Ungefähr zwei Wochen vor dem Spiel in Sonthofen, habe ich mit dem Organisator Martin Feger ein kleines Interview geführt. Aber lest selbst, was er über das Spektakel berichtet:Red: Wie hast du es geschafft den HSV für ein Spiel im Allgäu zu gewinnen?
Martin Feger: Der HSV befindet sich Ende Juli im Trainingslager in Herrsching. Da ich mit Herrsching ein freundschaftliches Verhältnis pflege und es meiner Meinung nach Zeit wurde, dass wieder Spitzenhandball im Allgäu gezeigt wird, war eine Anfrage bei Herrsching die logische Folge.
Red: Stand der Gegner HC Alpha Hard damals schon fest, oder musstest du dich zuerst auf die Suche nach einem passenden Gegner machen?
Martin Feger: Sicher könnte auch eine Allgäu Auswahl das Spiel bestreiten aber der Spaßfaktor läge dann wohl eher bei den Spielern, als bei den Zuschauern. Mein Ziel war es ein Spiel zu präsentieren, bei welchem man nicht nur in der Halle sitzt um gute Handballer zu sehen. So ging es mir beim letztjährigen Supercup Spiel – Es war toll Hamburg gegen Kiel zu sehen, aber wer das Spiel letztendlich gewinnt war mir, wie auch den meisten Zuschauern völlig egal. Mit Hard bekommen wir sicher eine deutsch – österreichische Rivalität in die Halle und die Sympathien werden nicht zuletzt durch die vielen Bregenzer Zuschauer klar verteilt sein.
Red: Neben dem Hauptspiel wird sicherlich auch ein Rahmenprogramm um das Spiel stattfinden. Was wird den Zuschauern alles geboten?
Martin Feger: Naja Viel Zeit bleibt leider, durch die beiden Handballspiele, für das Rahmenprogramm nicht, aber ich denke Langeweile wird sicher nicht aufkommen.
Red: Das Vorspiel bestreiten der Landesligist TV Immenstadt gegen den TSV Ottobeuren aus der Bayernliga. Mussten diese Mannschaften extra geködert werden oder wollten sie selber ein Teil von diesem Event sein?
Martin Feger: Das war der einfachere Teil. Ein Vorbereitungsspiel zwischen den beiden war schon im Vorfeld vereinbart. Dieses dann vor großem Publikum auszutragen finden die Spieler sicher auch reizvoller.
Red: Ein solches Spektakel gab es im Allgäu bisher noch nicht. Wird versucht jedes Jahr ein neues Highlight anzubieten?
Martin Feger: Ich finde es wichtig, dass wir im Allgäu immer wieder mit solchen Veranstaltungen auf unsere Sportart hinweisen. Zumindest ist es geplant, pro Jahr ein besonderes Ereignis zu veranstalten. Was das dann letztendlich sein wird, wird sich zeigen.
Red: Solch ein Projekt ist sicherlich mit viel Kosten verbunden. Wie hast du diese gemeistert?
Martin Feger: Hier gilt der Dank den ganzen Sponsoren, dies es ermöglicht haben diese Veranstaltung zu stemmen. Ohne die ginge es nicht.
Red: Was erwartest du dir von diesem Tag für den Handballsport im Allgäu?
Martin Feger: Ich erwarte mir eine hohe Medienpräsenz und das sich ganz viele Nicht-Handballer einfinden und wir ein spannendes Spiel „Deutschland“ gegen „Österreich“ erleben. Das wäre die beste Werbung für unseren Sport.
Red: Solch ein Ereignis ist sicherlich ein Aushängeschild im Allgäu. Werden die örtlichen TV- bzw. Radiosender davon berichten?
Martin Feger: Informiert sind bereits alle, aber leider haben wir mit Handball nicht den Stellenwert, wie Fussball. Wenn FC Bauernklasse gegen irgendwelche Ex Profis spielt wird das in unserer Lokalpresse schon als Sensation behandelt und sogar das Fernsehen berichtet darüber. Wenn aber die weltbesten Handballer zu Gast sind muss man fast betteln, dass jemand Notiz davon nimmt. Aber damit müssen wir wohl leben.
Red: Viele Leute sind Fans des HSV. Gibt es Möglichkeiten Photos mit ihnen zu machen oder Autogramme zu ergattern?
Martin Feger: Nach dem Spiel gibt es eine vereinbarte Autogrammstunde. Ich denke da wird sicher niemand ohne Autogramm oder Bild nach Hause fahren müssen.
Red: Gibt es noch Karten für das Handballspektakel und wenn ja, wo kann man sie bestellen?
Martin Feger: Es gibt noch Karten im Vorverkauf. Diese sind unter 08321-68444 oder unter www.allgaeusport.de/shop zu bestellen. An der Abendkasse wird es, so wie es derzeit aussieht, dann eher knapp mit Karten.













