spielhälfte versuchte Kottern zurück ins Spiel finden um den deutlichen Rückstand sukzessive zu verkürzen und das Blatt zu wenden. Allerdings gelang dies an diesem Abend in keinster Weise. Zu viele technische Fehler, mangelnde Konzentration im Angriff und eine desolaten Abwehrleistung bescherte Gilching einen entspannten Abend. Der Favorit baute den Vorsprung kontinuierlich aus und gewann am Ende verdient mit 22:37. Bester Werfer war mit 7 Treffern einmal mehr Marvin Mundt, der sich, wie in der gesamten Saison mit konstant starken Leistungen als klare Verstärkung für die Mannschaft erwies und glücklicherweise auch in der nächsten Saison für die neugegründete SG Kempten/Kottern zu Verfügung stehen wird. Abteilungsleiter Oliver Ahegger: „ Ich bin von der Leistung gegen Gilching schockiert. Man kann verlieren. Aber im Abstiegskampf nicht mit 15 Toren untergehen. Ich bin enttäuscht wie sich das Team präsentiert hat und erwarte eine Reaktion am Samstag im Lokalderby!“
Für den TSV Kottern sieht es durch die Niederlage nun im Punkto Klassenerhalt nicht gut aus. Das große Saisonfinale gilt es am kommenden Samstag (19:00 Uhr) beim Lokalrivalen HSG Dietmannsried/Altusried nun über Kampf und großem Teamgeist siegreich zu gestalten und zeitgleich auf die Schützenhilfe der anderen Vereine zu hoffen. Mindelheim, Marktoberdorf und Gröbenzell dürfen nicht gewinnen. Dazu Immenstadt aus der Landesliga nicht absteigen.
Ein Sieg im am kommenden Wochenende ist Pflicht und auch die einzig verbleibende Chance im Abstiegskampf zu punkten, nachdem am vergangenen Wochenende auf Verbandsebene nun doch die Entscheidung gegen die Neuansetzung des Würm-Mitte-Spiels gefällt und somit gegen den TSV Kottern entschieden wurde. „Wir werden das Urteil akzeptieren, das Thema endgültig abhacken und uns voll auf das wichtige Spiel gegen die HSG konzentrieren“, so Andreas Rettinger, der als unmittelbar Beteiligter der Diskussionen im März das Urteil dennoch ein letztes Mal nicht unkommentiert lassen möchte: „Leider haben wir offensichtlich damals die fairen, mündlichen Vereinbarungen zwischen allen Beteiligten unter dem Diktat eines Ligaoffiziellen nicht ausreichend im Spielberichtsbogen dokumentiert. Dies ließ uns somit keine Chance am Sportgericht. Daraus werden wir lernen. Wir hätten damals nicht antreten müssen. Diese Information wurde uns wohl versehentlich verschwiegen.“ und ergänzt aber auch: „Nach der zuletzt gezeigten miserablen Leistung muss man aber ohnehin die Kirche im Dorf lassen. Da hätten wir auch von einer Neuansetzung nicht profitiert. Wir gratulieren Würm-Mitte zu einer tollen Saison und zur Meisterschaft und hoffen am letzten Spieltag auf ihre Schützenhilfe“, so der 31-jährige, der nach 23 Handballjahren nach dieser Saison die Schuhe an den Nagel hängt: „Schon ein komisches Gefühl jetzt aufzuhören, vor allem wenn ich sehe, was durch den Zusammenschluss der Handballabteilungen des TSV Kottern und des TV Kempten in der Zukunft sportlich durch den Nachwuchs entstehen kann und was für ein riesen Potential die aktuelle Truppe hat. Da würde ich schon noch mal gerne mit den „jungen Wilden“ auf der Platte stehen. Aber die Gesundheit geht vor. Die Regenerationszeiten wurden zuletzt einfach immer länger“, schmunzelt er und ist froh bislang von größeren Verletzungen verschont geblieben zu sein. „Man muss es nicht herausfordern“ ergänzt der Linkshänder weiter, der zuletzt immer wieder aufgrund einer hartnäckigen Archillessehnenentzündung pausieren musste und freut sich nun, dass sein letztes Spiel ein Derby gegen Dietmannsried sein wird, bei dem er einst zu Landesliga-Zeiten aktiv war.
Endspurt um den Klassenerhalt
SG Kempten/Kottern empfängt den TSV Gilching
Nach der Osterpause beginnt für die Bezirksoberliga-Handballer der SG Kempten/Kottern der Endspurt im Kampf um den Klassenerhalt. Mit einem Heimsieg am Samstag (16:30 Uhr, Sporthalle Westendstraße) gegen den favorisierten Tabellenvierten TSV Gilching wäre zwei Spieltage vor Schluss ein weiterer großer Schritt getan.
Großer Optimismus machte sich zuletzt bei den abstiegsbedrohten Kemptenern breit, schließlich überraschte das Team die gesamte Liga jüngst durch einen überdeutlichen 32:24-Sieg beim heimstarken Fünften TSV Murnau. „Gegen top-aufgestellte Murnauer haben wir gesehen was mit unserem Team möglich ist – trotz der damaligen Personalnot. Diese Leistung gilt es in den bevorstehenden „Endspielen“ nun zu bestätigen und dann können wir auch Gilching schlagen! Wir konzentrieren uns nur auf uns und dann sehen wir ob es am Ende reicht.“, ist SG-Trainer Dariusz Chryplewicz überzeugt Auch wenn die SG Kempten/Kottern den sicheren Nichtabstiegsplatz acht (Mindelheim, 15:25 Punkte) noch in eigenen Händen hat (9., 15:23), schielt man natürlich trotz aller Konzentration auf die eigenen Spiele mit einem Auge auch auf die denkbar enge Tabelle und hofft auf Schützenhilfe. Beispielsweise der HSG Dietmannsried/Altusried die am Sonntag eben beim Abstiegskonkurrenten TSV Mindelheim endgültig dem Abstiegsstrudel entfliehen möchte. Aber auch Marktoberdorf und Gröbenzell kämpfen noch um das rettende Ufer und ist der SG dicht auf den Fersen. Allerdings hat die SG Kempten/Kottern im Vergleich zur Abstiegskonkurrenz voraussichtlich noch ein Heimspiel mehr zu absolvieren. Das Wiederholungsspiel zuhause gegen die HSG Würm-Mitte. „Zwar hat der Gegner gegen das Bezirksurteil das Spiel neu anzusetzen Einspruch erhoben. Wir gehen allerdings nach wie vor davon aus, dass der Verband diesem nicht statt gibt und wir am 17.04. antreten“, so Abteilungsleiter Oliver Ahegger.
Darüber macht sich Trainer Dariucz Chryplewicz erstmal keine Gedanken. „Gewinnen wir die Spiele gegen Gilching und Dietmannsried/Altusried, schaut es sehr gut aus“, so Chryplewicz der im Vergleich zum personellen Notstand beim Sieg in Murnau wieder auf einen größeren Kader zurückgreifen kann. U.a. kehren die beiden zuletzt verletzten Routiniers Markus Silverio und Andreas Rettinger in den Kader zurück. Für die Linkshänder bedeutet der Endspurt der Saison zugleich den Abschied aus dem aktiven Handballsport – das Spiel gegen Gilching für beide womöglich das letzte Spiel zuhause.
Starke Teamleistung führt Kottern zum Sieg
Die Bezirksoberliga-Handballer des TSV Kottern gewannen verdient 24:32 beim TSV Murnau. Durch den Sieg hält der TSV Kottern den Ligaverbleib in eigener Hand und kann durch 2 Siege in den nächsten 2 Spielen die Klasse halten..
\"In kritischen Phasen bleiben wir mental stabil\" Wir wissen, dass wir es können - Wir wissen, dass wir es wollen, Wir wissen, was wir tun müssen !\"
Dieses hing auf einem Plakat in der Kabine als Trainer Darius .......... seine Ansprache zum Spiel hielt und bezog diese Worte als Motivation für die Mannschaft mit ein.
Die Vorzeichen für die Partie waren alles andere als gut. Man reiste mit 2 Torhütern und 7 Feldspieler an wobei Bastian Leismann angeschlagen war und nur in Notfällen zum Einsatz kam. Somit hieß es für alle anderen fast 60 min durch spielen und kämpfen.
Zu Beginn des Spiels war es sehr ausgeglichen und beide Teams konnten sich nicht absetzten.
Trotz der geringen Zahl an Spielern überraschte der TSV Kottern den TSV Murnau immer wieder mit Tempogegenstößen die in der Mehrzahl leider nicht verwertet werden konnten sonst hätte Kottern die erste Halbzeit deutlicher gestalten können. So ging man nur mit einem Vorsprung von 12:16 in die Halbzeit in der es vor allem darum ging Energie für die 2. Hälfte zu tanken.
In der zweiten Spielhälfte wollte man den Vorsprung halten und lange Angriffe spielen um Kraft zu sparen. Dies gelang dem TSV Kottern sehr gut, vor allem dank dem Aufbauspieler und Kapitän Steffen Mazur der mit Sicherheit seine beste Saisonleistung abrief. Die 2, Halbzeit war dann mit eine der besten die Kottern diese Saison gezeigt hat. Es war von Kampf, absoluter Wille, wenig technische Fehler und hohe Treffsicherheit alles dabei was ein gutes Spiel ausmacht. So konnte Kottern sich Tor um Tor absetzten und gewann das Spiel letztendlich verdient mit 24:32.\"Dieser Sieg war eine absolute Teamleistung, angefangen von dem in letzter Zeit erstarktem Torhüter Gespann bis zu den 7 die auf dem Feld standen. Jeder einzelne war heute wichtig und hat seinen Beitrag zum Sieg geleistet\" so der beste Torschütze am heutigen Tag Philipp Schneider.
Diese Leistung lässt den Verein optimistisch stimmen für die kommenden 2 Spiele in denen hoffentlich auch in Zuschauer ihren Beitrag leisten das der Verein die Klasse hält.
Ruh,Frick (im Tor), Mundt (8),Schiehlen(1),Jocham (4), Leismann (1/1), Mazur (6), Schneider (12/4),Strumm,
Zum Siegen verdammt
SG Kempten/Kottern muss beim TSV Murnau punkten
Für die abstiegsbedrohten Handballer des TSV Kottern steht am kommendenden Sonntag (16:30 Uhr) ein vorentscheidendes Spiel auf dem Programm. Drei Spieltage vor Saisonende treffen die Kemptener auswärts auf den Tabellenvierten TSV Murnau und stehen gehörig unter Zugzwang.
Nach der jüngsten Niederlage zuhause gegen den fünften TSV Herrsching (23:25) ist das Team zum Siegen verbannt. So spannend wie in dieser Saison war der Abstiegskamp in der Bezirksoberliga selten. Dies Spielgemeinschaft aus Kempten und Kottern ist zwar Tabellenvorletzter (12., 13:25 Punkte), vom sicher rettenden Nichtabstiegsplatz acht jedoch trennen die Kemptener lediglich zwei Punkte. Auch für die Allgäuer Konkurrenz aus Marktoberdorf (10., 14:22) und Mindelheim (8., 15:23) ist in Sachen Klassenerhalt noch nicht entschieden und selbst der Tabellensechste HSG Dietmannsried/Altusried kann sich mit 16:20 Punkten (6.) noch nicht in Sicherheit wägen. „Fakt ist: aus den verbleibenden drei Spielen müssen drei Siege her und zumindest die letzten drei Spiele konstanter werden. Wir hatten in dieser Saison und bis zuletzt genug Chancen den Abstiegskampf zu vermeiden. Dies ist uns nicht gelungen und so müssen wir jetzt leider bis zuletzt zittern“, so Kapitän Steffen Mazur. Mit dem Derby am letzten Spieltag gegen die HSG Dietmannsried/Altusried, den Tabellendritten Gilching und eben am kommenden Wochenende Murnau (23:15) steht ein sehr schwerer Restprogramm an, dass es zu siegreich zu bewältigen gilt, möchten man nicht den schweren Gang in die Bezirksliga gehen. Gegen Murnau muss Trainer Chryplewicz weiterhin auf die Langzeitverletzten Lukas Schöllhammer, Stefan Bielmeier und Andreas Rettinger verzichten. Zudem wird Markus Silverio seinem Team fehlen.
SG Kempten/Kottern kassiert bittere Heimniederlage
Handballer verlieren aufgrund technischer Fehler und mangelnder Abwehrleistung
Am vergangenen Samstag trat der TSV Herrsching gegen die Spielgemeinschaft aus Kempten an, um seine Visitenkarte in der Westendhalle abzugeben. Während die Spieler vom Ammersee ihr Saisonziel Meisterschaft bereits zur Saisonhälfte korrigieren mussten und nun den 3. Tabellenplatz fokussieren, kämpfen die Mannen um Trainer Dariucz Chryplewicz gegen den drohenden Abstieg aus der Bezirksoberliga.Nach dem deutlichen Auswärtserfolg in Fürstenfeldbruck, startete die SG Kempten/Kottern optimistisch in die Partie gegen den favorisierten TSV Herrsching. Nicht zuletzt aufgrund der Rückkehr von Abwehrspezialist Valentin Jocham und Rückraumschütze Christoph Schwetz. Verletzungsbedingt musste man weiterhin auf Andreas Rettinger, Philipp Seidel und Lukas Schöllhammer verzichten.
In den ersten 16 Minuten lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch, wobei es der Heimmannschaft aufgrund einer katastrophalen Chancenverwertung verwehrt blieb in Führung zu gehen. Mehrmals konnte die stabile Defensive der Gäste durch ein druckvolles Angriffsspiel ausgehebelt werden- jedoch scheiterten die Schützen ein ums andere Mal am gegnerischen Torhüter. Herrsching wusste dies clever für sich zu nutzen und warf beim Stande von 6:6 (20. Minute) über schnell vorgetragene Konter eine 6:11 (25. Minute) Führung heraus. Vor dem Halbzeitpfiff konnten die Gastgeber nicht mehr entscheidend aufholen und mussten beim Spielstand von 9:13 den Gang in die Kabine antreten.
Im zweiten Abschnitt offenbarte sich weiterhin das gleiche Bild: Zwang man den Gegner über eine aggressive Deckung in das Positionsspiel, so konnte man den starken Rückraum über weite Strecken Einhalt gebieten. Doch die Spielgemeinschaft aus Kempten versäumte es die zweite Angriffswelle frühzeitig zu unterbinden und ermöglichte damit den Gästen einfache Tore, während im Angriff weiterhin fahrlässig agiert wurde. Unzählige technische Fehler und zwei vergebene Strafwürfe lösten bei den Zuschauern Kopfschütteln aus. Erschwerend kam der Ausfall von Philipp Schneider in der 40. Minute aufgrund einer Handverletzung hinzu, sowie das vorzeitige Spielende für Markus Silverio nach einer roten Karte. Ersterer avancierte mit 7 Treffer und einer tollen Partie zum besten Spieler auf Kotterner Seite. Herrsching hatte nun leichtes Spiel und baute die Führung vorentscheidend auf 19:25 (50. Minute) aus. Einzig und allein den starken Paraden der beiden Torhüter Johannes Ruh und Valentin Frick war es zu verdanken, dass die Spielgemeinschaft nicht höher in Rückstand geriet. Leise Hoffnungen keimten nochmal nach einer 4:0 Serie der Gastgeber auf, ehe der TSV mit dem Endstand von 23:26 den Sieg unter Dach und Fach brachte. „Es ist ein deprimierendes Gefühl zu sehen, dass wir die entsprechende Leistung, zu der wir absolut in der Lage sind, nicht auf das Parkett bringen. Diese Niederlage wäre vermeidbar gewesen“, so ein sichtlicher enttäuschter Valentin Jocham nach dem Spiel. Das Team um Kapitän Steffen Mazur rangiert nun auf den 11. Tabellenplatz und darf sich keine weitere Niederlage erlauben, möchte man nicht den schweren Gang in die Bezirksliga antreten (MB)
Im Tor: Ruh, Frick Feldspieler: Schneider (7), Mundt (4), Strumm (4), Wacker (2), Jocham (2), Schiehlen (1), Burgdorf (1), Silverio (1/1), Leismann (1/1), Mazur, Schwetz

















